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Honigtaü bis Tee (Bd. 2, Sp. 638a bis 638b) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Honigtaü Immeⁿtaü Miltau Taueⁿ taueⁿ uf taueⁿ miltauig de Dede de Tee Brusttee Fëncheltee Jesuknäbletee Kamilleⁿtee Kümmitee Oktobertee Schwitzertee Wollbluemeⁿtee Theori die di die dje di du tue(n) tüe(n) abe tueⁿ acht tun an tuen and tun anne tueⁿ bi tun derfür tue(n) derglich tuen derzue tuen dur(e) tuen ewëg tuen furt tuen guet tuen heim tuen in tuen inneⁿ nit tuen uf tuen us tuen useⁿ über tuen vertuen ein Tuen eintuenig Getuen(s) Vertuener vertuenerisch vertuenliʰ dabäng äbäng Taberettle Taberettel Tabernakel dabor taub taüb vertaubeⁿ Taubheit Taubinger betäubeⁿ betäubt täübeleⁿ us täübeleⁿ vertäübeleⁿ Täübler Täübeli täublich(t) Täubliʰkeit debereⁿ Diabiso Dieb Fadeⁿdieb Fueterdieb Gaudieb Hüeʰnerdieb Stroʰlsdieb Tagdieb Diebeⁿ dobeⁿ tobeⁿ tobig hirntobig hirntobisch Töb töbeⁿ us töbeⁿ töbereⁿ betöbert us töbereⁿ vertöbereⁿ Töberi Getöber(s) | Immeⁿtaü m. = Honigtaü Henfli. Miltau, Miltaü, Mëʰltau Sier. Heidolsh. m. Mehltau. 1. Reif am Morgen: Hüt is e M. gsiⁿ Attenschw. 2. Pilzkrankheit der Pflanzen allg. Weⁿⁿ meⁿ s Krut spritzt bim Sunneⁿschin, se kummt dr Miltaü driⁿ Geberschw. Ähnl.: s nass Wëtter ziʰt deⁿ Bschiss un deⁿ M. an Hf. ‘Miltou rubigo’ Herrad 195. ‘Brenner und Miltau’ 1694 JB. XIX 143. — Schwäb. 385. Bayer. 1588. Pfalz. Taueⁿ, Taüeⁿ [Tàyə Olti.; Tàjə Su.] m. Tau, Reif. taueⁿ, taüeⁿ [tàyə Olti.; tœyə K. Z.; tòjə Co. Dü.; tàjə Bf.] 1. unpers. es fällt Tau Geud. 2. intr. oder unpers. tauen, schmelzen. Jetz wurd s doch wärmer, es fangt schon on ze t. Geud. Dü. — Bayer. 573. uf taueⁿ Olti., uf taüeⁿ Dü. 1. auftauen, vom Eis Olti. s. auch ufgschweisseⁿ. 2. lebendig werden, von einem bisher stillen Menschen. Jetz is er uftaüt Dü. 3. verständig werden Olti. — Basel 292. miltauig, miltaüig [mìltaùiχ Lobs.; miltàik Geberschw.; meltòik Dü.] Adj. mit Mehltau behaftet. Es is dis Joʰr e schlëcht Joʰr, es is alles m. Lobs. [Bd. 2, Sp. 638b] Dede [Tete Hi. Obsteinbr.; Tètè Hlkr. Dü.; Tití Katzent.] m. ( Kinderspr.) kleiner Hund. Der Richter fragt den Metzger: ‘Hänn-r eïer Déddé mitbrocht? Antw. ’s isch kei Déddé, ’s isch e Metzgerhund vo Nadür’ Stöber Mäder 45. Dede, kumm se! Hlkr. Kumm, mⁱr geʰn zuem Dede! Dü. s. Dorothe. — Bayer. 475 dada. de, s. du.
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