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Stutzer bis Straü (Bd. 2, Sp. 621a bis 621b) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Stutzer stutzereⁿ stutzig Stütz(e) Armstützle Plunderstütze Schnapsstütz stützeⁿ iⁿ gäʰstützig Straü Stroü Stroʰ Abstroü Boseⁿstraü Haberstraü Saüboʰneⁿstraü Weisseⁿstraü Sträü(e) Gsträü straueⁿ underströwen us sträüeⁿ verstraueⁿ Stadtgeretschusstrayer Straueⁿs Strauet Kornsträüte Strausel strableⁿ strawlière strablich(t) Sträübling Strëb strëbeⁿ ünderstrëbeⁿ Strub(e) Holzstrub Wasserstrub(e) strubeⁿ ab strubeⁿ an strubeⁿ zsammeⁿ strubeⁿ II Strubel Widerstrub Widerstrubel sträubleⁿ verstrubleⁿ Strubler strubelig strubelos Struber strubig Streich Buebeⁿstreich Galgeⁿstreich Handstreich Krüzlestreich Missstreich Viʰstreich Strich Hëxeⁿstrichle Kirseⁿstrich Schnëpfeⁿstrich stricheⁿ ab stricheⁿ an stricheⁿ ʰerus stricheⁿ in stricheⁿ nach stricheⁿ us stricheⁿ useⁿ verstricheⁿ Stricheⁿ gstrichelt Kutzeⁿstricher Strumpfstricher Usstricher (†Struch Lorjestrauch strucheⁿ verstrucheⁿ Verstruchung Strudel Wëgstrudel Strudel Struttel Gstruttel(s) strudleⁿ ane strudleⁿ Strudler Strudlerei Struttli strudlig Straf strafeⁿ ab strafeⁿ sträfliʰ gottsträflich | stutzereⁿ [tùtsərə Hüss.; tùtsrè Urbis] stutzen. Iʰ han im Vogl d Fëdreⁿ gstutzert Urbis. [Bd. 2, Sp. 621b] PfWB LothWB RhWB stutzig [tùtsik Bf.; tytsi K. Z.] Adj. 1. stutzig. Si hon iʰⁿ halt doch ëndliʰ s. gemocht z. B. über das Treiben seiner Frau Geud. 2. störrig, trotzig. Worum bis eso s. hüt? Antw. Iʰ dörf nit uf d Kilb! Bf. ‘Das Weib soll jhrem Mann nicht sttzig widersprechen’ Mosch. II 345. Armstützle [Àrmtetslə Co.] n. wollener Pulswärmer. Vgl. Stössle. — Vgl. Schwäb. 518. Bayer. 2, 802. Plunderstütze f. Stütze, die beim Wäschetrocknen gebraucht wird Strüth. Schnapsstütz f. Kübel, beim Schnapsbrennen gebraucht Lobs. PfWB RhWB stützeⁿ [tetsə Su.] stützen, wörtlich und übtr. Iʰ stütz miʰ uf miⁿ Soʰn verlasse mich auf meinen Sohn. — Bayer. 2, 802. iⁿ stützeⁿHolz zum Dörren in den heissen Ofen legen Su. gäʰstützig [kátìtsi Betschd.; kêtìtsiχ Lobs.] Adj. jähzornig. Mit dem Menscheⁿ kummt keⁱn Teüfl üs, der is so g. aˡs nur eps! Lobs. Vgl. ‘an der Fluh, die sich gähstotzig absenkt in die Tiefe’ Wilh. Tell IV 1. s. gäʰschützig Seite 197. [Bd. 2, Sp. 622a]
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