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über springeⁿ bis Simseⁿspringer (Bd. 2, Sp. 559b bis 560a) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
über springeⁿ uf springeⁿ umenander springeⁿ verspringeⁿ Springeⁿs Springer Drëckspringer Hauspringer Hoseⁿsackspringer Lüfteⁿspringer Simseⁿspringer Spëckspringer Stëcklespringer springerig Springerli Grücklespringlis Schlangeⁿbockspringerlis Seilspringerlis Wandspringerles Sprung Ansprung Bocksprung Buebeⁿsprüng Judeⁿsprung Kaperalsprüng Sibenersprung Teüfelssprüng Vorsprung Gsprungs (sprënkleⁿ gsprënkelt Hausprënkel Sprunkel Rëckholdersprunkel Sprënz(e) Sprënzeⁿ Sprënzel sprënzeⁿ versprënzeⁿ sprënzleⁿ Sprënzer Sprisseⁿ Spriesseⁿ Sprisser Schnidersprisseⁿ sprisseⁿ gspriesst ab spriesseⁿ uf spriesseⁿ us spriesseⁿ versprisseⁿ sprissig Sprosse Sprosseⁿ Leitersprosseⁿ Sprussel sprattleⁿ versprattleⁿ Sprattel Gsprattel Gsprattels sprattlig gsprattlig spreiteⁿ Spreit Homfspreit Mistspreit spreitleⁿ us spreitleⁿ verspreitleⁿ Sprit Sprittel sprittleⁿ Spratzel spratzleⁿ Spreziees Spritz(e) Fürspritz Holderspritz Kristierspritz Tuechspritz Wasserspritz spritzeⁿ gspritzt aⁿspritzeⁿ bespritzeⁿ ʰrus spritzeⁿ in spritzeⁿ verspritzeⁿ Spritzer Sprizer Salatspretzer spritzleⁿ sprotze Sprutz Sprutzel sprutzeⁿ Sprutzer sprutzleⁿ useⁿ | uf springeⁿ 1. in die Höhe springen Hf. 2. bersten, klaffen, platzen. Ufgsprungeni Händ bekommt man bei grosser Kälte, zumal wenn man sie nach dem Waschen nicht ordentlich abtrocknet. Bei grosser Trockenheit springt der Boden auf. umenander springeⁿ umherspringen Su. verspringeⁿ zerspringen. Wëⁿⁿ mr heiss Wasser in e Glas schüttt (Wëⁿⁿ meⁿ irdereⁿ Gschirr uf en iseri Platt stellt Bf.), se verspringt s gërn Dü. ‘dass die Fenster dadurch versprungen’ Mü. 1663, Als. 1868, 306. Iⁿ s Hanseⁿjerris Seppl is e Kuej versprungeⁿ vom grüeneⁿ Klee Bf. Der frisst un suft, ass r schier vrspringt Z. JB. VII 196. Übtr. Ich bin schier versprungeⁿ für Lacheⁿ Hf., vor Zorn Bf., vor Wuet Su. ‘diss isch jo zuem V.’ Pfm. IV 3. Ähnlich s Hërz is mⁱr schier versprungeⁿ vor Kümmernis Z. ‘s Herz verspringt merr fascht’ Horsch Hüssjé 29. ‘Heisse Thränen werden fliessen Bis dass mir mein Herz verspringt’ aus einem Volksl. Als. 1854, 177. ‘dass er (der Kopf) schier verspringt’ Horsch JB. VIII 182. Derbe Verwünschung: Der soll v. an verreckeⁿ! K. — Basel 113. PfWB RhWB Springeⁿs Geberschw., Gsprings K. Z. n. Springerei. PfWB LothWB RhWB Springer m. wie hochd. allg. u. zw. 1. ein Mensch oder ein Pferd mit raschem Lauf, deshalb auch ein leichter, magerer Mensch. Dëʳ Bue is schoⁿ gross, awer s is nix an ⁱʰm, s is nur so n-e S. Dü. 2. Brustbein der Vögel Hf. zu einem aufschnellenden Spielzeug verwendet Horbg. [Bd. 2, Sp. 560a] Drëckspringer m. einer, der zimperlich über den Kot hinweg zu kommen sucht (Schimpfn. für die Bewohner von Felleri.) Hauspringer [Haùprìər Lützelstn. Dehli.; –preər Rauw.; Haỳpreər Wh.] m. 1. Heuschrecke. Rda. Er is duerr wi e H. Rauw. 2. kleine, schmächtige Person Dehli. PfWB Hoseⁿsackspringer m. kleiner Bursche Str. ‘syn Brüderle, der klain Hossesakspringer’ Pfm. III 7. Lüfteⁿspringer m. flinker, lustiger Kerl Bisch. Str. K. Simseⁿspringer m. flotter Mensch, Wagehals Ruf. Rapp.; wilder Geselle, der im Zorn auf das Gesimse springt S. St.; Neckwort für einen mageren, schlanken und flinken Menschen Ruf. Vor dëm S. mues diʰ doch nit förcheⁿ! Horbg.
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