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Gsetzle bis Sitz (Bd. 2, Sp. 383b bis 384a) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Gsetzle Neügsetz Setzling Setzer Bsetzer Kanteⁿsetzer Ufsetzer ufsetzig ertsetzlich Vorgsetzter Sitz Bsitz Schäfersitz sitzeⁿ an sitzeⁿ anneⁿ bsitzeⁿ dªrnebeⁿ uf sitzeⁿ zsammeⁿ Sitzerle Bisitzer Stillsitzer Zsammeⁿsitzete sitzling Sutze Schau I Munnischau Schau Anschau schaueⁿ bschaueⁿ aⁿ us schaueⁿ Bergbschauer Fürbschauer Sche Scheieⁿ Scheiez scheü schu Schu Hammelschu Schab(e) Schafe schabeⁿ ab schabeⁿ Schabe Schab(e)t(e) Kässchabte Zuckerschabet Bartschaber Gschabls Schabi Schablet schabeieⁿ Schabbe(t)s Judeⁿschabbes Schabbo Schabbobaa Schaub I Schäüble Boʰneⁿschaub Grüenschaub Mastschaub Raʰnschaub schäübleⁿ ab schäübleⁿ fort schäubleⁿ ʰⁱnus schäübleⁿ us schäübleⁿ Usschäübelte Schaub Schib(e) Bamperdickelschibe Fënsterschib(e) Kircheschywe Knieschib(e) Ribschib(e) Stossschib(e) Wirwelschywe Schiber schibereⁿ Schibërn Schibus Schibitzer schiebeⁿ ab schiebeⁿ los schiebeⁿ uf schiebeⁿ verschiebeⁿ vor schiebeⁿ zeruck schiebeⁿ zue schiebeⁿ schiebleⁿ ab schiebleⁿ davon schiebleⁿ furt schiebleⁿ ʰⁱnus schiebleⁿ uf schiebleⁿ | Neügsetz n. junges, neu angebautes Rebstück Su. Ruf. PfWB LothWB RhWB Setzling [Sètslik Fisl. Steinbr.; Sètslì Hi.; Sètsle Su. Wh.; Sètslæ M.; Sètsli Kerzf. Ndhsn. Str. K. Z. Han.; Pl. ebenso] m. (selten n. Ndhsn.) 1. junge Pflanze zum Aussetzen auf ein anderes Land. D S. setzt mr, wënns grëjⁿt het [Bd. 2, Sp. 384a] PfWB RhWB Setzer m. Saatkartoffel Horbg. K. Z. Bei einer schlechten Kartoffelernte sagt man bisw.: Di sin deⁿ S. nit wërt Z., od. dis Joʰr het's deⁿ S. ni gën Ingenh. Bsetzer m. Pflasterer Pfetterhsn. Hlkr. Ruf. Rda. Schaffeⁿ wie e B. angestrengt arbeiten Rapp.; Zss. Gasseⁿbsetzer Katzent. Kanteⁿsetzer Geberschw., Kantersetzer Hi. m. Werkzeug des Schusters, mit dem er Kanten an den Sohlen bildet. PfWB RhWB Ufsetzer m. Kegeljunge. Das is für dr U.! Katzent. ufsetzig [ùfsètsik O. Bf.; ùfsètsi K. Z.; ùfsètsiχ Ingw.] Adj. 1. geneigt zu schaden, aufsässig. Miⁿ Nochber is mⁱr u. Bf. D Muckeⁿ sin eiⁿm hüt eso u. lästig Dü. ‘denn die Lothringischen inen uffsetzig woren’ Str. 1592, Als. 1858, 22. 2. versessen auf etw. U. siⁿ gierig nach etw. verlangen Hi. Er is im Schnaps u. trinkt gern Schnaps Dü. Dëʳ Bueb is deⁿ Nusseⁿ u. Hi. s. gefär 2. — Basel 293. Bayer. 2, 344. ertsetzlich [ərtsètslik Mütt.] Adj. entsetzlich, ungeheuer. s vorig Joʰr het s e. vil Hërdepfl gëⁿ. Vorgsetzter (selten, im U. oft umschrieben durch ‘der, wü üwr eiⁿm is) m. wie hochd. Scherzh. Iʰ biⁿ oʰ n-emüol Vorgsetzter gsäⁿ, wo miʰ dr Schwëʰr zu dr Tür nusgheit het M. JB. IV 79.
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