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g bis Abräderte (Bd. 2, Sp. 232b bis 233a) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
g kerzeⁿgrad ungrad Gräde grädeⁿ radikal rädeⁿ Mëʰlräde Abräder Räderte Abräderte rädleⁿ redeⁿ Gered(s) ab redeⁿ verabredeⁿ beredeⁿ bredt Beredung Eʰbredung (Eʰbreitung) i(n) redeⁿ missredeⁿ naʰ redeⁿ uf redeⁿ überredeⁿ us redeⁿ verredeⁿ zu(e) redeⁿ Red Gauckelred Gibred Hinderred Hinderredung Nachreder Usred Redus redlich redgëbig Reidel Briechreirel Hupfreidel Stallreidel reidleⁿ I reideⁿ reidleⁿ †Ridekiel ridereⁿ Riderle Ried Rieder Riedi riedig †Rodel †rodeln iⁿ roden verrodeⁿ röd Rud Ruder Aprilleⁿrud(eⁿ) Rëjeⁿruder Schlosseⁿruder Schneerud Streifrud Westerrudeⁿ rudeⁿ rudleⁿ rudig rudigeⁿ Rudel Rüd rüdleⁿ Rueder Ruedi raffleⁿ beraffleⁿ Geraffels verraffleⁿ zsammeⁿ Raffel(e) Rafflkatz Durlipsraffle Gizeraffel Schnarraffel Zaʰnraffel Raffler Verraffler raffiniert Rauf Brotrauf Dachräüfe raüfeⁿ Raufer Rëff Brotrëff gerëffelt Reviereri reformeⁿ Reformer | kerzeⁿgrad allg. Adj. u. Adv. verstärkte Bed. von grad. — Basel 53. Schwäb. 311. ungrad [ùkràt, ùkrôt] Adj. 1. ungrade, von Zahlen. Grad odr u.? ein Spiel mit Knöpfen, wobei ein Knabe, der eine Anzahl Knöpfe (auch Bohnen, Geldstücke Dü.) in der Hand hält, jene Frage stellt; rät der Gefragte richtig, so bekommt er die Knöpfe, wenn nicht, so muss er dem Fragenden eben so viel zurückgeben Su. Die unggradeⁿ Ta, bes. Mittwoch und Freitag — vom Montag als erstem ab gerechnet — gelten als Unglückstage, an welchen mancher abergläubische Talbewohner keine wichtigen Schritte (Umzug, Hochzeit u. dgl.) unternimmt M. 2. verletzend, beleidigend Su. M. Dü. Mⁱr hän noch keⁱⁿ unggrad Wort (od. Wörtle) mit nandr vrloreⁿ Su. Er het noch keⁱⁿ u. Wörtele zue mⁱr gsait Dü. Syn. hoch U. — Basel 299. [Bd. 2, Sp. 233a] Gräde [Krêtə Dü. Z.; Krêti Betschd.] f. Geradheit. In dr G. wär's nit wit vuⁿ eim Dorf in's andr; awer mit dëneⁿ vileⁿ Ränk, wo dr Wëj macht, is’s doch wit Dü. — Basel 145. grädeⁿ [krêtə Roppenzw.] gerade richten. — Basel 145. Mëʰlräde f. Mehlsieb Roppenh. Abräder [Aprátər Steinbr.] m. ganz grobe Kleie. Räderte [Rátərtə Dü.] f. Hülsen der Gerste, die gemahlen wird; übrig bleibende Hülsen des Weizens, der an den Garben von Mäusen gefressen wurde: d Müs hän awer wüest ghust do howeⁿ an dëm Weiseⁿ, s leit e ganzeʳ Wisch R. dört. Abräderte f. grobe Kleine Obhergh. Logelnh.
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