Wörterbuchnetz
Wörterbuch der elsässischen Mundarten  
 
breit bis Britt (Bd. 2, Sp. 203a bis 203b)
 
  breit [práit Roppenzw. Rauw.; prèit M.; prait O. Str.; prǽt Barr; præit K. Z. Betschd.; prát Bühl Wingen; præt Wh.] Adj. 1. wie hochd. Rda. Bis b. üwer d Stirn! bist halb verrückt NBreis. E Langs un e Breits macheⁿ viel Gerede machen

[Bd. 2, Sp. 203b]
Roppenzw. Su.; s. auch Langs Seite 596. Zss. Breithau Seite 394. 2. Subst. Breiter schlechter Schnaps Mü. Str. Hf. Rauw. ‘wenn in dere Fraü ihre Knoche güet üsfalle, so trinke mr e Breiter mitnander’ Lustig II 138. — Bayer. 370.

dumeⁿbreit Adj. daumenbreit Co.

 PfWB spanneⁿbreit Adj. von der Breite einer Spanne Co.

breitlëcht [praitláχt Hlkr.; prèitláχt M.] Adj. ziemlich breit.

Breite [Praitə Olti.] f. kleines Feldstück hinter dem Haus.

Gebreite vel Tenne area’ Herrad 181ª. ‘das mittlere Gebreit’ ein ganzer Feldbezirk bei Molsheim. — Schwäb. 94.

 PfWB  LothWB  RhWB Fingerbreite f. wie hochd. Um e F. beinahe Ruf.

 PfWB Fuessbreite f. wie hochd. Um e F. beinahe Ruf.

 PfWB Handbreite f. wie hochd. Um e H. beinahe Ruf.
 
 
Brit [Prit Betschd.] f. Schraubenband zum Zusammenhalten der Achse, des Achsenstockes, des Griesbrettes und der Backen am Wagen. — frz. bride.
 
 
Britt [Pret Hi.] n. Teil des Pfluges unter dem Grendel auf der Achse. — Basel 41 Britli.