| Wörterbuch der elsässischen Mundarten | ![]() | ||
umme legeⁿ bis Leg(e) (Bd. 1, Sp. 573b bis 574a) | |||
umme legeⁿ underlegeⁿ uslegeⁿ überlegeⁿ verlegeⁿ vor legeⁿ zsammeⁿlegeⁿ leckeⁿ Beleg Geleg Leg(e) Blegi Stossbeleg Westerleg Engerleger Legete Anlegete ligeⁿ ligend gelëgeⁿ ab gelëgeⁿ an ligeⁿ Anligeⁿs uf ligeⁿ um ligeⁿ umme ligeⁿ ungelëgeⁿ verligeⁿ zsammeⁿligeⁿ Gelëgeⁿheit Ungelëgeⁿheit Verlëgeⁿheit Unverlëgeⁿheit gelëgeⁿtlich Liger Beiliger Geliger Ligerung liegeⁿ an liegeⁿ beliegeⁿ derliegeⁿ Lieg(eⁿ) Lieger Erzlieger Verlieger Liegerei erlogeⁿ verlogeⁿ Logeⁿ Lug Lugene Lugi luegeⁿ ab luegeⁿ an luegeⁿ dri(n) luegeⁿ druf luegeⁿ durch luegeⁿ ʰerum luegeⁿ ʰerus luegeⁿ ʰⁱnusluegeⁿ nach luegeⁿ uf luegeⁿ umme luegeⁿ under si(ch) luegeⁿ us luegeⁿ useⁿ überluegeⁿ verluegeⁿ zeruck luegeⁿ zsammeⁿ zue luegeⁿ Lueg Gelueg(s) Luege Lueger Gstiflueger Spiegellueger Uflueger Zuelueger Luegerei lüegeleⁿ Leʰ(n) leʰneⁿ ableʰneⁿ †‘entlehnen usleʰneⁿ verleʰneⁿ Geleʰns Leʰner Leʰnung Loʰ loʰⁿ lack (Lack) Sigellack Lakai Lakaieⁿ Lackel | PfWB RhWB underlegeⁿ 1. wie hochd. Dr Waeⁿ u. einen Stein, ein Stück Holz unter das Rad legen, um den Wagen aufzuhalten: Ingerleij deⁿ Waujeⁿ hurti! Ingenh. 2. hinterlegen, ein Pfand vor Zulassung eines Prozesses Su. Dü. — Schweiz. 3, 1185. uslegeⁿ wie hochd. 1. ausgeben: Iʰ ha vil für ⁱʰne usgeleit Breitenb. 2. auslegen, auseinander setzen, erklären: ‘Ja, das jhr auch vergiffter seit Hab ich hie oben aussgeleit’ Fisch. Flöhh. 1864; auffassen: Si hän das Ding lëtz usgleit (zu meinen Ungunsten) verstanden Dü. — Schweiz. 3, 1187. PfWB LothWB RhWB überlegeⁿ wie hochd. Iʰ will mir das Ding (die Sach noch U.) ü. Dü. — Schweiz. 3, 1178. verlegeⁿ 1. einen Gegenstand nicht an den dazu bestimmten Platz legen. Iʰ möcht nur wisseⁿ, wo dr Hammer is; iʰ hab iʰⁿ allewëj verleit Dü. Insbes. v. von den Hühnern, welche die Eier nicht in das gewöhnliche Nest legen U. Rda. Er lauft ʰerum, wie e Hueʰn, wo verlejt het Str. 2. aufschieben: Er verlejt alles von eiⁿm Ta zuem andreⁿ Str. — Schweiz. 3, 1188. vor legeⁿ wie hochd. Er het sini Papirer müessen v.; lei doch s Holz besser vor! Dü. — Schweiz. 3, 1189. PfWB zsammeⁿlegeⁿ 1. Geld zusammenschiessen zu einem gemeinsamen Zweck. 2. zusammenfalten (Papier, Kleider, Wäsche u. s. w.). ‘Ich schryb d’ Brief unlinjiert und lay si zsamme scheen’ Pfm. I 7. — Schweiz. 3, 1191. [Bd. 1, Sp. 574a] leckeⁿ [lèkə Rauw. Wh.] das Getreide in Schwaden (Leckeⁿ) zusammenlegen. In Rauw. gilt der Ausdruck nur beim Mähen des Hafers, der, um zu trocknen, zusammengerecht (d. i. geleckt) und später erst in Garben vereinigt wird, während andere Getreidearten sogleich gebunden werden. Beleg [Plêk Su.] m. 1. Besatz, Saum unten am Weiberrock; Futter des Rockes. Geleg [Kəlæi, Pl. –ər Bisch.] n. einzelne Reihe Rebstöcke: dis Stück het sechs Geleier. — Schweiz. 3, 1173; vgl. Schwäb. 3, 348. Leg(e), Legi, Leck [Lêkə Olti. Liebsd.; Lêki Roppenzw.; Lèk Hlkr. bis Wh.; Pl. –ə] f. ( n. Prinzh. Lohr Wh.) Schwaden, Reihe, Schicht. Uf dem Wajeⁿ sin fünf L. Garweⁿ Logelnh. Mach zerst e L. Äsch, dernoʰ e L. Eier! Rapp. Dis Stück het schöni Frucht ghet, es lijt ganz voll Leckeⁿ Lobs. Zss. leckeⁿswis. — vgl. Schweiz. 3, 1196.
| ||
| © 2002—2010 by Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier Home | Impressum | Kontakt | ![]() | ||