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Hut bis hütleⁿ (Bd. 1, Sp. 389b bis 390b) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Hut Hütle Aalhut Finhütle Gäns(e)hut Hüeʰnerhut Jumpferhütle Kälberhut Mënscheⁿhut Schmërhütle hütleⁿ ab hütleⁿ dünnhütig hüt(e) hütig huteⁿ hutleⁿ Hütt Hütt(e) Hutte Hüttle Eicherlehütte Gustihütt Immeⁿhütt Klapfhütte huttleⁿ huttleⁿ Huet Hüetle Brënnkesselhuet Filzhuet Fingerhuet Gugelhuet Iseⁿhüetle Justihuet Kircheⁿhuet Klapphuet Kutzhut Lapphuet Pfettershuet Schabobahuet Schätthuet Schäubeⁿhuet Schäufhuet Schiffhuet Schinhütlin Schüchhuet Siländerhuet Stülphuet Trotteⁿhuet Vierlighuet Huet hüeteⁿ behüeteⁿ Bäreⁿhäuter Hätsch Hätsch Hätscheⁿfriddel hatschi hatschu hatscha Hätschemätsche Hautsch hautsche verhautsche Hautschi Hëtsch Hutscher Hätschele hetschen hettschen hätschleⁿ verhätschleⁿ Hotsch Hütsch Hutschi Hütschger hutscheⁿ hütscherleⁿ hutscheⁿ hütscheⁿ hutschleⁿ Hutschler (Haw Anhaw Dur(ch)haü Urhau Haü(e) Häule Breithau Garteⁿhäule Gëlruebhäuele Grefzeⁿhau Gruebhau Jätthau Mörtelhau Rüeʰrhau Rüthau Schabhau Stockhau | [Bd. 1, Sp. 390a] Demin. Hütle, Hütel [Hitli Banzenh.; Hitlə O.; Hitl U. W.] n. Häutchen, Haut. Dis Maidl het e wissˢ H., eⁱⁿ Hütl wi Sammet so fin Z. — Schweiz. 2, 1774. Hess. 155. Bayer. 1, 1187. Aalhut [Ôlhyt Bf.] f. Aalhaut, als krampfstillend umgelegt. Finhütle n. Mensch mit feiner Haut, bes. von Kindern gebraucht: des is e F. Obhergh. PfWB LothWB RhWB Gäns(e)hut [Kansəhyt Henfli. Obhergh. Hlkr.; Kànshyt Bebelnh. Bisch. Ndhsn.; Kanshyt Betschd.; Kashyt K. Z.; Kænshyt Str.; Kąįshyt M.] f. Schauder bei Frost oder Schrecken. Ich ha e G. bekummeⁿ Obhergh., überkummen Hi., z. B. beim Anhören einer Gespenstergeschichte. G., ass eⁱn Esl dran lulleⁿ (saugen) könnt Str. ‘s geht merr e Gänshutt uss’ E. Stöber II 156. ‘Ich krieij noch Gänshutt jetz, denk ich an zelli Zyte’ Hirtz Ged. 175. Hüeʰnerhut f. Schauder M. Mittl. — Schweiz. 2, 1776. Jumpferhütle, Jumpferhütel n. Jungfrauschaft Heidw. Steinb. U. Kälberhut f. Kalbshaut. Spw. s wëreⁿ meʰʳ Kälwerhüt gërbt aˡs Küeʰhüt es sterben mehr Junge als Alte Z. ‘Dann es ist ein alt sprichwort, das man eben so viel Kälber heut findet, als Kühheut’ Geiler 31. Narr (Kl.) — Schweiz. 2, 1776. PfWB Mënscheⁿhut [Mènəhyt Ingw.; Manəhyt Betschd.] f. Menschenhaut: so wird der gallertartige Stoff bezeichnet, aus welchem die früher häufigen, mit Gold- oder Silberkranz bedruckten Heljeⁿ, Heiligenbilder, verfertigt sind. — Schweiz. 2, 1776. Schmërhütle n. ein Häutchen, das die Fettschicht des Schweines umgibt und in welches das als Heilmittel für Wunden [Bd. 1, Sp. 390b] hütleⁿ [hitlə Bisch.] refl. sich häuten. — Schweiz. 2, 1778.
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