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Wörterbuch der elsässischen Mundarten  
 
Puphaʰn bis †Blasshenn (Bd. 1, Sp. 341a)
 
 Puphaʰn [Pyphân NBreis. Lobs. Betschd.; Pùphânə Ndrröd.] m. Wiedehopf (nach dem Rufe Pup Pup! genannt). ‘mein Bupenhan’ penis Montanus Gart. XXXVI.

Pupelhaʰn [Pyplhân Rothb. Büst Strüth Tieffenb.; Puplhân Dehli.] m. dass.

Rorhänlin Fisch. Garg. 376, s. Roʰrhüʰnel.

 PfWB  LothWB  RhWB Schnapphaʰn m. 1. Räuber. ‘Es seint dreierlei Rüter; etlich nemen es den Lüten heimlich in einem Wald, halten si uff als die Schnaphan’ Geiler Narr. 162; S. M. = Das Buch der sünden des munds Von .. Doctor Keisersperg .. Str. Grieninger 1518. 26. 2. Geck. ‘Du bedarfst dich nit fœrchten vor den Schnaphenen uff den Gassen, die das Har büffen, sie thun dir kein schaden’ ds. Brös. Grieninger 1517. II 12. s. Zarncke zu Brant 433. Er hat die Stelle bei Frisch nicht richtig citiert, dort steht nichts davon, dass die Flinte auch Schnapphan genannt wird. Zss. Schnappanen-Lager, Weg Stoffel Dict. 172. St. Schweiz. 2, 1309.

 PfWB  RhWB Stinkhaʰn m. Wiedehopf Co.

Ur(eⁿ)haʰn [Ýrhânə Su. Mittl.; Yrahân Rapp.; Âwərhân Kindw.] m. Auerhahn, Tetrao urogallus. ‘awrHan Gallus sylvester’ Dasyp.Schweiz. 2, 1307.

 PfWB  LothWB  RhWB Wälschhaʰn m. Truthahn U. E Schnudlnas wie e W. eine grosse Rotznase Z. s. auch Guller 2 und Wëlschguller.

Weihan [Wæihân Obgericht] m. Kräuterbüschel, welches an Mariä Himmelfahrt in der katholischen Kirche geweiht wird.

 PfWB Wutthaʰn m. Wiedehopf Schleit.

 PfWB  RhWB Hënn [Han Dunzenh. Geud.] f. Henne. — Schweiz. 2, 1311. Bayer. 1, 1115.

 PfWB  RhWB Blasshenn (oder Pfaff) f. Fulica Baldner.