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gleichig bis unglichlig (Bd. 1, Sp. 255b bis 256a) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
gleichig ungleichig glich glich tupfeⁿglich zglich glicheⁿ derglicheⁿ glicheⁿ glichlig unglichlig glichling(eⁿ) unglichlingeⁿ Glid ‘grobgliederig reinglidrig anglaffen gleffeln angleffzen glufe Glock(e) Glöckle Bëtglock Bëzitglöckle Bubenglocke Burgerglock Elfiglöckle Feldglock Hornungsglöckle Lumpeⁿglock Märzeⁿglöckle Milchglöckle Mittaglock Nachtglock Nünerglock Oʰreⁿglöckele Saüglock Sënfglöckel Taglock Taglockzit Waldglöckle Zëʰnerglock glockeⁿdi glockeni glöckleⁿ Glöckler Glocke Gluck gluckeⁿ Glückel(e) verglückleⁿ Gluckereⁿ Gluckeri gluckereⁿ Glück Schnëppeⁿglück Unglück glückhaft gluckleⁿ glim glimig Glimpf glimpfeⁿ glimpfig glimpflich Gländer gländereⁿ gling glang Glinkele Oʰreⁿglinkele Glinkerle Hërdäpfelglinkerle Oʰreⁿglinkerle Glunkeⁿ Glunki glunkeⁿ glunkeleⁿ us glunkleⁿ Glunker Bëzitglunkeri Hemglunker Hemglunkereⁿ glunkrig glunkereⁿ glunsen glunseⁿ abglunseⁿ verglunseⁿ glunsig Glanz glänzeⁿ glanzig Glenz glinzeⁿ glinzleⁿ Glinzi Glinzler aⁿ Gleipf glarren | ungleichig Adj. ungelenk Bf. — Schweiz. 2, 592. glich, gliʰ [kli S.; kliχ Su. bis Lützelstn.; klèiχ Rosteig] Adv. 1. gleich (sogleich fehlt in der MA. Frommann, Nürnberg (später Nördlingen) I—VI 1854—59; VII Halle 1877.), im Augenblick. Iʰ kumm gliʰ O. Spw. Kurzi Hor sin glich ge- bürstet Banzenh. Bf. ‘D’ Gschichte hat m'r gli gfalle’ Stöber Fürst. 7. Iron. zu einem, der ausgeliehenes Geld bei einem faulen Kunden eintreiben will: Dis wurs jetz glich han! Z. 2. in gleichem Masse. Mⁱr sin glich gross Osenb. — Schweiz. 2, 595. tupfeⁿglich Adj. gleich bis auf den Tupfen, Punkt, völlig gleich Pfetterhsn. zglich O., zeglich U. Adv. 1. zugleich. Geʰs in dr Këller geʰ Türlips uf macheⁿ? — Ja. — Ina, so kaⁿⁿs zglich Hërdäpfl mit enuf bringeⁿ Dü. 2. ähnlich. Si gsëʰn eⁱnander zglich wie zweⁿ Tropfeⁿ Wasser Su. Dü. Das gsiʰt dⁱr wider zglich das war von Dir zu erwarten Steinb. Die Arwet is nit guet gmacht; [Bd. 1, Sp. 256a] glicheⁿ, glichteⁿ Adj. gleichstehend: siⁿs glicheⁿ Rapp.; mins glichteⁿ Hf. Gang zue diⁿs glicheⁿ! Su. ‘bi dis glichs’ Landsman Lied. 121. Sunder glicheⁿ ohne gleichen Rapp. Er findt siⁿs glicheⁿs nit Bf. ‘I geh do mit em Clauss, der isch myn's Glyches werth’ Pfm. V 9. — Bayer. 1, 1423. PfWB RhWB derglicheⁿ, derglich M., in der Rda. d. tʰueⁿ sich stellen, als ob es so wäre, sich den Anschein geben O. S is iʰm nit halwer eso Ërnst, ēr tʰuet nur d. Dü. Er het d. getʰoⁿ, er siʰt s nit Horbg. [tərkliχ t M.] Du mues nit d. t. thun, als ob du nicht wüsstest, sähest u. s. w. Hlkr. Mü. Mat. 44. ‘derglich dn’ Chron. Auch ält. Str. Fr. Rosine: ‘Doch welle mer ’s em dhaim hyt Owes saaue noch.’ — Fr. Dorothe: ‘Jez duen mer nit derglyche. Gelt Si, Frau Bas?’ Pfm. III 3. ‘Bisch au von dene zarde - n - un spreede Jümferle wo nit derglyche düen’ ebd. I 5. — Bayer. 2, 1423. glicheⁿ [kliχə fast allg.; klaiχə N.; klèiχə Rosteig; Part. kəklìχə Bf.; kleχə K. Z.] 1. gleichen. Die zweⁿ glicheⁿ eⁱnander Su. Er glicht ⁱʰm ufs Hor Ingenh. Er glicht dert na er gleicht der Familie dort unten Wh. 2. vergleichen, gleich stellen: ‘der teuffel wolt sich got gleichen’ Geiler B. S. 27. — Schweiz. 2, 600. Bayer. 1, 1424. glichlig [klíχlik Sier. Banzenh.; klìχlik Su. bis Barr; kliχli M. Ndhsn. Str. Hf.] (in U. nur Adv.) Adj. gleich: glichligi Hüet. Am glichligeⁿ an demselben Ort Su. Iʰ spring mit glichligeⁿ (geschlossenen) Füesseⁿ üwer deⁿ Graweⁿ Su. Du bis dr glichlige Seppi du siehst genau so aus wie (dein Bruder, Vater) Joseph Co. ‘dert isch doch glichlig Tag un Nacht’ Lustig I 415. Adv. gleichmässig: g. gross; g. teileⁿ; g. strickeⁿ, nit bol satt (fest), bol luck (locker) Banzenh. — Schweiz. 2, 602. Schwäb. 234. unglichlig Su. Dü. Bf. Adj. 1. ungleich in Gewicht, Mass, Wert. Das sin unglichligi Laib Brod Bf. 2. uneben. Das is ein unglichligeʳ Fadeⁿ bald dick, bald dünn Bf. Adv. D Trüwl sin dis Joʰr u. zitig woreⁿ ein Teil war reif, [Bd. 1, Sp. 256b]
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