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Gatter(e) bis ungattlig (Bd. 1, Sp. 242a bis 242b) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Gatter(e) Hüeʰnergatter Mulgattere Sandgattere Schutzgatter Zettelgatter gattig gatting mittelgattig ungattig gattlig ungattlig Gatti(n)g gattung mittelgattung gät gätig Gäte(r) Gätter Gätterle Garteⁿgätterli Gegätter Hüeʰnergätter gättereⁿ ergattereⁿ usgättereⁿ vergättereⁿ gättrig Gaüt Gaüti gaüteⁿ gaütig Get Git gitig geidekleich git kit Git Gittele Gitterle Gott Hutt-bi-Gott gottmersprich iⁿ Gotts Nameⁿ (s) Gotts Willeⁿ Gott Lob un Abgott Herrgott Herrgotts-Tierele Herrgottsdunderwëtter Herrgotthilf Herrgöttel Gottelkum Gotteⁿ Gotti Götte Boʰneⁿgötti Vettergette Göttel Göttele Boʰneⁿgöttel Rätschgöttel Rossgöttel Schlampergöttel Gotti Gut gut gute gutete gustete Gütle Gutter(e) Gütterle Schnapsgutter(e) guttereⁿ vergütterleⁿ Guti gütes guet gut kërneⁿguet unguet Guts Gutsele Guet Guetele Almeⁿguet Erbstandsguet Gültguet Niguet Vielguet Guetheit vergüeteⁿ güetig begüetigeⁿ Gutro gutroniereⁿ Gautsch Gäutsch | Hüeʰnergatter n. Hühnerstall mit Gitterwerk Hi. Spw. S Hiroteⁿ is e H. — Schweiz. 2, 497. Mulgattere [Mýlkàtərə Roppenzw.; Mýlkàtər Geberschw.] f. Maulkorb für Hunde und Pferde. — vgl. Schweiz. 2, 497. Sandgattere [Sàkàtərə Fisl.; Sàntkàtərə Banzenh.] f. Drahtgitter, durch welches Sand gesiebt wird. — Schweiz. 2, 497. Schutzgatter [‘Sùtskàtər Horbg.] n. 1. eigentl. Fallgitter; bedeutet jetzt 2. eine hastige, flüchtige, unbesonnene, überstürzt handelnde Person. — zu 2 vgl. Schutz Schuss. Schweiz. 2, 497. Zettelgatter [Tsètlkàtər Bf.] f. Webergerät zum Aufstecken der Zettelspulen. — Schweiz. 2, 498. [Bd. 1, Sp. 242b] PfWB mittelgattig [metlkàtik Geberschw. Horbg. Dü. M.; metlkàti Str. Hf.] Adj. mittelmässig: e mittelgattigi Ërn Dü. PfWB LothWB RhWB ungattig [ùkàtik Liebsd. bis Dü.; ùkàti Str. K. Z.; ùkàtiχ Betschd. Bühl Rothb. Lobs.; ùkàteχ Wh.] Adj. 1. unartig, bes. von Kindern. Er is gar üwl u. sehr ungezogen, wild Hf. E u. Stückle Vieʰ schlecht dressiertes Haustier; grob: ungattigeʳ Sirml (Schelte) Fisl. Dëʳ Herr is nit so u. ist freundlich, angenehm Horbg. ‘Dass sich die Alt nit schämmt diss yngschnurrt Ledder do! — ’S isch wohr! Merr wurd ungaddi’ Pfm. II 2. ‘Was Si nit, ungaddi, Schlödderle de Lyt waiss an ze henke’ ebd. III 2. ‘Sunscht wäer d'r Fritz nit so ungaddi worre’ Kur 20. Dis is keⁱⁿ u. Stückl das ist nicht übel (ironisch) Str. 2. unpassend: dëʳ Kittl geʰt dⁱr aber u. steht dir schlecht an Liebsd. E ungattigi Stëj eine unbequeme Treppe Dü. Das is mⁱr jetz oʰ u. das passt mir schlecht Bebelnh. M. Adv. sich u. uf füeʰreⁿ sich ungebührlich benehmen Rothb. — Schweiz. 2, 502. gattlig [kàtlik Roppenzw. Strüth] Adj. anständig, schön. Das Hus is g. — Bayer. 1, 956 gättlich. Hess. 118. ungattlig [ukàtlik Steinb. Su. Hlkr.] Adj. unpassend, unbequem. Er is nit u. er ist entgegenkommend. U. Wëtter schlechtes Wetter. S is u., z. B. etwas beständig nachtragen müssen. — Bayer. 2, 956.
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