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Biß bis Teüfelabbiß (Bd. 2, Sp. 99b) | |||||||||||||||||||||||||||||
Biß Floʰbiß Katzeⁿbiß Schnakeⁿbiß Biß Gebiß Biß bißle Abbiß Pfaffenbißle Teüfelabbiß Bisse bisseⁿ ab bisseⁿ an bisseⁿ dri(n) bisseⁿ erbisseⁿ iⁿbisseⁿ uf bisseⁿ us bisseⁿ useⁿ verbisseⁿ zsämmeⁿ bisseⁿ Schisseⁿbisseⁿ Bisser Bulleⁿbisser Iseⁿbisser Krippenbisser Nid(eⁿ)bisser Rossiseⁿbisser Steinbisser Zungeⁿbisser bissig eigeⁿbissig eiterbissig Bissinger Bissingereⁿ Bissangel Bissangi Bisseli Bisserle pissi Bissem biseⁿ Pies Biesel Büsel Sechssubiesle (bos boshaft(i) bös Bös bitterbös boseⁿ erboseⁿ verböseⁿ bosgeⁿ Bosger Bosget(e) bosgneⁿ boß Posaun Boseⁿ Kornboseⁿ Weißeⁿboseⁿ Wurzboseⁿ boseⁿ ab boseⁿ Bosseⁿ Guckelbossen Narreⁿbössle bossig Bossel Bosel Bahnbossel Gotteswortsbossel Husbossel Kücheⁿbossel bossleⁿ ʰerum bossleⁿ ummeⁿ us bossleⁿ Gebossel Bossler Boser Bauscher posiereⁿ Bossierer Position Bus I Gemeinbus Bus buslich Busam Buser Busel Büsi Busi buseⁿ ummeⁿ | PfWB LothWB RhWB Floʰbiß m. Flohbiß Dü. Str. — Schweiz. 4, 1694. Katzeⁿbiß m. schwierige Arbeit: Dis is e K. Lorenzen. Schnakeⁿbiß [ʿSnókəpis Str.] m. Schnakenstich mit folgender Anschwellung. Biß II[Pîs Banzenh.; Pes Olti. Dü.] n. 1. Gebiß der Menschen und Tiere. 2. Mauleisen des Zaumes. Mach im Ross s B. iⁿ! Hi. Banzenh. — Schweiz. 4, 1694. Bayer. 292. Gebiß [Kəpìs Mittl. Str.; Kəpes K. Z.] n. 1. Gebiß. Dër het ne guet G. gute Zähne O. 2. Mauleisen des Rosses Mittl. 3. Das Gebissenwerden (Hautreiz): e G. han Str. — Schweiz. 4, 1694. Biß III[Pis Co. Str. Z.] m. Bissen. Gi mⁱr nummen e B. voⁿ diⁿm Äpfl! Co. Hüt kann iʰ wider keⁱn rüewigeⁿ B. ësseⁿ! Hf. — Schweiz. 4, 1693. bißle, bissel(e) [pìsalə NBreis.; pìsələ Bf.; pìslə Katzent.; peslə Hlkr. Logelnh. Co. Dü.; pìsl, pesl und daneben pìsələ, pesələ Bebelnh. U. W.] bißchen, wenig: e b. krank Co. E b. eps eine Kleinigkeit; e kleⁱns bissele ein klein wenig Hf. Loß miʰ oüʰ e bißle versuecheⁿ, wiˡˡˢt, nur e bissele! Dü. Eps Gutts, awer e b. vil! Rauw. Grußfrage: Tuet s es? Antwort: Jo, e bißle! Dü., s. auch bitzele. — Schweiz. 4, 1693. Abbiß [Àpis Ndrsept.; Àpes u. Demin. –lə Hlkr.; Àpìs Bf.] m. Bissen. Gi mⁱr oʰ n-e Abbißle! Hlkr. — Schweiz. 4, 1693. vgl. F. Schwäb. 6. †Pfaffenbißle Demin. n. Pl. Leckerbissen. ‘es sein etliche die trachten allein schleckbißle und p. nach’ Geiler Narr. 5, 56. PfWB RhWB Teüfelabbiß Ndrsept., Teüfelsabbiß Bf. Witternh. m. 1. Storchschnabel Ndrsept. 2. (Arzneipflanze) Scabiosa succisa Kirschl. 1, 370, meist abergläubisch als Geheimmittel verwandt Bf. Witternh. — Schweiz. 4, 1694. [Bd. 2, Sp. 100a]
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