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zieʰe(n) bis rumer ziegeⁿ (Bd. 2, Sp. 897a bis 898a) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
zieʰe(n) ziegeⁿ ab zieʰ(n) a(n) zieʰ(n) beziehen derziegeⁿ durch zieʰ(n) in zieʰ(n) los zieʰ(n) na(ch) zieʰ(n) nider ziegeⁿ rumer ziegeⁿ uf zieʰ(n) us zieʰ(n) verzieʰn zsammeⁿ zieʰ(n) zu zieʰn Zieger Aⁿzieʰer Blasbalgzieger Bundeⁿzieger Buschongzieger Iⁿzieger Kärchelszeier Schueʰzieger Steinzieger Stifelzieger Strubeⁿzieger Strumpfabzieger Ufzieger Ummezieger Wiⁿzieger Zapfeⁿzieger hertzügig Ziegling Aⁿzieʰet Üsszièhde Zieʰder Zack(e) Zackeⁿ zackeⁿ zackig zäckleⁿ zackereⁿ ab zackereⁿ Gezackers Zauk Zëck(e) Zick(e) Mutterzicke zickleⁿ Zicke Zickel Zickes Zicki Zickis Zickorsch Zocke Zöckle ZöckliZöckli Kuderzöckli zuckeⁿ zückeⁿ verzuckeⁿ Nërveⁿzuckeⁿ Zucker I zückleⁿ Zückler Zückes Zucker II Brustzucker Dürlipseⁿzucker Hërdäpfelzucker Kandelzucker Schmalzzucker Trübelzucker zuckreⁿ verzuckert zuckrig Zekret Zaʰl Jaʰr(s)zaʰl zaʰleⁿ bezaʰleⁿ ungezaʰlt us zaʰleⁿ verzaʰleⁿ Zaʰlung zäʰleⁿ aⁿ überzäʰleⁿ verzäʰleⁿ Verzäʰlung Ërbseⁿzäʰler Kaffeeboʰneⁿzäʰler Kamiⁿabzäʰler überzäʰlig zëll Zelleri zelinge | [Bd. 2, Sp. 897b] ab zieʰ(n) wie hochd. a) intr. Um d Siwene wurd abzogeⁿ aufgehört mit Tanzen und fortgezogen Osenb. b) trans. 1. d Kapp ab z. für iemeⁿ jemand grüssen Hf. ‘Mist’ un fahr’, ’s ist gut; awer ziej ah ab de Hut!’ Dehli. JB. XI 52. Deⁿ Belz a z. z. B. einem Hasen; auch e Has a z. Hf. D Hoseⁿ ab ziegeⁿ einem Frosch die Haut abziehn Mittl. Eps am Gëld ab z. Str. 2. wetzen. Zieʰ die Mäj zerst o! Geud. c) refl. 3. sich ab z. sich entkleiden. Spw. Meⁿ söll siʰ nit ganz ab z., eb meⁿ in s Bett geʰt sein Vermögen den Kindern nicht bei Lebzeiten überlassen Rixh. — Basel 15. F. Schwäb. 86. Bayer. 2, 1107. a(n) zieʰ(n) a) intr. 1. zu ziehn anfangen, vom Zugvieh; 2. stark steigen, vom Weg: s ziʰt aⁿ M. 3. im Preise steigen: d Frucht ziʰt an; 4. feucht werden: der Hanf im Keller; auch das Wetter zieht an; 5. wirken: ich hab ihn geprügelt, dis het angezöjeⁿ Hf. b) refl. 6. sich ankleiden Ensish. (öfter an duen K. Z.). c) trans. 7. anlocken Geisp. s Bett zieʰt an: wenn man sich legt, wird man erst recht krank Dü. 8. erwähnen, auf jemand oder etwas anspielen Hf. Wh. — Basel 19. Schwäb. 287. Bayer. 2, 1107. [Bd. 2, Sp. 898a] ‘beziehen 1. Weinstöcke vor Winter auf den Boden niederlegen und bedecken’ Stoltz 87. 2. einholen M. derziegeⁿ Obhergh., (d)erzieʰ(n) Bf. weg ziehn (den Wagen); meist mit Verneinung: Si könneⁿ s schier gor nit drzieʰn! Ingenh. durch zieʰ(n) 1. Wäsche durch das blaue (kalte Ingenh.) Wasser ziehn Katzent. 2. bösartig besprechen. 3. e durchgezojener ausgelassener Mensch M. (?) — Basel 92. in zieʰ(n) a) intr. in ein Haus ziehn; b) trans. eineⁿ i. in eigennütziger Absicht zu sich locken Liebsd. M. K. Z. Gëld, d Brandstür Versicherungsprämie iⁿ z. Dü. Deⁿ Bachofeⁿzins iⁿ zieʰⁿ betteln gehn Liebsd. E Gschirr iⁿ z. Weberausdruck Bf. Deⁿ Wadl iⁿ z. sich aus einem Streit zurückziehn Heidw. Er is so iⁿ gezojeⁿ sittsam Bf. — Basel 180. Bayer. 2, 1107. PfWB RhWB los zieʰ(n) schelten: Die sin üwer ⁱʰne loszogeⁿ Su. ‘Merr soll nit iwwer ali Lyt im e ganze Land loszeye’ Pfm. II 6. PfWB na(ch) zieʰ(n) 1. ein Kalb aufziehn, damit eine ältere Kuh verkauft werden kann Su. U. 2. nachstreichen, den Mädchen Bf. Auch umgekehrt: Uf alleⁿ Tänzeⁿ is s ⁱʰm nochgezaujeⁿ, biz ass es ihne he ghett Ingenh. ‘den Französsischen khriegen nachzüechen’ Petri 395. nider ziegeⁿ die Reben biegen und anbinden. Dazu dienen die Niderzieʰwidler, kleine, feine, ausgesuchte Art von Weidengerten Dü. rumer ziegeⁿ bes. auf Liebschaft ausziehn M.
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