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warm bis uf wärmeⁿ (Bd. 2, Sp. 853a bis 854a) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
warm küeʰwarm läbwarm müʰleⁿwarm ofeⁿwarm seichwarm Wiⁿwarm warmlëcht Wärme(t) wärmeⁿ uf wärmeⁿ Naseⁿwärmer Warmel Wermischel Wermuet Wurm(eⁿ) Bëndelwurm Brachwurm Dräjwurm Ëngeriwurm Ërdwurm Grunbireⁿwurm (H)ërdäpfelwurm Hërzwurm Holzwurm Molwurmeⁿ Nidwurm Ölwurm Rëgeⁿwurm Schinwurm Schnellwurm Sideⁿwurm Zündwürmle wurmeⁿ wurmig wurmsig würmen warneⁿ Warnung Werni Wernilëder Wirsiⁿg Wirschi(n)g würs würser wurst Wurst Bratwurst Dienstawurst Dreisuwurst Eselswurst Griebeⁿwurst Groscheⁿwurst Hanswurst Hireⁿwurst Knackwurst Knappwurst Mattenkümmiwurst Netzwurst Niriwurst Profësserswurst Vorwurste Wurstete wurstleⁿ an wurstleⁿ iⁿwursteⁿ verwurstleⁿ zsammeⁿ wurstleⁿ Gwurstel(s) wurstelich Wurstler Wart Bannwart Kilʰwart warteⁿ ab warteⁿ drwarteⁿ erwarteⁿ gewarteⁿ uf warteⁿ Wart wartig erwartig gewärtig Abwartung Krankeⁿwärter Ufwärter Wartel (wärts ) ruckwärts vorwärts Wërt wërt unwërt suwërtig Wirt Wurt Wert Stubenwirt Wirtinne | [Bd. 2, Sp. 853b] PfWB RhWB küeʰwarm [khìəwârm Hi. Geberschw. Dü.; khỳəwârm Banzenh.; khéwôəm Wh.] Adj. warm wie frischgemolkene Milch, lauwarm. Küeʰwarmi Milch. Bei verschiedenen Krankheiten, so beim Umlauf an Händen oder bei Geschwüren soll man küeʰwarmeⁿ Küeʰdrëck zum Erweichen auflegen Dü. Scherzh. küeʰwarmeʳ Menscheⁿdrëck ebd. — Basel 65. läbwarm, läuwarm [lápwârm Ndhsn.; lêp- Lobs.; láiwârm Banzenh.] Adj. lauwarm. Dr Win is von dereⁿ Hitz ganz l. woreⁿ Lobs. s. auch law. müʰleⁿwarm Adj. mühlenwarm, vom Mehl, das frisch aus der Mühle kommt Steinbr. Geberschw. Dehli. M. un ofeⁿwarm macht e richeⁿ Bur arm Steinbr., macheⁿ dr richsteⁿ Bur arm Geberschw. M. macht deⁿ richeⁿ Bureⁿ arm Dehli. ofeⁿwarm, s. müʰleⁿwarm. PfWB RhWB seichwarm Adj. lauwarm, widerlich warm, von Flüssigkeiten Ndhsn. Wh. Wiⁿwarm [Wíwârm Hi.] n. Hausmittel gegen Durchfall, bestehend aus Wein und Eiern zu einem Brei gekocht. — Basel 314. warmlëcht [wârmlat Heidw.; wòrmláχt K. Ingenh.] Adj. lau, wenig warm. [Bd. 2, Sp. 854a] PfWB LothWB RhWB Wärme(t) [Wèrmə allg.; Wèəmt Wh.] f. Wärme. Was guet für ⁱ Kälte is, is auʰ guet für d W., het dr Illespⁱejl gseit, wü r im Sommer deⁿ Kapütrock on he ghet Dunzenh. PfWB LothWB RhWB wärmeⁿ [wærmə Su.; wèrmə Co. Str. K. Z. Han. Betschd.] wärmen, warm machen, erwärmen. Iʰ will miʰ w. Su. D Supp w., s Ësseⁿ w. U. D Stub w. einheizen Dunzenh. Se, nimm e Schluck Brënnteⁿwin, der wärmt diʰ wider! Ingenh. s wärmt wider guet hüte [hetə O., hit U.] es ist wieder sehr warm heute. — Bayer. 2, 1000. uf wärmeⁿ 1. warme Aufschläge machen Su. Bf. Eim u. Su. Meⁿ muess ⁱʰm e Karteplang u. für siⁿ Buchweʰ Bf. Wenn die Sonne heiss scheint, sagt man auch: s wärmt guet uf hüte Su. 2. auffrischen, die Erinnerung an etwas Unangenehmes wieder wach rufen Bf. K. Dis is e alter Käs, dene bruchs nit ufzewärmeⁿ! Dunzenh. Pfulgriesh. — Basel 294.
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