| Wörterbuch der elsässischen Mundarten | ![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
bacheⁿ bis zsammeⁿ (Bd. 2, Sp. 6b bis 7b) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
bacheⁿ alt(ge)bacheⁿ halb(ge)bacheⁿ neugebachen un(ge)bacheⁿ an bacheⁿ iⁿbacheⁿ auf backen us bacheⁿ verbacheⁿ zsammeⁿ Gebaches Spritzeⁿgebaches Bachet(e) Gebäch Zwibächle Bacher Baches Bachele Bacheles Bächel Baüches Bëch Gugucksbëch Judeⁿbëch Schwarzbëch bëcheⁿ ab bëcheⁿ an bëcheⁿ furt bëcheⁿ us bëcheⁿ Bëches bëchig Bëcher Kunkelbëcher Spritzbëcher bëchereⁿ Heimbichel bocheⁿ Bocher bocherecht Böchery bochleⁿ Bochle Pfarrerbochele Bochler Buch bucheⁿ Buch Ä-te-bu Binseⁿbüch Kisbuch Knöpfelbuch Rindsbuch Schlifsteiⁿbuch Wampeⁿbuch bauchecht buichlecht bucheⁿ Buche Buchereⁿ Buech Buch Bannbuech Bëtbüechle Bethbuch Bilderbüechel Ditobüechle Eveⁿgelieⁿbuech Gebëtbuech Gsangbuech Gschichteⁿbuech Helgeⁿbuech Kinderleʰrbuech Lësbuech Mëssbuech Mollibuech Nameⁿbüechle Predibuech Sëgeⁿbüechel Singerbuech Starkeⁿbuech Buech(e) Buechi Buch Hageⁿbuech(e) Rotbuech Wißbuech Zaʰmbuech Buch buecheⁿ hagebuecheⁿ Buecheneⁿ buechig hageⁿbuechig Büecheleⁿ usbüechleⁿ Bächs Bëchsel bëchsleⁿ | [Bd. 2, Sp. 7a] alt(ge)bacheⁿ [àltpàχə Lutterb.; –kapàχa Co.; –kəpàχə Bf.; àlpàχa Su. Osenb.; –ə Hlkr.] 1. altbacken, vom Brot. 2. längst bekannt, verjährt Lutterb. Co. 3. schlimm, gewitzt. Das is e albacheneʳ Junge Hlkr. — Schweiz. 1, 959. F. Schwäb. 159. PfWB RhWB halb(ge)bacheⁿ 1. nicht richtig durchgebacken: s (das Bäckerbrot) is nummeⁿ halwer (od. halb) gebacheⁿ, no (dann) wiejt's schwërer (oder meʰʳ) Ingenh. 2. schwächlich, kränklich: Was wiˡˡˢt doch, du Halbgebacheneʳ? Sag, d Mueter soll dⁱr lossen ne Glaskasteⁿ macheⁿ, aß d Muckeⁿ nit aⁿ diʰ schisseⁿ Obsulzb. Es is nummeⁿ so e Halbgebaachener! Pfulgriesh. Dunzenh. — Bayer. 195. †neugebachen frisch gebacken. ‘alle tag in newgebachener Form frisch auffziehen’ Mosch. II 84. — Schweiz. 4, 960. un(ge)bacheⁿ [ùpàχa Su.; ùmpàχa Dü.; ùkəpàχə U.] schlecht od. nicht gebacken: Das is u. Brot; mr meint, s is in dr Sunn bacheⁿ woreⁿ Dü. — Schweiz. 1, 959. an bacheⁿ tr. und itr. ankleben, z. B. von getrocknetem Schmutz, von Blut, Eiter usw. allg. s Hëmd bacht mⁱr ganz aⁿ Mü. — Schweiz. 1, 960. F. Schwäb. 175. [Bd. 2, Sp. 7b] iⁿbacheⁿ Prügel geben: Iʰ han iʰm iⁿbacheⁿ Liebsd. — s. bacheⁿ 2 und vgl. Schweiz. 4, 960. ‘auf backen sein Vermögen verzehren: er hat auf gebacken ist bankerott’ Klein. us bacheⁿ 1. durchbacken: Er (der Bäcker) loßt siⁿ Brot nie gnue u. Dü. U. 2. verbacken: Dëʳ Beck het usgebacheⁿ hat all sein Mehl aufgebraucht Bf. — F. Schwäb. 452. verbacheⁿ beim Backen verbrauchen U. ‘was dasselbig jor z gebruch des spitals vermalet und verbachen sy’ Str. 15. Jh. Brucker 283. — Schweiz. 4, 960. zsammeⁿ bacheⁿDü. U., zsämmeⁿ b. Banzenh. Ruf. 1. zusammenbacken, von zwei Broten Dü. 2. (gew. im Part.) zusammenkleben: bei entzündeten Augen sind die Lider morgens gewöhnlich zämmeⁿbacheⁿ Banzenh., ebenso die Haare bei Kopfgrind od. einer blutenden Wunde Ingenh. ‘von hochmuth vnd neidt zusammen gebachen’ Mosch. I 198. 3. zusammenfrieren: Nächt het s gfroreⁿ, aß alles zämmeⁿbacheⁿ is Ruf. — Schweiz. 4, 960.
|
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| © 2002—2010 by Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier Home | Impressum | Kontakt | ![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||