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Wid bis Krabelwid(e) (Bd. 2, Sp. 792b bis 793a) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Wid Landwid Wideⁿwid Wid(e) Belzwid(e) Biegwidleⁿ Flettweide Gëlwid(e) Harwid(e) Kërlwid(e) Krabelwid(e) Lëderwid(e) Rosswid(e) Salwid Stinkwide Stumpfwid(e) Trurwid(e) Zeineⁿwid(e) wideⁿ widëdja Widem wider derwider zwider widereⁿ widerig widerlich widereⁿ Wider Widerrang Wudi Waff Wafeⁿ Dorfwabeⁿ Stadtwafeⁿ Waffel Wissturntorwaffel Zuckerwäffele waffleⁿ Gewaffels Waffel II wäffleⁿ wëfereⁿ erwëfereⁿ verwëfereⁿ wëfrig Leibswäferung wif Wifität Wëfz Wag I Bliwag Butterwag Goldwag Schnappwag Sprëngwag Wasserwag Wagel wägeⁿ ab wägeⁿ Wägte Wag II Wagle Wagel Bettwagel Kinderwagel wageⁿ I wageⁿ II wägeleⁿ (wæge wëger unwëge Wageⁿ Ackerwägele Bënneⁿwägele Bernerwäjel Dileⁿwageⁿ Galeewageⁿ Grëmpeⁿwageⁿ Herbstwageⁿ Heuwageⁿ Kanoneⁿwageⁿ Kasteⁿwageⁿ Leiterwageⁿ Mistwageⁿ Müʰlwageⁿ Nachtwageⁿ Platowageⁿ Pritscheⁿwageⁿ †Rollwageⁿ Schëreⁿwägel Sprëngwägele Tramwajeⁿ Trampelwageⁿ Vörderhalwageⁿ Wandelwageⁿ Wasserwageⁿ Wiⁿwageⁿ Wagner wagnereⁿ | Landwid, Landwig, Landswig, Lambit, Lankert [Làntwìt Betschd.; –wìk Hi. Pfast.; Làntswìk Ruf. bis Erstein; Ltswek M.; Làmpìtə Dollern; Lmpìt Geisp.; Làmpet K. Dunzenh.; Làkərt Z. Obbr., m. Lohr; Lòkərt m. Wh.] f. Langwiede, Holz, welches das hintere Gestell eines Wagens mit dem vorderen verbindet und an dessen hinterem Ende die Bremsvorrichtung befestigt ist. Auf der L. zu sitzen, ist gefährlich, da man bei einem heftigen Ruck des Wagens leicht abstürzen kann; daher die Rda. Der kommt uf d L.! verächtl. von einem, der gleichgiltig behandelt wird oder unberücksichtigt bleibt bei einer von den Eltern vorgenommenen Teilung des Vermögens unter die Kinder, wenn dieselben heiratsfähig werden Ingenh. — Basel 187. Schwäb. 529. Bayer. 2, 859. Hess. 237. Pfalz 84. Wideⁿwid [Wítəwet Illk.] f. Weidengerte. Wortspiel: Wi de wiˡˡˢt [wítəwet!] Scherzantw.: is keⁱn Dorneⁿwëll (s. d.). [Bd. 2, Sp. 793a] Belzwid(e) [Pèltswítə Lutterb.] f. Pappel. Vgl. Beldeⁿbaum. Biegwidleⁿ [Pìəkwítlə Su.] n. Pl. kleine Weiden, die sich leicht biegen lassen. †Flettweide f. Salix. ‘Die grosse Bach - Weydenstöck sollen an keinem Ufer gepflanzt werden, hingegen die Flett - Weyden gelitten und gefändert werden’ Mü. Feld R. PfWB Gëlwid(e) [Kálwít Dü.; auch getrennt káli Wít Dü. K. Z. Betschd.] f. gelbe Weide, Salix vitellina, eine edlere Sorte, die sich wegen ihrer Biegsamkeit und Zähigkeit sehr zum Binden eignet, besonders die kürzeren für die Weinberge. Scherzend, wenn man Kinder auf dem Knie reiten lässt: Ritte, ritte, Ross, Z Basel is e Schloss, Z Kolmer is e Glockeⁿhus, s luejeⁿ drei Jungfroie-n-erus: Eini spinnt Side, D ander G., D dritt spinnt Hawerstroi, Bhüet üʰ Gott, mini alti Froi! Dü. Harwid(e) [Hôrwít Bf.] f. Haarweide, Salix cinerea, von aschgrauem Aussehn und sehr zähe. Kërlwid(e) [Kharlwít Bf.] f. hochwachsende Weide, Salix fragilis, eine Sorte, die leicht bricht. Krabelwid(e) [Kràwlwít Rauw.] f. Kletterweide, eine Weidenart mit runzeliger Rinde; die Holzschicht direkt unter der Rinde hat schon bei jungen Zweigen unregelmässige Erhöhungen; an Seen und Rainen.
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