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Wörterbuch der elsässischen Mundarten  
 
Boppermënt bis Theaterbupp (Bd. 2, Sp. 71a bis 71b)
 
  Boppermënt n. gelber Schwefelarsenik, auri pigmentum; nur in dem Ausruf: Potz Gift un B.! Str. Pfm. I 8. — verdreht aus Operment Schweiz. 4, 1424.
 
 
Boppi [Pòpi Co.] m. Mops, dicker Hund.
 
 
Bupp(e) [Pùpə Fisl.; Popə Blotzh.; Pùpa Hi.; Pùp Co. u. nördl. allg.; Phùp Wh.; Pl. –ə mit zweifachem Demin. Pùpəl(ə) u. Pìpəl(ə), Pepəl(ə), Phəpl Wh.] f. 1. Puppe. D Meidle spileⁿ mit dr B., d Bueweⁿ mit deⁿ Saldateⁿ Illk. 2. Wickelkind Co. Bf. Wiegenliedchen: ‘Ninele, Nanele, Bubbele, Koche-n-im Kind e Subbele’ usw. Stöber Volksb. 10. 3. feile Dirne Dü. Str. Hf. ‘s isch wohr, s sicht gnutschlicht drin, doch nitt wi so e Bupp’ Str. Wibble Wibble = Strossburjer Wibble (von Karl Bernhard) 1. Bdch. Strassburg 1856. 51. ‘wie er mit ere Bubb sich öffetli gezait’ Kettner Mais. 84. 4. Gebund Hanf oder Tabak Bf.; Büschel

[Bd. 2, Sp. 71b]
Werg K. Z. 5. Fruchtzapfen der Kiefer Dü. Schweiz. 4, 1425.

Bürsteⁿbupp f. gespreitztes Frauenzimmer Str. ‘S isch e rechdi Retsch, .. styff wie e Bürstebubb un spreed’ Pfm. III 1.

Hëxeⁿbupp f. Liebling, kosende Bezeichnung für ein junges Mädchen Str. ‘De waisch wohl, Hexebubb, daß i di liewer haa as ales uf der Welt’ sagt der Vater kosend zu seiner Tochter Pfm. I 1.

Krischpupp Wickelpupp’ Str. Ulrich.

Küeʰbupp f. Herbstzeitlose Fisl. Hi. Blotzh.Schweiz. 4, 1426.

Lotteribupp f. Mädchen, das in die Lotterie setzt Str. Ulrich.

Rosselbupp f. 1. hölzerne Puppe, in deren Innerem sich Steinchen oder Erbsen befinden, die beim Schütteln rasseln. 2. garstiges, vorlautes Mädchen; wenig ehrbare Weibsperson Str. ‘Schwey still, du Rosselbubb, i saa der's’ Pfm. I 8.

Schlotterbupp f. Schlutte, Physalis Alkekengi Dunzenh. Kirschl. 1, 534.

Theaterbupp f. Schauspielerin Co.