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Teller bis Viertel (Bd. 2, Sp. 674b bis 675b) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Teller Tëller Brüelitëller Dessertëller Kästëller Katzeⁿtëller delikat Teil Meʰrteⁱl Nachteil Urtel Viertel Vortel Zweitel teileⁿ ab teileⁿ in teileⁿ übervortleⁿ us teileⁿ verteileⁿ vervierteileⁿ vierteilig viertlig grösteⁿteils Teilung tilleⁿ Tillete Tilli Till(e) Dillimadalli Nännetilli Dieleⁿ Dileⁿ Bodeⁿdileⁿ Schüreⁿdileⁿ Tënndileⁿ Winddileⁿ Wirkdileⁿ Di(r)lischangs toll kutteⁿtoll Tolleⁿ Bureⁿtolleⁿ vertollt tollicht Tollweck Dol(e) Doleⁿ doleⁿ doleⁿ Doller Döller duleⁿ uf duleⁿ (Dulleⁿ Krachdulleⁿ Tull dullig Tulipa Tulipan(t) Duel Doʰl Münsterdoʰl Duele Dueleⁿ Duelde dëlbeⁿ ʰerum dëlbeⁿ ʰerus dëlbeⁿ in dëlbeⁿ naʰ uf dëlbeⁿ under dëlbeⁿ us dëlbeⁿ useⁿ verdëlbeⁿ zue dëlbeⁿ Dëlber Rötdëlber Dolch Dilldapp dilldappig Dolder Doller Doldeⁿ Dolleⁿ Dolderi doldereⁿ um doldereⁿ ume doldereⁿ verdoldereⁿ döldereⁿ Geduld Ungeduld geduldig ungeduldig dalfel Dalfen dulfeⁿ Dulfer | Brüelitëller m. Kuchenbrett Geisp. PfWB Dessertëller Obbruck [Tisêrtalər K. Z.] m. Teller für Konfekt, den Nachtisch. [Bd. 2, Sp. 675a] Kästëller m. 1. hölzerne Platte, worauf die weissen Käse gesetzt werden Hindish. K. Z. 2. Wucherblume, Chrysanthemum leucanthemum Kerzf. PfWB Katzeⁿtëller m. Teller, auf dem die Katze ihr Fressen bekommt Obbruck K. Z. [Bd. 2, Sp. 675b] Meʰrteⁱl, Meʰrteⁱlst, Meʰrsteⁱl [Mértl Obhergh.; Mértl Roppenzw. Obhergh.; Mértlt Su.; Métlt s. meʰr Seite 701] n. das Meiste. Ër het s Meʰrteⁱl bikummeⁿ Obhergh. ‘Reben erfroren mehrenteils’ Co. 1718 JB. XIX 144. Nachteil [Nótǽl m. Wh., n. Harski.] wie hochd. Wenn der Vater Prozesse gehabt od. für irgend ein Vergehn im Gefängnis gesessen hat, so sagt man: Das macht deneⁿ Kindern e schlechtes Noʰteil Harski. Wenn jem. zeitweilig geistesgestört ist: Das macht dere Person e schlechtes Noʰteil ebd. Schnaps git um e Winfässl keⁱnⁿ gutteⁿ Noʰteil Nachgeschmack Wh. PfWB LothWB RhWB Urtel, Urteil [Ùrtl Dü. Ndhsn. K. Z.; Òrtl Geisp.; Ùrtál Ndrröd.] n. Urteil. Si hän s U. gsprocheⁿ die Richter haben den Spruch gefällt Dü. En U. han uf iemeⁿ im Besitz eines gerichtlichen Urteils zu ungunsten jemandes sein. Eⁱn U. nëʰmen uf iemeⁿ sich ein solches erwerben Hf. Si hän e U. bikummeⁿ es ist ihnen ein gerichtliches Urteil zugestellt worden. Gewöhnlich nimmt man an, dass ein Zahlungsbefehl ergangen ist; sowie daher die Tatsache einer Zustellung bekannt wird, wird der Betreffende nicht mehr als guter Zahler angesehen Dü. s. auch Seite 70. — Basel 302. Bayer. 601. Viertel, s. Seite 130.
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