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David bis Knöpfeltäüfer (Bd. 2, Sp. 654b bis 655a) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
David Drëckdavid Tauf Ostertaüf Pfingsttaüf Taüf Kindtäüf taüfeⁿ Täüfer Häfteltäüfer Knöpfeltäüfer Täüfete Daufeⁿ Daufes Defdef Teüfel Teübel Teüfacher Fëldteüfel Fürteüfel Hërzteüfele Husteüfel Lusteüfel Muttelteüfel Rissteüfel Waldteüfel Wasserteüfel Teüfelei teüfelhaftig teüfleⁿ ab teüfleⁿ verteüfleⁿ Differle (dividiereⁿ) diffig Diffikultät diffisil tief steinwurfstief Tiefe dof(t) duf(t) ver verduft Dofets dofleⁿ zsammeⁿ Toffleⁿ döffleⁿ ab töffeln ʰⁱnus döffleⁿ verdöffleⁿ zsammeⁿdöffleⁿ Döüfes Difteri Duft dufteⁿ duftig düfteleⁿ tüfteleⁿ tüftleⁿ ʰerum tüftleⁿ ʰerus tüftleⁿ us tüftleⁿ Tüftler tüftlich Tag Ta hütig(es)tags hützetag(s) jemti undertags Aftermontag Alleⁿtag Antanzmëssti Blaumäntag Bümmerlesta Bündeletag Dienstag Dreifaltigkeitssunntig Dreikünista Dunnerstag Eglëseⁿmäntig Fëʰltag Firtag Fleischtag Fraueⁿtag Fritag Fürgangstag Galleⁿtag Geburtstag Ghannstag Grossfraueⁿta Grüendonnerstag Gümpelfeiertag Hagelfirtig Herrgottstag Himmelfaʰrtstag Hirztag Holztag | Drëckdavid [Træktûfət Rothb.] m. Schmierfink. PfWB Ostertaüf [Ótərtàif Hi. NBreis.; Ótərtàif Co.; –tœyf Geisp.] m. (f. Hi.;? Geisp.) 1. Ostertaufe, Wasser, das am Ostersamstag in der Kirche geweiht worden ist. 2. Rda. Ostertauf löseⁿ nach dem Osterfest zuerst taufen lassen; der glückliche [Bd. 2, Sp. 655a] Pfingsttaüf Bed. entspr. Ostertaüf Hi. Geisp. Taüf, Täüf [Tàif Hi.; Toif Logelnh.; Tèif M.; Taif NBreis. Su. Hlkr. Co. Dü. Rapp. Mütt. Bf. Geisp.; Tæìf Brum. Geud. Hf.; Tǽf Barr; Tf Wh.; Táf Wingen b. Weissenbg.; Taufe als Sakrament heisst in Hf. Tœyf; Pl. –ə] f. Taufe. Eiⁿm e Kind üwer d. T. heweⁿ bei jemandes Kind Pate sein Bf. U. Wh. Zss. Taufkapp, –käppel Geisp. Über Gebräuche bei Taufen s. JB. II 190, III 138. — Schwäb. 121. Bayer. 588. Kindtäüf f. Kindtaufe, der kirchliche Akt, während Kindbett (Kimbett) der nachfolgende Schmaus ist Hf. Wingen b. Weissenbg. s. auch –schënk. — Pfalz 30. taüfeⁿ, täüfeⁿ [tàifə Steinb.; tòifə Katzent.; taifə Heidw. Steinbr. Su. Hlkr. Co. Dü. Mütt. Bf.; tǽfə Barr; tìfə Meis.; tæìfə K. Z.; táfə N.] 1. taufen, den Taufakt vollziehn. 2. t. (oder t. loˢˢn) taufen lassen. Ein Vater mit reichem Kindersegen losst alle Joʰr t. od. täüft alle Joʰr Hf. ‘dass sich der Jud htte tuffen lassen’ Mosch. II 805. ‘täuffen baptiser’ Martin Parl. N. 532. 3. einen Namen geben. D Lüt sajeⁿ jetz im Hursteⁿ Michl dr rich Michl! Wër het dënn dëⁿ eso täüft? Dü. 4. durchnässen, begiessen. Hüt siⁿ mⁱr hërzʰaft getäüft woreⁿ tüchtig in den Regen gekommen Geud. ‘Den müller noch basz theuffen lan’ Murner Mühle 49. 5. mit Wasser versetzen. Dër Wirt het getäfteⁿ Win Barr. 6. schelten, auch wohl schlagen Wingen. 7. bestimmen zu etwas. Dis Stück is getäüft für Grumbeereⁿ es sollen Kartoffeln darauf gepflanzt werden Ingenh. ‘Dass man sie zu eim Pfaffen tauff’ Fisch. Nachtrab 2076. — Basel 93. Bayer. 588. Pfalz. Täüfer [Taifər Hi. Steinbr. Bf.; Tæìfər Betschd.; Tfer Wh.] m. 1. Wiedertäufer, Mitglied der Baptistengemeinde. 2. lange, rote Kartoffel Betschd. — Pfalz 30. Häfteltäüfer [Haftltaifər Bf.] m. Anhänger der strengeren Richtung der Wiedertäufer, der statt der Knöpfe Haken an den Kleidern trägt. Knöpfeltäüfer m. Anhänger der gemässigteren Richtung der Wiedertäufer Bf. Vgl. das vorige Wort. [Bd. 2, Sp. 655b]
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