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Düchel bis Fënstertüechle (Bd. 2, Sp. 647b bis 648b) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Düchel Düchele düchleⁿ us düchleⁿ Düchler Tuech Tuch Äschtuech Bärteltuech Baüwolleⁿtuech Bögeltuech Brusttuech Fënstertüechle Fürtuech Brustfürte Fueterfürte Grasfürtuch Herbstfürte Hërzfürte Kucheⁿfürtich Sunntifürtuech Wandfürtüechel Fuetertuech Gosstüechel Grastuech Halstuech Sunntihalstuech Trosselhalstüechel Hungertuech Kästuech Kästüechel Kauftuech Korbtüechel Kudertuech Laubtuch Lintuech Milchtüechel Muemeⁿtüechel Nastuech Oʰreⁿtüechel Packtuech Sacktuch Seiʰtuch Tëllertuech Tischtuech Trueltüechel Wäschtuech Wichstuech Wolleⁿtuech tuecheⁿ Getüech tüecheⁿ gallerthüchen kudertüecheⁿ wolleⁿtüechlich betuech(t) betaücht Dachs Dächsel Bodeⁿdächsel dachseⁿ ab dachseⁿ ʰerus dachseⁿ verdachseⁿ Dächsel dächsleⁿ us dächsleⁿ An Nërvenandacht andächtig verdächtig bedächtlich Gedächtnis Dachtel Dächtel dachtleⁿ dichteⁿ Gedicht dichtleⁿ Dochteⁿ Tochter düchteⁿ tüchtig getüchtig Tadel tadleⁿ Daudel Daüdel Madaüdel daudleⁿ ʰerum daudleⁿ umenander daüdleⁿ daüdlig Daüdi Däüde Däüde(ne) Daudi Leche- Dede Dode | PfWB RhWB düchleⁿ [tiχlə Katent. Rchw. Bf. Scherw. K. Z. Ingw. Lobs. Betschd.] 1. durch Röhren leiten. s Wasser voⁿ dëm Brunneⁿ wurd voⁿ zwei Stund Wëjs wit hër gedichlt Bf. 2. entwässern, drainieren. E Stross, e Hoft d. mit Wasserleitung versehen Hf. ‘von einem allmend brunnen, so er in seinen hoff deuchlen lassen’ Gemeinde-Heimburger-Rechnung [Bd. 2, Sp. 648a] us düchleⁿ [ystiχlə Lobs.] durch Röhren entwässern. E Wassergall u. eine nasse Stelle im Feld trocken legen. Düchler [Tiχlər Katzent.] m. Trunkenbold. PfWB RhWB Äschtuech Obbruck, Äscheⁿtuech Orschw. Logelnh. Co. Dü. M. Kerzf. Geisp. K. Ingenh. Kindw. Rothb., Äschertuech tuech Horbg. Bf. Hf., Äscheⁿtuch Lobs. Lützelstn. Wh. n. 1. grosses, grobes Tuch, worauf beim Beuchen der Wäsche die Asche liegt. Über sie wird kochendes Wasser gegossen, so dass die entstehende Lauge durch das Tuch auf die Wäsche fliesst. ‘Äschertuch cendrier’ Martin Coll. 177. ‘würkene Äschertücher’ Not. Urk. 1745. 2. überh. ein grosses Tuch, ungebleicht, viereckig, mit je einem Seil an den vier Enden, zum Einbinden einer Futter-, Heu- oder sonstigen Last. 3. grobes Leinentuch. Du schlofs uf em Ä.? Kindw. — Basel 17. Bärteltuech n. Leinwand zweiter Güte Landkr. Str. vgl. II Seite 93. Baüwolleⁿtuech [Pòiwòlətyəχ Su. Co.; Pœjltyəχ K. Z.] n. Baumwollstoff. Bögeltuech [Pèjltyəχ Katzent.; Pêjltŷχ Str.] f. Tuch, welches die Plätterin als Unterlage beim Bügeln benutzt. [Bd. 2, Sp. 648b] PfWB RhWB Brusttuech, Brusttuch, Brustti [Prùti K. Z.] n. 1. Weste. Dafür jetzt oft Schile = frz. gilet. Früejer han sⁱe als e rots Brustti un e Dreispitz getrauweⁿ Illk. Die Weste der Bauern war von rotem Tuch und beiderseitig mit zahlreichen goldblinkenden Knöpfen besetzt Hf. ‘E geels Brustduech’ Pfm. I 4. ‘Ein beltzin Brustduch vorm Magen’ Mosch. II 435. 2. Mieder Hf.; Vorstecker, der die Brust bedeckt und zwischen die beiden Enden des Schnürleibchens gesteckt wird Hindish. Rda. Der is nit just ünger um Brusttuch sie ist wohl in anderen Umständen Dehli. — Basel 43. Pfalz 28. PfWB Fënstertüechle Gebw., Fënstertüechel U. n. Fenstervorhang, Gardine.
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