| Wörterbuch der elsässischen Mundarten | ![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Stoss bis ab stosseⁿ (Bd. 2, Sp. 616a bis 617a) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Stoss Anstoss Baräckelstoss Gegeⁿstoss Gerackelstoss Immeⁿstoss Judeⁿstoss Ufstoss Voranestoss stosseⁿ ab stosseⁿ an stosseⁿ in stosseⁿ uf stosseⁿ verstosseⁿ zeruck stosseⁿ Abstosser Lortscheⁿstosserles Wandstosser Winstosser Stössel Lercheⁿstössel Trübelstössel Tubeⁿstössel Stösser Klingelstösser Krutstösser Tubeⁿstösser Stössle stössig bannstössig buchstössig Stuss Gstuss Stussel bstusst stussig gstussig Staat Sunntigstaat staatsmässig Gstaat Staateⁿ Gstaateⁿ staatisch gstaatisch Statt Fürstatt Haltstat Haüptstadt Maalstatt Öberstadt Schlettstadt †Walstatt Wërkstatt Städtler statts anstatt(s) abstett Gstätt Gstättels stät Bstätter bstätigeⁿ stettig Stetti Stettikeit stëts stateⁿ stottereⁿ stattereⁿ Stotterei staxeⁿ Gstax Staxer staxeleⁿ Stixer stixig Statzeⁿ Statzer statzleⁿ Stazion Stazium Stitzer Stotzeⁿ Hammelstotzeⁿ Haseⁿstotzeⁿ Kalbstotzeⁿ Krutstotzeⁿ Reʰstotzeⁿ Stutz stutzeⁿ ab stutzeⁿ erstutzeⁿ Stutzer stutzereⁿ stutzig Stütz(e) Armstützle Plunderstütze | [Bd. 2, Sp. 616b] Anstoss m. 1. Stelle, wo etwas anstösst oder angestossen hat, der Rand einer Speckseite Breitenb., beim Brot die Stelle, wo es im Backofen mit einem andern zusammentraf Dü. U. Ich ëss gërn Aⁿstoss Bf. Vgl. Anschutz. In der älteren Spr. Stoss: ‘also das die stösse clein sint und nit z breyt’ Str. 1467 Brucker 99. 2. abnehmbare Verlängerung der Tischplatte Str. 3. ‘Anstoss der Felder confinium collimitium’ Dasyp. 4. Stocken. Er kaⁿⁿ siⁿ Sach oʰne A. Dü. Baräckelstoss [Pàrakltós Rimb.] m. Schweinestall. PfWB Gegeⁿstoss m. der Ort, wo die Schmalseiten zweier Äcker zusammenstossen. Am G. gsiʰt mr keⁱn Scheid meʰʳ Horbg. Vgl. dazu Sëch. Gerackelstoss [Khàràkltôs Sewen] m. Picke, Karst. Vgl. rakleⁿ? Immeⁿstoss m. Bienenschwarm Hf. Judeⁿstoss m. hinterlistiger, betrügerischer Streich Dü. Str. Der erste J. erfolgte, als Jakob dem Esau sein Erstgeburtsrecht für ein Linsengericht abkaufte Str. Ufstoss [Ùftós, Pl. –tésər Hi.] m. Ende eines Ackers, der auf die Längsseite eines andern Feldstückes, einen sog. Aⁿwander, stösst Hi. — Bayer. 2, 788. Voranestoss [Fòrânətôs Sewen] m. Stosskarren. PfWB LothWB RhWB stosseⁿ [tósə fast allg.; tôsə Ingersh. Bf. Str.; tyosə M.; tòsə Dehli.; Ind. Pr. 2. tò, tô, tyo, 3. tóst usw. ohne Uml.; Part. któsə, ktôsə, aber któst W.] I. mit haben. 1. stossen, einen Stoss geben. Si hän enander iⁿs Wasser gstosseⁿ. Dr Bock stosst gërn Bf. Do han ich mich doch gstosst, dass [Bd. 2, Sp. 617a] ab stosseⁿ 1. wie hochd. Deʳ Gluxer het mⁱr s Hërz schier ogstosseⁿ Ingenh. ‘es hät mer's Herz aagstose, wenn i mit nus hät müe'n’ Pfm. I 2. Eiⁿm s Bein a. abnehmen, amputieren Ruf. 2. Gegenstoss bilden S. Ist ein Grundstück innerhalb einer Gewann getrummt, so sagt man: das Stück stosst ab. — Basel 15. F. Schwäb. 73. Bayer. 2, 790.
|
| |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| © 2002—2010 by Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier Home | Impressum | Kontakt | ![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||