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steʰ(n) bis in steʰ(n) (Bd. 2, Sp. 564b bis 566a) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
steʰ(n) staⁿ gstandeⁿ ab steʰ(n) a(n) steʰ(n) bsteʰ(n) bstandeⁿ bi steʰ(n) füre steʰ(n) gsteʰ(n) ab gsteʰ(n) in steʰ(n) kopf staⁿ übersteʰn uf steʰn umme steʰ(n) umenander steʰ(n) under steʰ(n) understeʰ(n) us steʰ(n) us gsteʰ(n) unussteʰlich versteʰ(n) inverstandeⁿ vor steʰn zsammeⁿ Stab Bëttelstab Buechstab Jakobsstab Riemeⁿstab Spannstab Wideⁿstab staben stäbeⁿ stableⁿ buchstabiereⁿ useⁿ stabel (stabereⁿ verstabereⁿ Staber stebern Stäbler Staub Flückstaüb Märzeⁿstaub Vogelstaub Staubus staubig stäübeⁿ ab stäübeⁿ bstäübt furt stäubeⁿ ʰⁱnus stäübeⁿ under stäubeⁿ us stäübeⁿ useⁿ Stäüber Rossstäüber Stäübes Stibel Stöber Stöberle stöbereⁿ ʰerum stöbereⁿ ʰⁱnunder stöbereⁿ ʰⁱnus stöbereⁿ uf stöbereⁿ umenander stöbereⁿ verstöbereⁿ Stöberi Stub(e) Amtˢstub Bachstub Badstube Brunnstube Gartnerstub Harbütelstub †Herreⁿstub Hinderstüble Kircheⁿstübel Kleinstub Kunkelstub Liechterstub Maistub Öberstub Quëltstub Schribstub Vörderstub Wachtstub(e) Wirtstub Stubete stubeⁿ maistübleⁿ stübleⁿ Stübeⁿ Stüber Naseⁿstüber Stüberle | [Bd. 2, Sp. 565a] gstandeⁿ Part.-Adj. lange gestanden, von Dingen, die leicht durch Stehen verderben Hlkr. s gstandeⁿ Ësseⁿ is nimmʳ guet Hlkr. Bf. ‘e gstandener Mensch der in vorgerückten, reiferen Jahren steht’ St. — Basel 279. Bayer. 2, 709. ab steʰ(n) 1. abstehn, aufhören. Ër is nit abgstandeⁿ, bis r s gha het Su. Ër steʰt nit ab bittet unaufhörlich Ruf. Nachgeben: Sⁱe prozediereⁿ allwil noʰ, s will e cheⁱn absteʰⁿ Liebsd. 2. den Geschmack verlieren, schal werden. Dr Win steʰt a, s is Zit, ass er getrunkeⁿ wurd Hf. [Mər hòn Lit hé em Torf, wù t Frỳ khæn Èseχ terft hôlə, wòn sə t Rêjl hàt, ùnt têt ər àp Wh.]. 3. welk werden, von Gewächsen, abdorren; brandig werden, von Gliedern; absterben, von der Leibesfrucht Hf. Abgstandeⁿ Holz dürres Holz; a. Gras überreifes Gras Bf. Die Hërdepfl sin ogstandeⁿ abgestorben Breitenb. s Kalb is schon e par Täj abgstandeⁿ gewëˢn, öb d Kuʰ vermacht het Lobs. (s. abgsteʰn). ‘der vor Durst schier abstehet’ Martin Acheminement 242. — Basel 15. F. Schwäb. 71. Bayer. 2, 710. a(n) steʰ(n) 1. auf ein Hindernis stossen. D Uʰr geʰt nit, dr Pardickel steʰt am Gwicht aⁿ Bf. Dört stäng mr aⁿ, wëⁿⁿ mr sëll woˡˡt macheⁿ M. 2. in Verlegenheit sein. Wann de-n-an eps ansteʰs, ze kumms zue mir, ich hilf dⁱr Hf. 3. warten, verziehen. Iʰ biⁿ lang aⁿgstandeⁿ, öw iʰ iʰm miⁿ Maidl will [Bd. 2, Sp. 565b] bsteʰ(n) [pté(n) O. U.; ptiè M.] 1. bestehen, am Leben bleiben. Übertrieben: Die Muckeⁿ düen [tìən] so arig, mr kaⁿⁿ schier nit b. vor iʰneⁿ Dü. 2. auskommen, einen Vorteil haben, in seinem Erwerb verdienen. Iʰ kaⁿⁿ jo eso nit b., wënn iʰ e Sach wölfⁱler soll verkaüfeⁿ, aˡs iʰ s kaüft ha! Dü. Mⁱr sin (guet) bstangeⁿ wir haben vorteilhaft gekauft Hf. Do bstang ich güut M. [Tyo ptiemər n] sagte einer zum anderen, als sie aus dem schmutzigen Weg auf die daneben liegende Wiese übertraten M. 3. mit eiⁿm b. sich mit jem. vertragen Dü. K. Z. — Bayer. 2, 711. bstandeⁿ Part.-Adj. 1. in vorgerückterem Alter, 30—40 Jahre alt. E bstangeⁿ Mensch eine Frau in diesem Alter Hi. 2. erprobt, bewährt Bf. — Basel 44. Schwäb. 506. bi steʰ(n) beistehen Winzenh. füre steʰ(n) [fìrə té Obhergh.; férə tén K. Z.] 1. hervorragen. Dëʳ Balkeⁿ steʰt ganz underm Dach füre Obhergh. 2. sich nach vornehin stellen. Steʰ doch witter füre, du dummer Bue, ass d meʰ sieʰs! Ingenh. — Bayer. 2, 713. gsteʰ(n) 1. gerinnen, von Milch, Gallerte, Blut, Fett usw. U. s Unschlitt gsteʰt iⁿ dr Kälte Bf. 2. gestehen, bekennen Hf. ‘i gshtand där s ïn s gsïcht’ [Bd. 2, Sp. 566a] ab gsteʰ(n) abstehen, absterben, von Bluemeⁿ Sier., Grumbeereⁿ Ingenh. in steʰ(n) 1. einen Dienst antreten. Iʰ bin am letsteⁿ Jänner iⁿgstandeⁿ Bf. 2. stellvertretend einspringen. Früejer sin nit alli Saldat woreⁿ, s het einer für den andereⁿ könneⁿ iⁿsteʰⁿ ebd. 3. † im Gleichgewicht sein. Vgl. ‘sacoma einstehend gewicht, vollkommen gewicht’ Gol. 459. ‘wenn die Stimmen einstanden, gab er den Ausschlag’ Mieg Chron.
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