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Spinn bis spandid (Bd. 2, Sp. 543b bis 544a) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Spinn Gluckspinn Krüzspinn spinneⁿ Spinner Spinnet Spinni Hëxeⁿgspinst Hirnusgspinst Spinëtsch spandid spëndiereⁿ in spëndiereⁿ Spind Spundeⁿ Spange Armspange Spangeⁿ spëngleⁿ ʰerum spëngleⁿ umme spëngleⁿ umenander spëngleⁿ Spëngler Spënglerei spienkleⁿ Spëns G Gspëngst gspëngstereⁿ spienzleⁿ Spienzler Sparagackes Sparlegackes Sparlefantes Sparreⁿfanzies spareⁿ ab spareⁿ vor spareⁿ zsammeⁿ spareⁿ Sparer spärlich gespärig Sparreⁿ sperreⁿ ab sperreⁿ in sperreⁿ uf sperreⁿ us sperreⁿ versperreⁿ zue sperreⁿ Hërzsperr Mulsperr Sperrenzjeⁿ Sperrling Spire Spirle Gspirel Rʰinspirel Spiritus Sporeⁿ I Spor(er) Ritterspörle sporeⁿ ab sporeⁿ abe sporeⁿ Sporeⁿ (sporeⁿ spureⁿ spüereⁿ versporeⁿ Spur Gspur spüreⁿ us spüreⁿ uf spürleⁿ Gspurst spurreⁿ Spërber Spërbel Tubeⁿspërbel Spargel Sparchel Spargemënteⁿ Sparglemënteⁿ Gspass gspasseⁿ gspassig spässerig gspässleⁿ Gspässler Spessel Speis Spis Ësseⁿspis Libspis Mëʰlspis spiseⁿ ab spiseⁿ Spiss Spiess | Gluckspinn [Klùkpìn Mittl.] f. Weberknecht, Phalangium opilio. Krüzspinn Krüzelspinn[Kritspìn, –pen allg.; Kritslpìn Betschd.] f. Kreuzspinne. D Krüzspinneⁿ sin giftig Heidolsh. Rda. Eps hasseⁿ wie-n-e K. Bisch. Dehli. JB. XI 42. ‘macht e Gsicht wie e Kritzspinn’ Str. Wibble Wibble = Strossburjer Wibble (von Karl Bernhard) 1. Bdch. Strassburg 1856. 47. Dettw. Bei ärgerlichem, verdrossenem Aussehn: Hes du e K. gfrësseⁿ? Str. Aberglaube: Gegen Fieber hilft eine K., die in einer Zwetsche oder einem Stück Brot verschluckt wird. Die Militärpflichtigen wollten die ihnen beschiedene Losnummer erfahren, indem sie eine Schachtel mit Losen füllten, eine K. hineintaten und beobachteten, in welches Papierchen sie sich verkrochen hatte Dü. Zss. Krüzspinneⁿgsicht. PfWB LothWB RhWB spinneⁿ [pìnə u. penə O. U.; Part. kpùnə, ‘gspunnen’ Murner Schelmz. 47 Kloster] 1. spinnen. Hützetag wurd nimm vil gspunneⁿ Ruf. Nur die Katz spinnt weiter, sie schnurrt Dü. Bauernregel s. Liechtmëss. ‘Nix isch so klain halt [Bd. 2, Sp. 544a] PfWB LothWB RhWB Spinner m. Arbeiter in der Spinnerei Su. s. Ufstecker. ‘Duwakspinner’ Pfm. III 2. Spinnet [ʿSpìnət Ruf.; ʿSpenət Hf.] f. so viel Hanf, als an eine Kunkel geht Ruf.; das zum Spinnen fertige Werg Hf. Spinni [ʿSpìni Olti.] f. Geisblatt an Lauben. Hëxeⁿgspinst n. Sommer- oder Herbstfäden, Altweibersommer Weissenb. Als. 1856, 329. Hirnusgspinst n. Hirngespinst Str. ‘Na schamme si sich doch mit Iere Hirn-Usgspinstre’ Pfm. IV 5. Spinëtsch, s. Binëtsch.
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