| Wörterbuch der elsässischen Mundarten | ![]() | ||
Schwanz bis Schwänzer (Bd. 2, Sp. 528a bis 528b) | |||
Schwanz Fuchsschwanz Herreⁿschwänzle Munnischwanz Rotschwänzle Husrotschwänzele Rotschwanzer schwänzeⁿ fuchsschwänzeⁿ schwänzleⁿ Schwänzer (schwappeⁿ überschwappeⁿ schwappleⁿ ewëg schwappleⁿ ʰerus schwappleⁿ ʰⁱnus schwappleⁿ über schwappleⁿ verschwappleⁿ Schwappel Schwappler Hirnschwappler Schwappli schwappelig schwäppleⁿ Schwër Gschwër Gegeⁿschwër schwër schwer Schwèrnakkes hundsschwër schwërlëcht schwërlich bschwëreⁿ Schwëre Gschwër Halsgschwër Kochleffelgschwër Oʰreⁿgschwër Schumleffelgschwër Siʰegschwëreⁿ Zaʰngschwër schwereⁿ verschwereⁿ Schwërbel Schwurm Immeⁿschwurm Gschwurms schwürmeⁿ Schwart(e) Spëckschwart(e) Spëckschwarteⁿ G schwarz beerschwarz brandschwarz koʰlschwarz krabbeⁿschwarz schwarzlëcht Schwärzele Bachsteinschwerzele schwerzeⁿ schwasiereⁿ Schweiss Murerschweiss Toteⁿschweiss Zibelschweiss schweisseⁿ an schweisseⁿ dureʰ schweisseⁿ gschweisseⁿ uf gschweisseⁿ useⁿ zsammeⁿ schweisseⁿ schweissleⁿ Schwester Bëtschwester Kaffeeschwestereⁿ Stiefschwester Gschwister(eⁿ) Gschwistert Stiefgschwisterteⁿ Schwat Schwatül Schwatutz schwätzeⁿ verschwätzeⁿ Schwätzer Gschwätz Schwiz Schweiz Schwizer Kilcheⁿschwizer schwitzeⁿ schwitzereⁿ Schwitzet skandaliereⁿ Skapelier Skorzenereⁿ | Fuchsschwanz m. 1. Schwanz des Fuchses, leicht beweglich: Sinnbild des Schmeichlers. Rda. Du kanns aʰ deⁿ F. nit macheⁿ du kannst nicht schmeicheln, drum kommst du nie auf einen grünen Zweig Str. ‘Den fuchsschwantz durch das maul ziehen’ schmeicheln Geiler in Als. 1862, 141. 2. Schmeichler Zinsw. 3. Handsäge des Schreiners und Metzgers Rapp. 4. Säge, mit der Eisen gesägt wird Obhergh. — DWB DWB. IV 1, 354. Herreⁿschwänzle [Hærəwæntslə Altw.] n. Pl. Kartoffelklöse in Fingerform. Vgl. i. Ggs. dazu Bureⁿbimpele. Munnischwanz m. Ochsenschwanz, Ochsenziemer, ein dicker Stock aus dem Schwanz eines Stieres gefertigt. Das Mark ist durch einen Eisenstab ersetzt. Er dient als Waffe und zum Viehtreiben Hi. Steinbr. Co. Rotschwänzle, Rotschwänzel [Rótwántslə Wittenh.; Rótwántslə Obhergh. Rótwantslə Su. Ruf.; Rûtwanslə Dü.; Rótwæntsl Str.; Rûtwantsl K. Z.] n. 1. Rotschwänzchen, bekannter Vogel. ‘Ruticilla Rotschwenzlein’ Gol. 2. Rothaariger Ruf.; Syn. roteʳ Gücker. Husrotschwänzele n. Rotkehlchen Rapp. PfWB LothWB RhWB Rotschwanzer [Rótwàntsər Urbis; Demin. Rótwantsərlə Lutterb. Urbis, Ròatwantsərlə Dollern, Rôtwantsərlə Ingersh.] m. Rotschwänzchen. Di Rotschwänzerleⁿ frësseⁿ di Immele Dollern. schwänzeⁿ, schwanzeⁿ [wantsə Roppenzw. Heidw. Hi. Bghz. Co. Dü. Bf.; wònsə Wh.] 1. von Tieren, mit dem Schwanz wedeln Dü. E Hund wädlt, un e Kuʰ schwonzt Wh. 2. in starke Schwingung bringen, z. B. dr Arsch s. den Hintern beim Gehen; d Glockeⁿ s. [Bd. 2, Sp. 528b] PfWB LothWB RhWB fuchsschwänzeⁿ schmeicheln. Der fuchsschwänzt bi deⁿ Lüten herum Zinsw. schwänzleⁿ [wanslə Dü.] 1. ‘mit dem Schwanz wedeln’ Hag. H. 2. geziert gehen, den Körper hin- und herbewegen. Er ist getänzlt un gschwänzlt wie e Mamsellele, wo er do durich is. ‘schwänzelten auf den Ball’ Wagner Km. 26. — S. Swz. 2, 360. Bayer. 2, 643. Schwänzer [ʿSwèntsər Rädersd.] m. einer, der die Schule versäumt.
| ||
| © 2002—2010 by Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier Home | Impressum | Kontakt | ![]() | ||