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Schnutz bis schnützeⁿ (Bd. 2, Sp. 513a bis 513b) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Schnutz schnutzeⁿ an schnutzeⁿ dure schnutzeⁿ us schnutzeⁿ verbei schnutzeⁿ Schnutzer Blëchschnutzer Stachelschnutzer schnutzig schnützeⁿ verschnützeⁿ Schnützet Gschnütz Schrei Gschrei Katzeⁿgschrei schreieⁿ bschreieⁿ uf schreieⁿ unbschröueⁿ überschreieⁿ us schreieⁿ verschreieⁿ Schreier Marckschreyer schribeⁿ an schribeⁿ in schribeⁿ überschribeⁿ uf schribeⁿ underschribeⁿ verschribeⁿ vor schribeⁿ Schrib Schribeⁿs Gschribs Gschribeⁿs Schriber Gemeineschriber Nickelschriber Stadtschriber Suschriber Schriberei schriberig Verschribung Verschribnis Schrub schrubeⁿ Schrubel Schrift Handschrift Liederschrift Stëchschrifteⁿ Vorschrift schriftliʰ gschriftliʰ Schrageⁿ Buchschrageⁿ Tischschrageⁿ schrägs (Schrëck(e) Heüschrëck(e) Hauschrëcker schreckeⁿ Schrëckeⁿ ab schreckeⁿ abschreckeⁿd erschreckeⁿ verschreckeⁿ verschrockeⁿ schrëckhaft schrecklich erschrecklich Schramme Schrammeⁿ schrammleⁿ schrämmleⁿ ab schrämmleⁿ Schrämmleriⁿ schrëmeⁿ zuo schremen Schriemeⁿ (e)wëg (schrumpfeⁿ in schrumpfleⁿ zsammeⁿ schrumpfleⁿ Schrumpfleⁿ schrumpflig Schriner Schriener schrinereⁿ Schrund(e) schrundig schründlicht verschründelt Schrank schränkeⁿ schrienkeⁿ Schranz | PfWB LothWB RhWB schnutzeⁿ [nùtsə Felleri.; nytsə Banzenh. Su. Osenb. Hlkr. Dü. Scherw. Bf. Bisch. Mutzig Illk.] 1. schnauzen, schimpfen. Er het gschnuzt, wo iʰ iʰm gseit ha, ass iʰ nimmʳ bi-n-iʰm bli Dü. 2. fauchen, von Katzen. Wëⁿⁿ d Katz e Hund sieʰt, se schnuzt si Bf. Dr Hund schnuzt knurrt Bisch. 3. unpers. schwer halten. s wurd s., bis mⁱr do howeⁿ sin mit dëm Wajeⁿ voll! Dü. s. raucheⁿ. an schnutzeⁿ barsch anfahren. Er het miʰ angschnutzt, wie wënn ich siⁿ Bedienter wär Bisch. ‘âschnütze mit harten Worten anfahren’ Stöber Mäder 65. dure schnutzeⁿ 1. flüchtig durchsuchen. s het schoⁿ eineʳ d Himbeereⁿ duregschnuzt gha Osenb. 2. eilig vorbeilaufen. Er is nëweⁿ mⁱr duregschnuzt Felleri. us schnutzeⁿ aussuchen, das Beste vorweg nehmen. D Vögl hän d Kirseⁿ schoⁿ usgschnuzt Osenb. verbei schnutzeⁿ vorbeisausen. Er is verbei gschnutzt wi en Iseⁿbaʰn Illk. Schnutzer [ʿSnytsər O. U.; Pl. ebs.; Demin. ʿSnitsərlə] m. 1. ein Mensch, der gerne grob, schnauzend spricht Dü. 2. Schnurrbart. Dër het e S. bis hinder d Oʰreⁿ Barr, dagegen: Er het e heüschinigeⁿ S. einen dünnen Schn. Dü. Deⁿ S. drilleⁿ den Schnurrbart drehen Bisch. ‘der nett Schnützer isch-m so guet gange’ Horsch Hüssjé 7. 3. schwarzer Mund vom Beerenessen usw. Wër het dir dënn so e nëtts Schnitzerle gemacht (mit Kohle)? Illk. s Kätʰl het e S., s het d Kuch bschlosseⁿ (s. Kucheⁿschlüssel) Dü. 4. (derb) Mund. Ich hau dⁱr eini uf dr S.! Str. Blëchschnutzer m. grober Schnurrbart Dü. [Bd. 2, Sp. 513b] Stachelschnutzer m. Borstenschnurrbart Dü. schnutzig [nytsik Mü. Su.; nytsi Bisch.] Adj. barsch. Mr kann nit mit ⁱʰm gschirreⁿ, ër is zue s. hit! Bisch. PfWB LothWB RhWB schnützeⁿ, schneüzeⁿ [nitsə fast allg.; næìtsə Ndrröd.; Part. knitst fast allg., knetsə Z.] 1. tr. schneuzen, die Nase putzen. Schnitz diʰ! Brum. Schnitz d Nas! Su. Schnitz dini Nas mit em Nastuech un nit mit em Ärml! Hlkr. D Nas schneizeⁿ Ndrröd. 2. intr. schneuzen. Alle (frz.), schnitz! sagt man zu kleinen Kindern, denen man die Nase putzen will und zu dem Zwecke das Taschentuch schon an die Nase hält K. Z. Schnitz doch nit so hert, du versprëngs noch emol eps im Hirn! Ingenh. ‘in dem die andere Weiber alle mit Nasenschneutzen .. zustimmen’ Mosch. I 87. ‘zu viel schneutzen machet die Nase bluten’ ders. I 206. — Basel 262. Bayer. 2, 591.
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