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schnëll bis Schnellerigs (Bd. 2, Sp. 500a bis 501a) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
schnëll gschnëll Schnëlle schnelleⁿ an schnelleⁿ uf schnelleⁿ zue schnelleⁿ Schnell Schneller Kirseⁿschneller Schnellerigs Schnelli Wasserschnell(i) Schnuller schnalzeⁿ schnappeⁿ ab schnappeⁿ ewëg schnappeⁿ über schnappeⁿ uf schnappeⁿ verschnappeⁿ Gschnapp Schnapp Schnappeⁿ Schnapper Muckeⁿschnapper Schnäpp Schnäppel Schnäpper Schnäpperle Garbeⁿschnäpper schnäppereⁿ zue schnäppereⁿ schnäppäppereⁿ schnipp schnapp schnurr Schnippel schnippleⁿ Schnipper Naseⁿschnipper schnippereⁿ Schnipperles Schnupp Schnuppeⁿ Nasschnuppeⁿ Stockschnuppeⁿ schnuppe schnuppeⁿ us schnuppeⁿ Schnupper I Wassersteinschnupper schnuppereⁿ Schnupper Stirnschnupper schnuppereⁿ Schnuppi ver -schnäpfeⁿ verschnäpfleⁿ schnäpfeⁿ schnäpfleⁿ ab schnäpfleⁿ ʰerum schnäpfleⁿ verschnäpfleⁿ Schnäpfele Lëderschnäpfele Schnäpfler Schnäpfelte Schnëpf(e) Riedschnëpf schnipfleⁿ ʰerum schnipfleⁿ verschnipfleⁿ Schnipfele schnupfeⁿ verschnupfeⁿ Gschnupfs Schnupfer Schnaps Schnips Drueseⁿschnaps Gänseschnaps Grämberschnaps Petrolschnaps Quëtschelschnaps Zipperleschnaps schnapseⁿ schnäpsleⁿ verschnäpsleⁿ Schnapser schnipsig schnupseⁿ Schnupser Schnaraffel Schnarrant Schnär schnärrig schnërreⁿ anne schnërreⁿ furt schnërreⁿ wider schnërreⁿ | [Bd. 2, Sp. 500b] gschnëll [knal Olti. Su. Co.] Adv. schnell. Mach ass de furt kumms, so g. aˡs de kaⁿⁿs! Co. Schnëlle [ʿSnalə u. ʿSnali Hf.; ʿSnali Roppenzw.] f. 1. Schnelligkeit Hf. 2. Durchfall Roppenzw. — Basel 575. PfWB RhWB schnelleⁿ [nêlə Roppenzw. Ensish.; nèlə Liebsd. Hi. Steinb. Pfast. Co. Obhergh. M. Dü. Katzent. Hf.; nælə Su.] 1. intr. mit einem Ruck sich bewegen. E Ross, wo guet ziejt, schnellt nit Dü. ‘Dass ’r besser driwer schnellt (der Gaul besser über die Hecke setzt), git erm gheerich d’ Spore’ Lauterbg. Erw.2 XI 139. Rda. ‘Wie viel einer den bogen vester spannet, so vil er wider schnellt’ Geiler in Als. 1862, 136. Der Wind macht den Papierdrachen schnelleⁿ Str. Ztg. 1902, Nr. 267. Dër Vöjl schnellt starik fliegt hurtig Kindw. Das Portmonnä schnellt fest klappt fest zu Co. Eps s. lossen etwas Biegsames (z. B. einen Zweig) fest halten und dann zurückschnellen lassen Katzent. ‘hesch lon schnelle (beim Fischen) s Vatters scheene Sundastock’ Boese Schk. 195. 2. † mit Steinkügelchen spielen Klein. 3. trans. jem. einen Schneller geben. Schnell ⁱʰne-n-emol uf d Nas, lueg, öb r nit brüelt! Co. 4. in einer Prüfung durchfallen lassen. Si sin gschnellt woreⁿ Str. 5. obsc. Eini s. Hf. — Basel 260. Schwäb. 474. Bayer. 2, 575. an schnelleⁿ grob anfahren Pfast. PfWB uf schnelleⁿ schnell, mit einem Ruck aufreissen. d Türe Liebsd. — Basel 260. zue schnelleⁿ zuschlagen, z. B. die Türe Obhergh. Schnell [ʿSnèl Bisch. Hf. Ingw. Wh.] f. 1. Spielkugel, Klücker; auch Schnellkügele [ʿSnelkhejələ K. Z.] ‘Der slaht èm nàch de Schnell!’ der macht es noch besser als ein junger Dehli. JB. XI 62. Zss. Schnelleⁿklopfer einer der Blausteine in kleine Würfel zerhaut zur Anfertigung der Spielkugeln Z.; Syn. –bicker. 2. Keⁱn S. gar nicht. s is noch keⁱn S. gewachseⁿ Ingw. PfWB LothWB RhWB Schneller [ʿSnèlər f. Ruf., m. Co. Dü. Barr Wh.] 1. runder Spielstein der Knaben Barr. 2. Stüber. Ich han iʰm e S. uf d Nas gëⁿ, ass er gebluet het Co. Auch bildl. Du gis iʰm e S., wënn d iʰm das seis Co. 3. Kartoffelsuppe. Hinicht gits e S. un Würst drzue! Ruf. — Schwäb. 475. Bayer. 2, 576. Pfalz. [Bd. 2, Sp. 501a] Kirseⁿschneller m. 1. Kirschfink, Kreuzschnabel Hlkr. Dü. 2. scherzh. Kirschendieb. Do howeⁿ hockt, glaüw-ich, e K.! Dü. Schnellerigs [ʿSnèləriks Bebelnh.] n. ( wohl Gen.?) Klückerspiel.
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