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Sack bis Düppelsack (Bd. 2, Sp. 341b bis 342b) | |||
Sack Anhënksack Bëttelsack Brësteⁿsack Briefsack Brotsack Brusttüʰsäckel Bueseⁿsack Dicksack Dudelsack Düppelsack Emseⁿsäckel Flattiersack Flattütelsack Frësssack Fruchtsack Geduldsack Gëldsack Giffsack Gottsäckle Grumbeereⁿsack Habersack Hebammeⁿsack Hërdepfelsack Ërdepfelsack Hirnsäckel Hopfeⁿsack Hoseⁿsack Inneⁿwëndigsack Kautschisack Knöpflesack Kommiˢsack Kurzfuetersäckel Krüttersäckel Kuttleⁿsack Loʰsack Lupsack Maltersack Mëʰlsack Mutzeⁿsack Nebeⁿdssack Pfaffeⁿsack †Pfeffersack Plätzersack Plumpsack Pumpelsack Pflumpfsack Reissack Säjsack Samⁿsack Schëlleⁿsack Schilesäckel Schlampsack Schleppsack Schnappsack Scholleⁿbireⁿsack Schuelsack Seelsack Soüsack Spreuersack Stimmsack Straüsack Stumpeⁿsack Tornistersäckel Trabersack Tragsack Uʰreⁿsäckel Wartelsack Wassersack Weidsack Zwilchsack sackeⁿ hin sackeⁿ ʰⁱnin sackeⁿ in sackeⁿ uf sackeⁿ sackseⁿ ane sackseⁿ ʰⁱnab sackseⁿ säckleⁿ Sacker Sackerblö Sackerdi(e) Sackernondedje Sackerlot Sackermënt Sackermillion Sackermilz Säcker säckereⁿ Seckel Bletzerseckel Dösseckel Giftseckel Grindseckel Harseckel Huereⁿseckel Katzeⁿseckel Lumpeⁿseckel Plaüderseckel | [Bd. 2, Sp. 342a] Anhënksack m. Tasche, die um den Leib gebunden wird, von Holzmachern gebraucht Felleri., von alten Weibern Mittl. Horbg. Bëttelsack m. Betteltasche U. Rda. s. Söu. ‘rger (vmbgegangen) als ein Saw mit einem Bettelsack’ Mosch. I 483. Brësteⁿsack m. Mensch, der viele Umstände macht Ruf.; eigensinniges Kind M. Briefsack m., Briefsäckel n. 1. Anhängetasche, worin der Briefträger die Briefe mit sich führt. 2. Demin. Briefumschlag, Kuvert K. Z. Hag. s. Briefscheid(e). — Basel 40. Brotsack m. 1. die Tasche zum Mitnehmen des Essens aufs Feld Dü. 2. das Essen selbst Logelnh. [Bd. 2, Sp. 342b] Brusttüʰsäckel [Prùtisakl K. Z.] n. Westentasche. Syn. Schilesäckel. PfWB Bueseⁿsack m. innere Tasche im Rock Pfast. PfWB RhWB Dicksack m. dicker, plumper, unbeholfener Mensch U. Dër D. frisst alles für sich, un Fraü un d Kin sëʰn us wi d Heüschin wie das Getreide auf magerem Boden Illk. ‘Geht di Wagle knickknack, Schlof, du kleiner Dicksack’ aus einem Wiegenliedchen Stöber Volksb. 8. Dudelsack [Týtlsàk allg.] m. 1. Dudelsackpfeife. 2. Glimpfwort für Gott. ‘Du grosser Dudelsack! Was isch diss for e Gyz’ Pfm. II 2. 3. scherzh. dicker Bauch. Dr D. is lër ich bin hungrig Ruf. 4. dicker Mensch Hattst., dazu langsam Gebw. 5. Betrunkener Dollern. Rda. Er is voll wie-n-e D. betrunken Schlierb. 6. Schweinemagen, gefüllt mit Fleisch, Kastanien, Gewürz, Tunke usw. Ruf. †Düppelsack Rda. ‘wer mer ausgibt, denn er magk, den schlag ich mit dem D.’ erkläre ihn für einen Narren Murner Mühle 1463 f. vgl. 1084, 1093, 1128 und 1230. ‘vber den D. der felt’ ebd. 1160. — vgl. den Düppel bohren = den Esel bohren DWB DWB. 2, 1567. Ist Dobel lolium temulentum ebd. 1197 hierherzuziehn?
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