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Siʰ bis ersëhn (Bd. 2, Sp. 338b bis 340a) | |||
Siʰ Fleischsuppsiʰ Kaffeesiʰ Milchsiʰ siʰeⁿ versiʰeⁿ sëhn sëhneⁿ a(n) (g)sëh(n) dri(n) (g)sëh(n) durch sëh(n) ersëhn gsëh(neⁿ) übersëh(n) us sëh(n) useⁿ versëh(n) zu sëʰn Aⁿsëʰn Ussëʰⁿ ungsëhne Ansëhneⁿ Ansëhns Insëhns Ufsëhneⁿs Ussëhneⁿ Ufsëhner gsëhnig Gsicht säjeⁿ a(n)säjeⁿ i(n) säjeⁿ versäjeⁿ Lügeⁿsäjer ‘Lgensgerin Säjet Gërstsäjet Weiseⁿsäjet Sack Anhënksack Bëttelsack Brësteⁿsack Briefsack Brotsack Brusttüʰsäckel Bueseⁿsack Dicksack Dudelsack Düppelsack Emseⁿsäckel Flattiersack Flattütelsack Frësssack Fruchtsack Geduldsack Gëldsack Giffsack Gottsäckle Grumbeereⁿsack Habersack Hebammeⁿsack Hërdepfelsack Ërdepfelsack Hirnsäckel Hopfeⁿsack Hoseⁿsack Inneⁿwëndigsack Kautschisack Knöpflesack Kommiˢsack Kurzfuetersäckel Krüttersäckel Kuttleⁿsack Loʰsack Lupsack Maltersack Mëʰlsack Mutzeⁿsack Nebeⁿdssack Pfaffeⁿsack †Pfeffersack Plätzersack Plumpsack Pumpelsack Pflumpfsack Reissack Säjsack Samⁿsack Schëlleⁿsack Schilesäckel Schlampsack Schleppsack Schnappsack Scholleⁿbireⁿsack Schuelsack Seelsack Soüsack Spreuersack Stimmsack Straüsack | Fleischsuppsiʰ f. wie hochd. Ingersh. PfWB Kaffeesiʰ Rauw., Kaffisiʰ Dunzenh. f. Kaffeesieb. [Bd. 2, Sp. 339a] PfWB RhWB Milchsiʰ f. Milchsieb Illk. K. Z. PfWB LothWB RhWB siʰeⁿ [sía Gebw. Su. Dü. Bf.; síə M. K. Z.; Part. ksít O., ksé M., ksíə Hf., ksejə Bf. Dunzenh. Ingenh.; erweiterter Inf. sína Horbg.] seihen. Scherzfrage: Worum siʰt mr d Milch? — Wil mr si nit wäscheⁿ kaⁿⁿ! Dü. ‘seihen colare’ Dasyp. — Bayer. 2, 248. versiʰeⁿ [fərsejə Dunzenh. Z.] die Milch verlieren, trocken werden (von Kühen). Häufiger als Inf. ist das Part. vrsigeⁿ [fərsejə, frsèjə Wh.]; man sagt von einer Kuh sⁱe is v., seltener d Milich is iʰre v. Hf. ‘künnent die hexen die küe verseihen vnd inen die milch nemen?’ Geiler Em. 62. — Bayer. 2, 249. [Bd. 2, Sp. 339b] a(n) (g)sëh(n) ansehen allg. Mëⁿ gsiʰt ⁱʰm eppes aⁿ er ist ein klein wenig betrunken Su. Mëⁿ gsiʰt dⁱr's aⁿ deⁿ Aügeⁿ aⁿ dein Blick verrät's ebd. wie hochd. Dem sieʰt mr's on, ass r nit viel wërt is Ingenh. ‘Dem gesit mer am Gesicht an, was mit um ist’ W. JB. XI 46. Part. Er is aⁿgsëʰⁿ geachtet, beliebt O. — Bayer. 2, 245. dri(n) (g)sëh(n) 1. aus den Augen sehen, aussehn allg. Er gsiʰt driⁿ wie e gstocheni Geiss oder wie e Geissbock uf em Todsbett Dü. 2. ein Aussehen [Bd. 2, Sp. 340a] PfWB RhWB durch sëh(n) 1. hindurchschauen. Iron. Das is jetz emol schön wolleⁿ Tuech, meⁿ siʰt jo durch! Bf. 2. nachsehen allg. Iʰ hab sini Rëchnungeⁿ durch gsëʰⁿ, si sin rëcht ebd. PfWB ersëhn sehn Str. Hf. ‘denn diss fröüj i jetz glich, Wenn i eins uff der gass von wîttem nur ersich’ Str. 1815 Bergmann 122. 2. refl. Sich eps e. (von Schwangeren) sich versehen, durch Ansehen eines hässlichen oder erschreckenden Gegenstandes dem erwarteten Kind Schaden zufügen Hf. — Bayer. 2, 246.
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