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Sib bis Sibeⁿti (Bd. 2, Sp. 318a bis 318b) | |||
Sib Aʰreⁿsib Kërnsib Radeⁿsib Saatsib Staubsib sibeⁿ sibe(ne) Sibener Sibeⁿter Sibeⁿti Sibille suber subtil Subtil Sach(e) Sächle Gschmucksacheⁿ Keibeⁿsach Sibeⁿsacheⁿ Ursach Saches Sächer Ursächer Sëch Sunneⁿlochsëch sëcheⁿ versëcheⁿ sëchereⁿ ʰerum sëchereⁿ versëchereⁿ Seich Hundsseich Tambureⁿseich seicheⁿ abgseicht a(n) seicheⁿ verseicheⁿ Seicher Bettseicher Giftseicher Hagseicher Ölseicher Wëgseicher Seich(e)te Bettseichet Nëbelseichte Seigerte Seuch sich siʰ fürsiʰ Fürsiʰ hindersiʰ obsiʰ übersiʰ undersiʰ underobsiʰ ussersiʰ zue siʰ ʰerufzuesich Sichel Sichle Sichsle Sichelte sichleⁿ sicher siech Siech Gëldsiech Sundersieche siecheⁿ us siecheⁿ Siecher Siechet siecherig suecheⁿ sucheⁿ gsuecht an suecheⁿ heimsuecheⁿ us suecheⁿ versuecheⁿ unversucht zsammeⁿsuecheⁿ Suech Gsuech Suecheⁿs Suecherei Soüsuecherlis Sachseⁿ Sä(ch)sle Waldsächsle sechs sëchs minsechs Sechser sëchzig Brunneⁿ Schepfeⁿsëchziger | Aʰreⁿsib [Ârəsìp Bühl Ndrröd.] n. grosses, rundes, weitmaschiges Sieb, auf welchem beim Durchsieben des Getreides die Ähren, trockene Grünfutterhalme und kleine Grundschollen liegen bleiben. PfWB Kërnsib n. s. Tawërk. PfWB RhWB Radeⁿsib [Ràtəsìp Betschd. Ndrröd.] n. engmaschiges Sieb, durch welches die Kornrade durchfallen soll. Saatsib [Sûtsìp Betschd.] n. engmaschiges Sieb. PfWB LothWB RhWB Staubsib [ʿStàipsîp Hi.; ʿStœypsìp Betschd.; ʿStápsìp Ndrröd.] n. Sieb mit feinen Maschen, durch welche bloss noch der Staub fällt. PfWB LothWB RhWB sibeⁿ [sìpə Ndrröd.] sieben, durch das Sieb reinigen. Ich muss di Aʰreⁿ, das Korn, noch emol s. [Bd. 2, Sp. 318b] PfWB LothWB RhWB Sibener, Siwener m. 1. die Ziffer 7 M. K. Z. Ndrröd. 2. Riss im Kleid Tieffenb. 3. Pl. Füsse. Kalti S. Str. 4. Insbes. krumme Beine. Du strecks dini S. useⁱnandʳ, dass mr meineⁿ köⁿⁿt, si sin nit dine Molsh. Sibeⁿter [Sewətər Betschd.] m. eine Sieben, Grundzahl 7. Sibeⁿti, Sibente [Sîpəti f. Pfetterhsn.; Sewət m. Hf.] f. Amt für einen Verstorbenen. Morn is d S. für dr Hans Pfetterhsn. Früher wurden am 7. und 30. des Monats Totenämter und –messen gelesen. Da aber jetzt dieser Brauch zunimmt, so wird auf das Datum keine Rücksicht mehr genommen. Trotzdem aber ist der Ausdruck »der 7. und 30.« oder »der 7.« oder »der 30.« geläufig, z. B. verkündet der katholische Pfarrer von der Kanzel: »Der 7. und der 30. für die Verstorbenen N. N. werden am 4. Mai mit einem Amt und zwei hl. Messen gehalten werden« Hf. — Bayer. 2, 209.
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