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Saü bis Saüdi (Bd. 2, Sp. 314a bis 315b) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Saü Soü Söü Süi Säüle Bratsöu Drëcksaü Fëldsäüle Mästsöu Spaⁿsäüle Sugsäüle Wildsoü Gsaü Saüdi soümässig säüeⁿ ab soüeⁿ aneⁿ versoüeⁿ säüeleⁿ säüelig Soüer Soüerle(r) Soüerei säüisch se See Breitsee si so also eso so ⁱner so-n-ig Su Sünle Halbsu Kilbeⁿsu Silbersu Fuffzéhsüner Sabel Pandureⁿsabel Rittersabel Schleifsabel Schleppsabel sableⁿ ab sableⁿ bsabelt versableⁿ Saber sabreⁿ ab sabreⁿ dureʰ zsammeⁿ Seb Hüʰnerseb Seb us Sib Aʰreⁿsib Kërnsib Radeⁿsib Saatsib Staubsib sibeⁿ sibe(ne) Sibener Sibeⁿter Sibeⁿti Sibille suber subtil Subtil Sach(e) Sächle Gschmucksacheⁿ Keibeⁿsach Sibeⁿsacheⁿ Ursach Saches Sächer Ursächer Sëch Sunneⁿlochsëch sëcheⁿ versëcheⁿ sëchereⁿ ʰerum sëchereⁿ versëchereⁿ Seich Hundsseich Tambureⁿseich seicheⁿ abgseicht a(n) seicheⁿ verseicheⁿ Seicher Bettseicher Giftseicher Hagseicher | [Bd. 2, Sp. 314b] [Bd. 2, Sp. 315a] Demin. Säüle [Sèilə Olti. Pfetterhsn.; Sejalə NBreis.; Seila Hirzfn.; Sæjla Su.; Sèila Dü. Rixh.; Seilə M.; Sejl K. Z.; Sèjl Han. Kindw.; Sæijl Bühl Ndrröd.; Sæiləliχ Schleit.; Sæiχl Aschb. Stundw.; in der Kinderspr. Sili Fisl.] n. kleines Schwein. ‘D'r Metzgher het s Seïle g'stoche’ aus einem Kinderliedchen Riedish. Stöber Volksb. 81. Zu einem schmutzigen Kinde sagt man: Gël, s S. het diʰ gwäscheⁿ? Su. Wirft man die Tasse um, so heisst es: Du hes s wie d Säüleⁿ, wëⁿⁿ si gnue hän, se gheieⁿ si s Trögle um Su. Zum Kinde: Gang ewëg, suⁿst s Silli bisst diʰ! Fisl. Er het Säüler [Sèilər Pl.] gmacht er hat sich in der Betrunkenheit erbrechen müssen Dü. s. auch. Heiz, Heizle. Bratsöu [Prótsy Str.] f. Bratpfanne, auch für Gänse usw. Drëcksaü, Drëcksöü f. unsauberes Frauenzimmer. Fëldsäüle n. Hamster Hirzfn. Rixh. s. auch Kornfërle. PfWB Mästsöu f. 1. Mastschwein K. Z. Ndrröd. 2. häufiger übtr. Schimpfwort für ein dickes, schlampiges Weib Dunzenh. Spaⁿsäüle n. Spanferkel Mü. ‘Spahseihle’ Mat. 5, 72. Sugsäüle n. junges Schwein NBreis. PfWB LothWB Wildsoü O., Wilsöü K. Z. f. 1. Wildschwein. Kützig (struppig) wie ⁱne W. Su. 2. Kellerassel Felleri. [Bd. 2, Sp. 315b] Gsaü [Ksày Olti.] n. Geschmiere, unordentlich gemachte Arbeit. Saüdi [Sòiti Obhergh.] m. schmutziger Kerl, nach Kleidung und Reden.
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