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nutz bis nützlich (Bd. 1, Sp. 798a bis 798b) | |||
nutz keⁱnnütz keⁱnnützig Nitnutz nitnutzig eigeⁿnützig nutzeⁿ Nutzeⁿ nützlich ba I ba bä Bälele Bä Bäbä Baü Böu Bu Ackerböu Fuchsboü baüeⁿ vorbaueⁿ Bruckeⁿböueⁿs Böuer Hopfeⁿböuer Tuwakböuer Böuet Gebäu Bauel(e) Bei Flußbei bi bei derbi naʰbi verbi Bi po Bäbel Bäbbelënz bäbbelënzig Ërdbebeⁿ bibäbeleⁿ verbibäbeleⁿ Bibel Bibele Bibel Hitzbibele Huereⁿbibele Ochseⁿbibele Sommerbibele gebibelt bibereⁿ Bobeⁿ Drëckbobeⁿ Fliegböbel Fürböbel Ghansböbel Goldbobeⁿ Herrgottsböbel Leidbobeⁿ Përdsbobeⁿ Rossbobeⁿ Rossbober Stinkbobeⁿ Bobinle BobinelBobinel Bobo Böböüser Böübe Bue(b) Bäbue(b) Batschbue(b) Beckeⁿbue(b) Bureⁿbue(b) Dragunersbue(b) †Dreikönibueweⁿ Erzbue(b) Fëldbue(b) Gadenbub Gasseⁿbue(b) Hippenbue(b) Hurlibue(b) Kaffeebüeble Käsbueb Keibeⁿbüeble Klasseⁿbue(b) Kleinbue(b) Labbibue(b) Leʰrbue(b) Lusbue(b) Malefizbue(b) Mann(s)bue(b) Mëlker(s)bue(b) Mordbue(b) Rossbue(b) Satansbue(b) Saübue(b) Schnudelbue(b) Schuelerbue(b) | keⁱnnütz [khènets Geisp.; khenets Molsh. Hf.] Adj. schlecht, schlimm, minderwertig, wertlos, kränklich. E k. Kind Molsh. E keⁱnnützi Frau Hf. Hit is dr Michl griserliʰ schwach un k. ebd. s is mⁱr k. ebd. Subst. Nichtsnutz Obhergh., Lausbub Logelnh., Schlauberger Geberschw. Wënn nummeⁿ der keⁱnnützi (strenge) Winter emol ʰrum wärt! Ingenh. s’ Best am kinnitze fule Burst Isch dass er het e gsunde Durst A. Stöber Schk. 359. ‘keinnütze Leut (vaut neants)’ Mosch. Anl. 290. ‘Jez heerst wott steddi un kiennütz diss Rawemaidel isch’ Pfm. IV 3. ‘Kenn Buur isch kinnitz meh und grob’ E. Stöber II 135. — Schweiz. 4, 889. Bayer. 1, 1776. [Bd. 1, Sp. 798b] keⁱnnützig [khènìtsik Obhergh.; –netsik Hlkr. Logelnh. Ingersh. Dü., –nìtsiχ Str. Ingw., –netsi K. Z.] Adj. nichtsnutzig, schlimm; geizig Ingersh. E keⁱnnützigeʳ Kërle Obhergh. E keⁱnnützigs Maidle Hlkr. E keⁱnnütziger Bue boshafter Junge Str. Auch Subst. e Keⁱnnütziger! Ingw. ‘I ben ken Bue un mach nie so kiennizzi Gspäss’ Pfm. II 5. ‘En kennützier Kerl’ Klein. — Schweiz. 4, 889. PfWB LothWB RhWB Nitnutz O., Nixnutz U. W., Nbf. Nicknutz Büst m. Taugenichts, Schlingel. Dëⁿ N. chaⁿⁿ meⁿ zo nit brucheⁿ Roppenzw. Unser N. het d Fënster iⁿgschlaⁿ Bf. Er is e N., s wurd sin Lëbti nix us ⁱʰm Hf. Dis is e liedericher N.! Ingenh. PfWB LothWB RhWB nitnutzig O., nixnutzi(g) U. Adj. untauglich, wertlos, liederlich. Du bis e nixnutziger Schlingl! Hf. Schlau, klug, geweckt (ohne tadelnde Nebenbed.): Das Büewle het awer nitnutzigi Äügler [Èìklər] äm Kopf M.; Adv. [s lyùkt nitnùtsik M.] eigeⁿnützig [èikənetsik M.] geizig. PfWB LothWB RhWB nutzeⁿ [nùtsə allg.] nützen. s nutzt nix Hlkr. Nutzt's nix, ze schod’s nix! sagt der Bauer, wenn er z. B. ein bekanntes Hausmittel gegen eine Krankheit anwendet K. Z. Aberglaube: E Kuʰ n. durch Zaubereien einer Kuh die Milch nehmen Roppenh. Min Kuʰ is wider gnutz woreⁿ! ebd. — Schweiz. 4, 892. Schwäb. 411. Bayer. 1, 1777. PfWB LothWB RhWB Nutzeⁿ m. Nutzen als Ergebnis von Milch und Butter vom Rindvieh Dü. Z. Aberglaube: Dr N. ewëg füetreⁿ durch Zaubereien sein Vieh so füttern, dass auch der Nutzen eines anderen dazu kommt Dü. Bayer. 1, 1776. PfWB RhWB nützlich [nìtslik Mü.; nìtsliχ Str.; netsli K. Z.] Adj. nützlich, einträglich.
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