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Not bis nötlich (Bd. 1, Sp. 794a bis 795a) | |||
Not Krüzschwërnot notwëndig noteⁿ nöt unnöt nöten nötig unnötig nötigeⁿ nötlich Notari Notarius Lotari Notariat Note Not Nöt nottleⁿ nuttleⁿ Schiffnottel Nottel Notem Nöttel Nutti Nuttele Nutt Drëcknutti Nutti nätscheⁿ usnätscheⁿ vernätscheⁿ Nätscher Wullenätscher Nätscheⁿs Gnätsch nätschig Notsch Küeʰnotsch nutschleⁿ Newralschi nix nits Nixel Nixele Nix-Nixele Augeⁿnix Kannnixel Nixer nixig Naz Brilleⁿnazi Drëcknazel Käsnazel Krappeⁿnazi Nazion Hundsnazion Näz Maschineⁿnäz Nätzel †Netz netzeⁿ vernetzeⁿ nutz keⁱnnütz keⁱnnützig Nitnutz nitnutzig eigeⁿnützig nutzeⁿ Nutzeⁿ nützlich ba I ba bä Bälele Bä Bäbä Baü Böu Bu Ackerböu Fuchsboü baüeⁿ vorbaueⁿ Bruckeⁿböueⁿs Böuer Hopfeⁿböuer Tuwakböuer Böuet Gebäu Bauel(e) Bei Flußbei bi bei derbi naʰbi verbi Bi | [Bd. 1, Sp. 794b] Krüzschwërnot [Kritswarnôt Bf.] Fluchwort. PfWB LothWB RhWB notwëndig [nótwantik O.; nótwænti(χ) Str.; nótwanti K. Z.; nótwæntìχ W.] 1. Adj. nötig, notwendig. s is n., dass d Bëttellit Hund hän! Horbg. Jo ich hob's n.! es fällt mir gar nicht ein Dunzenh. Dis is so n. aˡs Brot Geud. 2. Adv. notwendigerweise, unbedingt: Di Rüewle soˡˡteⁿ n. noch emol gerüert sin für m Rëjeⁿ Ingenh. Ich soˡˡt n. noch ins Fëld Geud. Luej nummeⁿ nit so n.! gierig, begierig Geud., stumm bittend Ingenh. noteⁿ [nótə Osenb.] Not leiden. Mⁱr hän müesseⁿ n. — Schwäb. 408. PfWB LothWB RhWB nöt [nét Dü. Geisp. K. Z.; nêt Wh.; nǽt Bühl] 1. Adv. mit Not, schwer, ungern. Ër het's n. gemoʰt Geisp. Deneⁿ (Knëcht) hoⁿ mⁱr jetz gor ori n. verloreⁿ mit Bedauern von unserm Hof weggehen sehen Geud. Ich han dich so gërⁿ ghat un so n. geʰn gelosst Wh. Dis het r jetz n. rusgën Dunzenh. Wann d Sunn nit schint, ze dörrt s Heü n. Hf. Hf. Bi dem Wëtter truckⁿt s n. Ingenh. ‘nte ungern’ Chron. 2. Adj. a) leer, hungrig: Mit ere Supp haw iʰ nit gësseⁿ, s wurd mⁱr glich wider n. druf Dü. b) Adj. schal, warm; von Flüssigkeiten: s Bir is n. Wh. — Hess. 286. mhd. Lexer nôte, nœte Lexer Lexer 2, 107; mehr mnd. node. unnöt Adv. gern, nicht ungern: Er het d Arzenei u. genommeⁿ Hf. †nöten nötigen Chron. Geiler J. Sch. 21. — Schweiz. 4, 864. Bayer. 1, 1774. PfWB LothWB RhWB nötig [nétik Mü. O. Bf.; nietik M.; nêtiχ Str.; nétiχ Betschd. Wörth; néti K. Z.] Adj. nötig, notwendig. Ich hob's nit n.! ich [Bd. 1, Sp. 795a] PfWB RhWB unnötig Adj. wie hochd. Spw. s Wëtter sorjeⁿ un s Maideⁿ weckeⁿ (zur Nachtzeit durch Klopfen an den Laden ihrer Kammer) is unnötig Betschd. — Schweiz. 4, 862. PfWB LothWB RhWB nötigeⁿ [nétikə Bf.] nötigen, zwingen. Iʰ wär nit mitgangeⁿ, awer r het mich dªrzue genötigt. Chron. — Schweiz. 4, 862. PfWB RhWB nötlich [nêtliχ Lohr Wh.] Adv. in der Rda. s hat mich n. es befremdet mich, ist mir ungewohnt, ich empfinde Verlangen nach. Wann dis Kind nit alleⁿ Tag kummt, hat's mich so n. Lohr. Syn. türliʰ [térli] Z. ‘s het's nöthli’ es ist notwendig O. Rathgeber 42. — Schweiz. 4, 863.
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