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Niet bis nöten (Bd. 1, Sp. 794a bis 794b) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Niet nieteⁿ aⁿnieteⁿ vernieteⁿ Not Krüzschwërnot notwëndig noteⁿ nöt unnöt nöten nötig unnötig nötigeⁿ nötlich Notari Notarius Lotari Notariat Note Not Nöt nottleⁿ nuttleⁿ Schiffnottel Nottel Notem Nöttel Nutti Nuttele Nutt Drëcknutti Nutti nätscheⁿ usnätscheⁿ vernätscheⁿ Nätscher Wullenätscher Nätscheⁿs Gnätsch nätschig Notsch Küeʰnotsch nutschleⁿ Newralschi nix nits Nixel Nixele Nix-Nixele Augeⁿnix Kannnixel Nixer nixig Naz Brilleⁿnazi Drëcknazel Käsnazel Krappeⁿnazi Nazion Hundsnazion Näz Maschineⁿnäz Nätzel †Netz netzeⁿ vernetzeⁿ nutz keⁱnnütz keⁱnnützig Nitnutz nitnutzig eigeⁿnützig nutzeⁿ Nutzeⁿ nützlich ba I ba bä Bälele Bä Bäbä Baü Böu Bu Ackerböu Fuchsboü baüeⁿ vorbaueⁿ Bruckeⁿböueⁿs Böuer Hopfeⁿböuer Tuwakböuer Böuet Gebäu Bauel(e) Bei Flußbei bi bei | nieteⁿ [nìətə Roppenzw.; nìatə Hlkr.; nìètə Z.; Part. kənìèt Z.] 1. nieten, befestigen; übtr. zu stande bringen, bewältigen, bes. mit Verneinung: Dis hes ni geniet! Z. 2. löten Roppenzw. Hlkr. Niet die Channe! Roppenzw. — Schweiz. 4, 871. Bayer. 1, 1770. aⁿnieteⁿ, Part. aⁿgnietet 1. annageln, festnageln: Iʰ muess dië Latteⁿ a. Geberschw. 2. anlöten, verlöten: Bring dis Pfännle im Spëngler, ass r d Handheb widr aⁿnietet Hlkr. vernieteⁿ, Part. verniet niet- oder nagelfest machen Z. — Schweiz. 4, 852. [Bd. 1, Sp. 794b] Krüzschwërnot [Kritswarnôt Bf.] Fluchwort. PfWB LothWB RhWB notwëndig [nótwantik O.; nótwænti(χ) Str.; nótwanti K. Z.; nótwæntìχ W.] 1. Adj. nötig, notwendig. s is n., dass d Bëttellit Hund hän! Horbg. Jo ich hob's n.! es fällt mir gar nicht ein Dunzenh. Dis is so n. aˡs Brot Geud. 2. Adv. notwendigerweise, unbedingt: Di Rüewle soˡˡteⁿ n. noch emol gerüert sin für m Rëjeⁿ Ingenh. Ich soˡˡt n. noch ins Fëld Geud. Luej nummeⁿ nit so n.! gierig, begierig Geud., stumm bittend Ingenh. noteⁿ [nótə Osenb.] Not leiden. Mⁱr hän müesseⁿ n. — Schwäb. 408. PfWB LothWB RhWB nöt [nét Dü. Geisp. K. Z.; nêt Wh.; nǽt Bühl] 1. Adv. mit Not, schwer, ungern. Ër het's n. gemoʰt Geisp. Deneⁿ (Knëcht) hoⁿ mⁱr jetz gor ori n. verloreⁿ mit Bedauern von unserm Hof weggehen sehen Geud. Ich han dich so gërⁿ ghat un so n. geʰn gelosst Wh. Dis het r jetz n. rusgën Dunzenh. Wann d Sunn nit schint, ze dörrt s Heü n. Hf. Hf. Bi dem Wëtter truckⁿt s n. Ingenh. ‘nte ungern’ Chron. 2. Adj. a) leer, hungrig: Mit ere Supp haw iʰ nit gësseⁿ, s wurd mⁱr glich wider n. druf Dü. b) Adj. schal, warm; von Flüssigkeiten: s Bir is n. Wh. — Hess. 286. mhd. Lexer nôte, nœte Lexer Lexer 2, 107; mehr mnd. node. unnöt Adv. gern, nicht ungern: Er het d Arzenei u. genommeⁿ Hf. †nöten nötigen Chron. Geiler J. Sch. 21. — Schweiz. 4, 864. Bayer. 1, 1774.
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