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Kalb bis Schwizerkalb (Bd. 1, Sp. 432a bis 432b) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Kalb Meerkalb Merzeⁿkalb Moliskälbel Mönkalb Murkälbel Mueterkälbel Nachtkalb Ochseⁿkälble Osterkalb Schwizerkalb Stadtkalb Stier(eⁿ)kalb Sugkalb Tochterkälbel Wasserkalb Kälb(e) kälbleⁿ Kalber kalbereⁿ kälbereⁿ verkalbereⁿ kälbereⁿ Kilb(i) Bureⁿkilbe Füdlekilwe Naʰkilbe kilweⁿ Kolbeⁿ Kolmeⁿ Feilkolbeⁿ Lötkolbeⁿ Magsameⁿkolbeⁿ Mis(t)elkolbeⁿ Muerkolbeⁿ Rotzkolbeⁿ Schmutzkolb Kalch Kalk Wëtterkalch kalche verkalcheⁿ Kälk Kelch Kilche Kulchler koldereⁿ kolderig Kolderi Kalfakter(er) kalfaktereⁿ verkalfaktreⁿ Kalfunkel Kaljes †Calmusz †Calmäuser kalmusereⁿ Kölsch kölsch(eⁿ) kalt iskalt kaltlëcht(ig) abkälteⁿ verkälteⁿ Verkältung Kelt(e) Kilwert Kam Kamm(eⁿ) Reisskamm Kamalle Kamel Kamlot Kammer(e) Äpfelkämmerle Grümpelkammer Grüstkammer Holzkammer Kaminkammer Kaminkämmerle Kërneⁿkämmerle Koʰleⁿkämmerle Räuchkammer Ratteⁿkämmerle Soldateⁿkammer Spëckkämmerle Stubeⁿkammere Treskhammere Kam(e)rad Duzkam(e)rad Kam(e)radschaft kam(e)radschäftlig Kämer(t) Maikämer(t) Kamille Kamin Kämt Kamützel Kamisol Underkamisol | [Bd. 1, Sp. 432b] Meerkalb Seehund: ‘springen wie Meerkälber’ Fisch. Bin. 58. — DWB DWB. 6, 1852. Merzeⁿkalb n. 1. Märzenkalb. Er brüelt wie e M. Dü. Str. ‘Blerren wie ein Mertzenkalb’ Martin Parl. N. 257. 2. (scherzh.) ein im Monat März Geborener Bf. — Schweiz. 3, 219. Moliskälbel [Molìskhælwl Wh.] n. Stierkalb. Mönkalb [Mìkhàlp Bf.] n. vom latein. mons calvus, eigentl. der kahle Berg: eine schon beträchtliche Erhöhung am Fusse des Odilienbergs, von Barr aus. Murkälbel n. 1. Kellerassel Dehli. 2. Froschquappe: ‘der kleinen Fröschen Laich gibt im Anfang nur kleine Muhrkälblin’ Baldner 103. Mueterkälbel Bf., Mutterkälwl Lohr n. 1. Kalb weibl. Geschlechts Bf. 2. Kind, das immer bei der Mutter sein will Obhergh. Bf. — Schweiz. 3, 219. PfWB Nachtkalb n. ein gewöhnliches Kalb, das aber bald so gross wird, dass es in das zweite Stockwerk eines Hauses hineinsehen kann; wer den Arm nach ihm ausstreckt, bekommt einen geschwollenen Kopf Ensish. JB. VIII 177; nach dem Dafürhalten des Volkes ein Gespenst, welches die spät nach Hause Gehenden verfolgt M. PfWB RhWB Ochseⁿkälble [Oksəkhalwlə Ruf. Co.] n. Herbstzeitlose (spassh.) Menges Volksmda. 113. Osterkalb n. Person, die am letzten Sonntag in der Osterzeit, überhaupt zuletzt zur Beichte geht Obhergh. Co., oder an Ostern kein neues Kleid anzuziehen hat Ballersd. — Schweiz. 3, 218. Schwizerkalb n. frecher Mensch Obsteinbr.
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