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Wörterbuch der elsässischen Mundarten  
 
Hack bis häckleⁿ (Bd. 1, Sp. 316a bis 316b)
 
  Hack [Hàk Lützelstn.] f. Hacke. Rda. So kann dis Ding nimmeʰʳ furt geʰn, die H. muss jetz emol e Stiel hann in Ordnung gebracht werden. — Bayer. 1, 1048 der Hacken einen Stil finden.

Demin. Häckerle [Hakərlə Katzent.] n. kleiner Karst, Pickel für den Garten. — Schweiz. 2, 1113. Schwäb. 255. Bayer. 1, 1048.

Grabeⁿhäckel [Krôpəhækl Büst] n. kleine Hacke zum Ausgraben des Unkrauts in Beeten.

Haʰneⁿhäckel [Hânəhækl Lobs.] n. Pfaffenhütchen, Evonymus Europaea. — für Hahnhödlein Kirschl. 1, 154.

Haüeⁿhäckele [Hàjahèkələ Hi.] n. Hacke und Karst vereinigt in einem Werkzeug.

[Bd. 1, Sp. 316b]

hackeⁿ [hàkə allg.] den Boden umhacken: d Rëbeⁿ, Hërdäpfl h. Spw. Hack d Rëweⁿ wënn de witt, vergiss nur s früei Rüeʰreⁿ (das zweite Umgraben) nit Rapp. Wër nit will h. un stockeⁿ Brucht nit geʰn in Amerika z hockeⁿ Pfetterhsn. Übertr. franzöˢⁱsch h. schlecht und gebrochen französisch sprechen Bf. ‘die Frau isch us em Innere Frankrich g'sin un het d’ ditsch Sproch nur so g'hackt, wie mer saat’ Str. Wochenbl. 1882, Nr. 78. — Schweiz. 2, 1112. Bayer. 1, 1048.

 PfWB  RhWB ab hackeⁿ [ô hàkə Breitenb. K. Z.; àp hàkə Str. Bf. Betschd.] abhacken: Grund ab h. den Boden umhacken. Hack mⁱr keⁱⁿ Rëbschöss ab!

iⁿ hackeⁿdurch Hacken in den Grund bringen: de mues s Unkrut mit iⁿ h. Bf.

ushackeⁿ [ys hàkə Su. Dü. Bf.] Kartoffeln aushacken; Rebstöcke umhacken.

verhackeⁿ [fərhàkə Su. Dü. Bf.] zerhacken, z. B. Kartoffeln beim Aushacken; Fleisch. — Schweiz. 2, 1110.

häckleⁿ [haklə Dü.] leicht hauen. — Schweiz. 2, 1114.