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grifeⁿ bis Griff (Bd. 1, Sp. 270b bis 271a) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
grifeⁿ an grifeⁿ undergrifeⁿ vergrifeⁿ Hennengreiffer griffig kalbgriffi ungriffig handgriflig Griff Griff griffeⁿ Griffel Portegriffel Keibeⁿgruft Grefz Grafz(eⁿ) grefzeⁿ Grufz gragleⁿ graglig Gragel Gragol grageleⁿ Gegragel Grageler gracklen Grigle Gricker Grickes Gricket grelleⁿ greileⁿ Greilereⁿ Grilleⁿ Wassergrill ‘Groll Grülleⁿ Aprilleⁿgrülleⁿ Grüllele grülleleⁿ Gramanzeⁿ Gramässeⁿ gramassi grissgramen griesgrämig ergremmeⁿ grimmeⁿ Grimmeⁿ Bauchgrimmen Grimmi Grimasseⁿ Gromen grummeⁿ ungegrummet grummeⁿ Grummel Grümmel Grümmel(e) Brotgrümmel Herrgottsgrümmele Krützgrümmele grummlig Grumlete Brotgrummelte grummleⁿ vergrummleⁿ Grummele grampleⁿ Grambambuli Grambol gramboleⁿ Gegrambol Grambols Gegrambols Grëmp Gängsgrëmp Hanfgremper Hüeʰnergrëmp Käsgremp Mëʰlgrëmp Stranggremp grëmpeⁿ Grëmpeⁿ Gremper Grëmpereⁿ Gremperige Grempel Grempelmarkt grëmpleⁿ Grëmpler Eiergrëmpler Wortgrempler Grëmpeläre Grumber Gräms Gegräms Drotgeremss grämseⁿ vergrämseⁿ | an grifeⁿ 1. berühren, befühlen: dr Züʰ (Stoff) is gschlacht zuem a. g. glatt anzufühlen. 2. feindlich überfallen. ‘Grift mä n äpä d shtat aa?’ Landsman Lied. 82. Aⁿ der Eʰr a. g. 3. Wirkung machen, erschöpfen: dieˢ Arznei het miʰ mit Gewalt an gegriffeⁿ hat starke Wirkung gemacht Hf. S grift mⁱr d Nërveⁿ aⁿ Bf. 4. beginnen, unternehmen: was er angrift, gerot iʰm. Alle (frz. allez), grife do mit an legt mit Hand an! U. — Schweiz. 2, 714. Bayer. 1, 992. undergrifeⁿ begreifen, verstehn wie etwas gemacht werden soll. Er undergrift e Sach licht Bf. vergrifeⁿ refl. 1. sich vergreifen, falsch zugreifen. ‘Diss hiesst sich jo vergryffe an dene Würmele’ (Kindern das Spielen verbieten) Pfm. III 1. 2. vergaffen: [Bd. 1, Sp. 271a] †Hennengreiffer m. Schmeichler, Schmarotzer Geiler Narr. H. II. griffig [krìfik Ruf. Bf.; krifi K. Z.] Adj. mit festem Fleisch versehn (Metzgerausdruck): das Kalb is nit g. — Schweiz. 2, 720. kalbgriffi Z., kalbergriffig Hi. ist eine trächtige Kuh, bei der man die Glieder des Kalbes fühlen kann. — Schweiz. 2, 721. ungriffig Adj. mager, lockeres Fleisch habend Bf. handgriflig [hàntkrìflik Hlkr.; hàntkrìfli K. Z.] Adj. mit Händen zu greifen, leicht und sicher zu bemerken. — Schweiz. 2, 721. Griff [Kref Hlkr. K. Z.; Krìf Bf. Str.] m. Griff, Handhabe. Er het s im G. ist darin geübt, ist geschickt, etwas zu machen; versteht es von Grund aus. ‘Mir awwer han's im Griff un sehn jo hell genue’ Hirtz Ged. 238. Der het's im Griff wi dr Bëttlmann d Lus Z. Str., ähnl. Dehli. JB. XI 59. — Schweiz. 2, 709. Bayer. 991.
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