| Wörterbuch der elsässischen Mundarten | ![]() | ||||||||||||||||||||||||||||
glureⁿ bis Glas (Bd. 1, Sp. 261a bis 261b) | |||||||||||||||||||||||||||||
glureⁿ an glureⁿ us-glureⁿ verglureⁿ Gluri Elfegluri glurig winckelglurig gluricht Glurp Glas Ampleglas Kelchgläsel Lampeⁿglas Schaüglas Schutzzäʰlgläsle Stundglas Gläsle glasig glaseⁿ Glaser glasereⁿ gläsereⁿ gläseri Glasur glasurt verglasurte Gläsurt Glese Gles Hochzitsgles Sunntigles Glässje gläseⁿ gleseⁿ aⁿ ane gleseⁿ glesleⁿ Gleis Glissener Glose Glöszlin glosen Glast glasten erglesten glatt glätteⁿ Glättereⁿ Glätt ungeglett Glotterle glut gluttereⁿ Gluth Glüet Gluet glüetig us glüeteⁿ Glättsching Glitsch glitschen us glitscheⁿ glitschig glitscherig gluxeⁿ vergluxt gluxig Gluxer gluxereⁿ Gluxeri Glitz Glytz glitzen glitzereⁿ Sunneⁿglitzer glitzerig glitzricht Glotzeⁿ glotzig glotzen aⁿ Glotzer Gnudel vergnaffen vergnafft gnäffereⁿ Gegnäffer Gnams gnappeⁿ um gnappeⁿ ʰerum gnappeⁿ zsammeⁿ Gnappi Gnäpper gnäppereⁿ gnäpperig Gnäpperi gnippeⁿ gnipp gnapp | an glureⁿ [â klýrə Hattst.] anstarren. us-glureⁿ [ys klýrə Dü. Lobs.] 1. genau besichtigen; ausfindig machen. 2. anstarren. 3. die Augen durch Sehn im Halbdunkel schädigen. ‘awer mer können-es d’ Aue usklüre, so viel mer wölle, ze finde mer kein Gass’ Str. Wochenbl. 1884, Nr. 26. verglureⁿ [fərklýrə Str.] d Aueⁿ v. die Augen übermässig anstrengen. ‘Der Uhremacher, Da un Nacht, Kann sich verkluure, schinde’ Bernhard Schk. 184. ‘Wie wäre die jetz d’ Aue sich verkluure’ Hirtz Ged. 209. — Schweiz. 3, 1377. Gluri [Klýri O., seltener U.] m. Schieler; auch das Maidle is e G. Roppenzw. ‘I bin noch recht erbosst, dass mer e Gimbler zletst e brächtje, neue Bräder weggstayert het eso — der Gluri’ Pfm. III 1. Demin. Glurl n. schielendes Mädchen Z. — Schweiz. 3, 1377. Elfegluri [Èlfəklýri Gebw.] m. Schieler. glurig [klýrik Pfast.] Adj. in der Rda. S is g., weⁿⁿ meⁿ tschilt spasshaft anstatt trurig. †winckelglurig Adj. in einen Winkel schielend. ‘die zwen diebische, tuckelmeusige .. winckelglurige (die solch liebugeln [Bd. 1, Sp. 261b] gluricht Adj. schielend. ‘Weist d’ noch wie der kluuricht Ade Mit em Pech-Ei het gebickt’ C. Böse Schk. 198.
|
| |||||||||||||||||||||||||||
| © 2002—2010 by Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier Home | Impressum | Kontakt | ![]() | ||||||||||||||||||||||||||||