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Gabel bis Mistgabel (Bd. 1, Sp. 192b bis 193a) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Gabel Gable Gäbele Fleischgabel Fuetergabel Giftegäbele Heügabel Hëxeⁿgabel Iseⁿgabel Krutgabel Langgabel Mistgabel Ofeⁿgabel Schossgabel Schüttelgabel Schutzgabel Schwinggabel Wëndgabel Zwickgabel gab(e)leⁿ uf gableⁿ zsammeⁿ gableⁿ †gabelecht Gablete Gabert Gaber Gabinet Gabusch Gabüschung Gëbel Gëbelladeⁿ Gëbelmur Schwëbgëbel Trockgëbel Gäb gëben Gibred ab gë(n) an gë(n) eⁿwëg gë(n) ergë(n) hër i(n) gë(n) dri(n) gë(n) inne gëⁿ na(ʰ) gë(n) näʰer gën übergë(n) uf gë(n) druf gë(n) drum gëⁿ ʰerum gën umme gëⁿ us gë(n) ʰerus gë(n) use gëⁿ vergë(n) vergëbeⁿ vergëbeⁿts vor gë(n) zeruck gë(n) zsammeⁿ gë(n) zue gëⁿ vergëbliʰ Aⁿgënerei Gob Gablie Gebs gäch gäʰ gäʰn Gäʰhitz gäʰschützig Gäʰzorn gäʰzornig gäʰlig gäʰling gäʰliⁿgs Gauch vergäucheⁿ Gauch II Gaucheⁿbrot Gaucheⁿhor Gaucheⁿloch Gugaucheⁿ Gutzgauch gochen Gichte Gicht Gedärmgichter Gegichter Geiseⁿgichter Kiffelgichter †gichtig sunegihte Gaden gedemly Gäder Gegäder gäderig | [Bd. 1, Sp. 193a] Demin. Gäbele [Káwala Heidw. Su. Dü.; Kawələ NBreis. Lobs. M. K. Z. Betschd.; Kæwələ Str. W.] n. 1. kleine Gabel, kleine Ranke. ‘Gäbelin, räbenzinck Capreolus’ Dasyp. 2. Zunge der Eidechse, der Schlange, mit welcher sie nach dem Volksglauben sticht allg. Rda. üwer s G. luejeⁿ schielen, so dass die Augen nach verschiedenen Richtungen blicken U. Deneⁿ haw ich schon lang im G. dem bin ich schon lange böse Str. Nidi G.! nidi G.! singen die Kinder, mit vorgestrecktem Zeige- und Mittelfinger, um den anderen zu ärgern. — Schweiz. 2, 57. Schwäb. 213. Bayer. 1, 863. Fleischgabel f. grosse Gabel, mit der man das Fleisch aus dem Kochtopf holt U. Fuetergabel [Fỳətərkàwl K. Z.; Fûtərkàwl Betschd. Ndrröd.] f. Gabel zum Überführen des Heus in die Raufe. — Schweiz. 2, 59. Giftegäbele n. die Bewegung zweier vorgestreckten Finger, womit die Kinder einander verhöhnen Str. CS. Heügabel allg. f. kleine hölzerne Gabel mit zwei bis vier Zinken zum Heuwenden. [S rèjt Haukàwlə] es regnet in Strömen Rauw. — Schweiz. 1, 59. Hëxeⁿgabel: ‘In manchen Rebstücken des Oberrheins (Rapp. Hunaw.) befinden sich grosse Rebstecken, die oben zwei Zinken haben und eine Gabel bilden; sie heissen Hexengabeln und sollen die Reben vor Malefizien bewahren’ St. PfWB Iseⁿgabel, Isergabel, iserⁿe Gabel [Ísarkàwl Prinzh.; Ísəkòwl Pfulgriesh.; Ísəkàwl Dunzenh. Brum.; ísə Kàwl M.; Ísərk. Ingenh.; ísərə Kàwl Hf.] f. zweizinkige Gabel mit langem Stiel zum Auf- und Abladen von Heu oder Stroh. — Schweiz. 2, 58. Krutgabel [Krỳtkàwl Obbr.] f. Gabel zum Rühren des Krautes. Langgabel [Làkâwla Steinb.; Làkàwl NBreis. Heidolsh.; Lèkâwl Obhergh.] f. zweizinkige Gabel mit langem Stiel zum Aufladen der Garben. Mistgabel allg. f. Mistgabel (dreizinkig). — Schweiz. 2, 59.
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