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vil bis File (Bd. 1, Sp. 108b bis 109b) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
vil sovil gradsovil wivil vilig vilen gvileⁿ Vile Wistviljes Fileⁿfänzel File File Fileteⁿ Filibus filiereⁿ †Philister Filu voll vollⁿs Voller Hampfel Hoseⁿvoll Vollheit Vollertät Fölle völlig ful britful brutschful morschful fulächtig Fulheit Fulkeⁱt fuleⁿ abfuleⁿ aⁿfuleⁿ durchfuleⁿ erfuleⁿ usfuleⁿ verfuleⁿ Durʰfüli Mundfüle füleleⁿ Fulënzer Fulenzia Gfüʰl Eʰrgfüʰl Menscheⁿgfüʰle gfüʰlig Fular(e) Sideⁿfular fülleⁿ uffülleⁿ fülleⁿ Füller Fülle I Fülle Füllete Trockeⁿfülls Fülli Fülleⁿ füllereⁿ Falch befëʰleⁿ anbefëʰleⁿ Fëld Brachfëld Gërsteⁿfëld Goberfël Lewatfëld Lügenfëld Manschetteⁿfëld Matteⁿfëld Mordfëld Ochsenfëld Stëffëldeⁿ Tubakfëld Fëldi felgeⁿ Fëlgeⁿ überfelgeⁿ folgeⁿ Naʰfolger Falk Gëlfalk Stossfalk Volk Diebsvolk Ehevolk Heckeⁿvolk Hörvolk Hudelvolk Kesselvolk Kutteⁿvolk Lumpeⁿvolk Mannervolk Ratzeⁿvolk Soüvolk Wibervolk Felseⁿ | [Bd. 1, Sp. 109a] PfWB sovil [sòfəl Illk.] so viel. S. aˡs du how iʰ aüʰ noch so reich als du bin ich auch. — Schweiz. 1, 776. PfWB gradsovil ebensoviel. Iʰ ha g. dªrvoⁿ ich habe ebensoviel davon, d. h. nichts oder nur sehr wenig Su. wivil wie viel, wie viele Str. K. Z. W. sind ihr öuere? und öuere w. sind ihr? wie viele (euer) seid ihr an der Zahl? Hf. — Schweiz. 1, 777. vilig [fíliχ Str. Betschd.; féliχ K. Z.] vermittelst der Endung –ig erweiterte adj. Form von vil, wird nur nach dem best. Art. gebraucht. Man sagt vil Menscheⁿ, aber do betrachte nur di viligeⁿ Mënscheⁿ Betschd. Was machs nur mit dem viligeⁿ Geld! Str. Vilichs Dings Kollektivbezeichnung für viele Sachen, die irgendwo zus. liegen, auch von massenhaft bei einander [Bd. 1, Sp. 109b] †vilen vervielfältigen, vermehren: ‘der thor vilet und menget seine wort’ Geiler S. M. 75. gvileⁿ [kfìlə Fisl.] unpers. nicht behagen: s gvilt miʰ für useⁿ z geʰⁿ es behagt mir nicht hinauszugehen. — mhd. Lexer geviln. Vile f. Vielheit, Menge. D Hërdäpfl sin dis Joʰr nit gross, awer s git dr V. in Menge Geberschw. ‘mit der viele .. koufen’ Str. 15./16. Jh. Brucker 261. ‘vile Menge’ Chron. 269, 22. 306, 14. ‘vmb file willen der anfechtungen’ Geiler J. Sch. B II. ‘die vile der bücher’ Geiler Narr. H 3. ‘die fyli der fest und hochzeiten ist des gemeinen folcks verderbnis, an Leib unnd Seel halben’ Geiler Em. 13. Wannen Kr. 89. — Schweiz. 1, 777. Schwäb. 192. †Wistviljes m. einer, der viel zu wissen glaubt oder behauptet, dünkelhafter Klugredner. ‘S isch e Wistviljes so, e zwazzlicht frecher Burst’ Pfm. III 2. ‘Der üwerg'scheid Wißfilius’ Kettner Gv H. 83.
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