zerzerren, verb.zerzetteln, verb.zerzettenzerziehen, verb.zerzittern, verb.zerzotteln, verb.zerzwicken, verb.zerzwingen, verb.zesche, f.zesche, f.zeschen, verbzesezeesezese, adj.zeseln, verbzessenmacherin, f.zeter, m.zeterzeter-zetergericht, n.zetergerücht, n.zetergeschrei, n.zeterklage, f.zetermordzetermordiozeterpfennig, m.zeterach, n.zeterruf, m.zeterweh, n.zeterwesen, n.zetergebrüll, n.zetergeheul, n.zetergesang, m.zetergetön, n.zeterschrei, m.zeterstimme, f.zeterton, m.zeter-zetermäszigzeterschreien, n.zeterschreier, m.zetern, verb.zetsche, f.zetschen, verb.zetscher, m.zetschern, verb.zetschke, f.zettach, n.zette, f.zettel, m.zettel-zettelbank, f.zettelbürger, m.zettelgeld, n.zettelkasten, m.zettelkatalog, m.zettelleutezettelmann, m.zettelschreiber, m.zettelträger, m.zettelin, f.zettelweise, adv.zettel, m.zettelzettelbaum, m.zettelbrett, n.zettelbrot, n.zettelende, n.zettelfaden, m.zettelgarn, n.zettelgatter, n.zettelhaspel, f.zettellaib, m.zettellohn, m.zettelmaschine, f.zettelmasz, f.zettelrad, n.zettelrahmen, m.zettelrand, m.zettelrolle, f.zettelspule, f.zettel, m.zettelbaum, m.zettelbrett, n.zetteleisen, n.zettelkabis, m.zettelkraut, n.zettelsuppe, f.zettelweise, adv.zettelei, f.zettelerzettelichtzetteln, verb.zetteln, verb.zettelte, f.zettelung, f.zetten, verb.zettenscheisz, f.zettenschaufel, f.zetter, m. | zerzerren, verb., auseinanderzerren; mhd., frühnhd. gut bezeugt, tritt danach zurück, reicht aber noch ins 19. jahrh., vgl. Cl. Brentano Godwi 2, 107; E. M. Arndt schr. f. u. an s. l. Deutsch. 4, 136; lex.: Diefenbach gl. 148b; 177a; 183c; 184b; 186b; 294c; n. gl. 135a; 138b; Frisius 424b, sehr oft; Schöpper 111a Sch.-K.; Stieler 2316; Frisch 2, 472a; Campe 5, 854a. dehnung des stammvocals im südalem. wie beim simplex (s. d. o. sp. 466): divello ... zerreiszen oder zerzeeren Frisius 434a, öft.; zerzeeren distrahere, concerpere Maaler 517b; (er) zerzeere (schweiz.) Wackernagel kirchenl. 4, 154a; zerzeren Steinhöwel de clar. mul. 56 D.; 1) gegenstände, a) kleider und andere zeugstoffe zerreiszen: (ein zorniger ehemann) zerzerret sin eigen gewant Berthold v. Regensburg 1, 466 Pf.; Lexer 3, 1095; oberschwäb. stadtrechte 1, 115; (sie) z. die schleyer und kleider von yhren leiben Luther 26, 646 W.; horum vix attigi penulam, tamen remanserunt ich hab inen den rock nit vast zerzerrt, mit mir z imbisz ze ssen, sy habend sich nit vast lassen bitten Frisius 970a, d. h. ich brauchte ihnen den rock nicht zu zerreiszen, um sie zu nöthigen, meiner einladung zu folgen; wie hand sy das tischtch zerzert H. R. Manuel weinsp. 1578 ndr.; die segel er zerzert bei H. Fischer 6, 1158; b) andere dinge wie besitzungen, länder: z-t zerreis ich dein reich und gib es deim knechte (3. kön. 11, 11) erste bib. 5, 291; wer es sach, das ein hube were, da hüser uf stunden, und zurtzert weren in drü oder an vier gut (1460) weisth. 6, 388; daz du die himel zerzartest und daz du herab kœmest (Jes. 64, 1) altd. pred. 1, 156 Griesh. (s. zerreiszen I 2 b δ); ein land, städte, gebäude, plündern, verheeren, zerstören: hat Constans Rom so gar zerzart, das kain palast mer funden wardt in Rom, er wer zerbrochen gar v. ein. waldbruder (1522) a 2b; uberfielen gantz Galliam, zerzerreten alles mit feur, schwert und waffen grimmiglich H. Gholtz leb. bild. (1557) H 3b; wege aufreiszen: das man die (wege) nit [Bd. 31, Sp. 805] umbere (umpflüge) noch zerzerre (1460) urk. d. st. Heilbronn 2, 62; bücher zerreiszen: H. Fischer; 2) von menschen und thieren körper oder gliedmaszen zerreiszen, a) beim martyrium oder auf der folter und hinrichtung: Heinr. v. Neustadt gott. zuk. 6555 S.; Ulrich v. Eschenbach Alexander 9736; als wenn man einen menschen mit vier rossen zerzeerte oder zerrisse Frisius 432b; Stieler 2316; auf der folterbank zerdehnt und zerzert Vulpius Rinaldo3 2, 161; ferner vom teufel, menschen unter einander und von wilden thieren: der teufel gat umbe als ein brummender löw, sucht, wen er zerzerr und fresz Keisersberg hellisch löw a 2a; bilg. 26b; do wurdent sü bede besessen von den tüfeln, das sü sich selber zerzerretent und dtetent (Straszburg) chron. d. st. 8, 355; s. Ch. Schmidt els. wb. 439b; drumb ihn die eltren nit hand geweert, hand d bären ire kind zerzeert schweiz. schausp. 1, 94 Bächtold; noch modern dialektisch: ich möcht mich zerrisz und zerzerr ich möchte vergehen Reinwald 1, 200; b) das äuszere des körpers, haut, haar und kleidung, zerreiszen, zerzausen, zerkratzen: Rud. v. Ems weltchron. 7272; Haupts zs. 6, 183; das angesicht z. oder zerkratzen Frisius 194b; das haar z., zerreyszen 1187a; kroch ... durch ... dornhecken, zerrisz und zerzert sich fast übel Wickram 2, 55 B.; reciprok: ir woltet gern die leut verhetzen, dasz sie sich umb den rmisch gtzen ein wenig ropften und zerzerten Fischart nachtrab 1067 K.; dichterisch anschaulich: mir lufft und windt zerzerren di zhr und seufftzer mein Spee trutznachtigall (1649) 66; Göthe 15, 1, 271 W.; c) körpertheile und das körperinnere, wie das herz in bildlichem ausdruck: sundir do di vursten dise wort irhorten, do wurden ire herze mit grozer anchst zuzcerrit Königsberger apost. 5, 33 Z.; s. auch unt. zerschneiden 4 a; Weckherlin ged. 2, 166 F.; den leib von krankheiten: Fischart Ismenius 385 H.; (fieber) haben ... mich erschrecklich zerzerrt Görres ges. br. 1, 275; wie zerren 2 b auch das maul z. d. h. aufsperren und verziehen: Frisius 1163a; 451a; 933b; das maul aber blieb auffgespert, wie sies zuvor aus spott zerzert Rollenhagen froschmeuseler (1595) O o 1a; Fischart Eul. 1536 H.; sich mit groszen reden z. (grosze worte machen): 10536 H.; vgl. (hohlspiegel,) welche ein gesicht krumm und ... zerzerret vorstellen Lohenstein Arm. 2, 1482a (obd. zer- für ver-: Heynatz antibarb. 2, 665; doch auch ähnlich: die fatalen zerzerrten und verschrnkten wortfgungen Bürger 177b Bohtz); und mine hut ist verderret, geruntzelt und zuzerret (von runzeln verzerrt) Hiob 2420 K.; d) abgeschwächt jemanden oder jemandes meinungen zerpflücken, arg mitnehmen, durchhecheln, herunterreiszen: hat Nerva ... mit einer langen oration den Domitianum auffs allerschendtlichest ... zerzerret H. Gholtz leb. bild. (1557) C 1b; s. zerreiszen I 2 a β; dasz ein offentlicher verlumbder ... die leuthe durch abschneidung der ehre zerzerre Lehman floril. (1662) 4, 127; meinungen: allg. d. bibl. anh. 53/86, 1793; 3) unter noch stärkerer zurückdrängung des begriffs zerreiszen gewinnt z. die bedeutung hin und her zerren, ziehen: die, vorn und hinden angeschirrt, ein wagen, mitten im dreck verirrt, zerzerren grausam her und hin Hayneccius Hans Pfriem 35 ndr.; er zerzerrt seine halskrause (obd.) Heynatz antib. 2, 665; sodann vgl. für 'ziehen' thür. zerren (s. d. 2 e); — andere zss. s. unter DWB zerren. — hierzu zerzerrung, f.: hin- und herzyehung ut distractio mentis z. voc. predicant. (1486) H 7a; Stieler 2316; zrzerrung der bein und glider C. Hedio chron. germ. D 3b; weil sie (die abhandlungen) mir ... unter äuszerer und innerer z. nicht besser gerathen wollten (1838) Lehrs an Hermann 1, 258. —
zerzetteln, verb., [Bd. 31, Sp. 806] auseinanderstreuen, -spreiten, verstreuen (s. DWB zetteln, zetten): wann es (das grummet) ... in schwaden gehauen, wird das gras alsobald zerzettelt, getrocknet ... und zu kleinen hufflein geschlagen v. Hohberg georg. 3, 7, 8b; sol er ... den trosz ... langsam und zerzettelt fercken und frstreuwen Fronsperger kriegsb. 1, 177b; blateren ... sich hin und her im leib zerzettelen Paracelsus chir. büch. (1618) 204c H.; noch Reichel Bodmerias )( 3a; Heynatz antib. 2, 665; —
zerzetten: sparsus ... zerspreit, zerzettet Frisius 1228a; Maaler 517c; Hulsius-Rav. (1616) 429b; Wiederhold 435a.
zerziehen, verb., auseinanderziehen, ahd. zaziohan, ags. tótéon, mhd. z., mnd. totên, afries. totia; Frisius 276b; Stieler 2645; 1) trans., a) gegenständliches im bereich von gewerbe, landwirtschaft, gartenbau, wie flachs, wolle, tuch, felle, eine geschmeidige masse: wenn der flachs oder werg gehrigermaszen zerzogen ... wird Noel Chomel 1, 447; nim wolle und werg und binde desselben ein püschel oben und unten umb des baumes stamm, zerzeuch dasselbe, so steigen die ameisen ungern hindurch haushaltg in vorwerk. 127; sô einer wil wænen, er habe ein guot tuoch, sô hâst du (gewandwirker) ez zerzogen, daz ez deste langer sî Berth. v. Regensburg 1, 146 Pf.; d. teufels netz 11069; die (thonerde) man mag biegen und z. als wachs S. Franck weltb. (1567) 178a; auch habe und geräth durch theilung verstreuen: dat sin gud und sin gerede to hope blive ... und nicht totogen und entfernet werde (1408) Schiller-L. 4, 594b; maulwurfshügel (mit einem rechen?): winter und fastenzeit ... die hügel und maulworf zurzihen und einebenen haushaltg in vorwerk. 263; das kott (kot) zuziehen in der Pegnitz Tucher baumeisterb. 115 L.; wein abziehen: quia scil. vinum ea mente in dolia condimus, ut ex his postea in amphoras vel cados diffundamus, z., quod inde vinum diffusum nominatur A. Beier v. handwerkszeuge (1691) 103; b) einen vocal oder eine silbe in zwei silben auseinanderziehen: das i mit e in liegen, siegen und dergleichen ist uns zu unserer mundart nicht beschwerlich und wird unzerzogen (nicht diphthongisch) auszgesprochen Logau sinnged. 444 E.; wo etwa zwey silben in eine gezogen oder eine silbe in zwey zerzogen worden ders. (1654) letzte seite; c) körper und körpertheile z., sie in der marter, hinrichtung oder folter auseinanderziehen: alliu miniu lider in minem libe diu sint mir reht zerzogen und zerdennet uz ein ander altd. pred. 1, 157 Griesh.; Lexer 3, 1096; mit zerspannen armen und zerzognen adren aller miner gelider Seuse d. schr. 272 B.; Reynhart ... Herniern mit pferden z. ... lassen volksb. Aymont f 3b; dem hencker ubergeben worden, welcher ihn so zerzogen, dasz er die that bekennen mssen A. v. Kreckwitz lustwäldl. (1632) 538; das maul z. Steinbach 2, 1118; in der sprache der mystik vom herzen wie zerstreuen (s. d. unt. 7): (menschliche güter, kurzweil u. a., als hunde gedacht) die riszent ime stúckelin us hie und do, das ist sú z-t ime sin hertze und sin indewendikeit Tauler pred. 52 V.; ein zerzogen herz ist, da ein mensch durch vil redens und schwetzens sein herz zerstrowt, ausgekert und umbschweifig machet Keisersberg seelenparad. 168a; γ) wie zertheilen 1 a γ: ist gt für alle geschwulst, die zerzücht und verschwindet es H. Braunschweig destill. 23a; δ) nach Kramer teutsch-it. 2, 1461a als bair.-österr. wort für das sonst bezeugte bair.-österr., älterschwäb. er- (mhd. wb. 3, 928a; Schmeller-Fr. 2, 1107; H. Fischer 2, 863), modernbair. (Schmeller-Fr. 2, 1107), -kärnt. (Lexer 265) derziehen übel zurichten, beschmutzen, anschmieren, verunreinigen, besudeln: die hände, die kleider, die schrtze etc. z.; auch refl.: sich z. an einem kessel sich am kessel ruszig machen; wie habt ihr euch so zerzogen? Kramer hoch-niederd. dict. 2, 275c; 2) reflex. sich auseinander-, verziehen, zertheilen: die wolken z. sich Stieler 2645; Lohenstein Agripp. 17; sich zertheilen (wie 1 c γ): der schwulst hat sich zerzogen Stieler 2645; auslaufen, sich auseinanderziehen: das elendthier ... hat breite hrner ... und z. sich in kurtze zincken S. Münster cosm. 927; die lippe in horn [Bd. 31, Sp. 807] zerzogen Jean Paul 55/58, 240 H.; 3) intrans. auseinanderziehen, -gehn: domit ... dy ... einwohner sich nicht verlauffen und zezien (1493) lehnsurk. Schlex. 2, 524; versprochen, das sie alszbald z., jeder sich wider anheimsch fgen J. Schlusser d. peürisch krieg (1573) 65; Steinhöwel de clar. mul. 190 D.; — andere zss.: ab-, an-, auf-, aus-, be-, durch-, ein-, ent-, er-, fort-, heim-, her-, heraus-, herein-, herum-, hervor-, mit-, nach-, über-, um-, unter-, ver-, voll-, vor-, zu-, zusammen-; hierzu zerzogenheit, f., zerrissenheit, zerstreutheit: das eins mutwilligklich und bedachtlich also bleiben wolt in der z. Keisersberg christenl. künig. c c 1b; zerzogenlichkeit, f., zerstreutheit: (1472) H. Fischer 6, 1158. —
zerzittern, verb., nur dichterisch, 1) zitternd vergehn: Jean Paul kl. bücherschau 1, 13; (das böse, das) vor seiner eignen ohnmacht endlich erschrecken wird und still in sich zerzittern Hebbel 6, 298 W.; 2) zitternd vergehn lassen: ein orgelton, der welten und ihre särge z. konnte Jean Paul 1, 249; 7/10, 93 H.
zerzotteln, verb., von zottel, f. (th. 16, 131), 1) als partic. zerzottelt vom haar und kleidungsstücken 'in verkletteten oder durch schmutz verklebten strähnen oder fetzen hangend': die mägde gingen mit z-en haaren herum Eichendorf s. w. 3, 42; und marschierte in meinen zerzodelten strmpfen halb barfusz Chr. Reuter Schelmuffsky 81 ndr. vollst. ausg.; 2) intrans. 'in fetzen heraushangen und verstreut liegen' (wie zotteln 2, th. 16, 134): das der magen mit allem wust ausz dem leib heufig herauszquall und auff der erd zerzottelt all Rollenhagen froschmeus. (3, 3, 9) A a a 7b. — zerzupfen, verb., auseinanderzupfen, entzwei-, in seine theile oder fetzen zupfen; Stieler 2633; 1) wolle, gesponnene oder gewebte stoffe, auch haare und blumen: zerzupfte wolle J. D. Falk satir. 3, 71; sogar das hemdchen wird zerzupft, das nenn ich doch charpie! Göthe 1, 135 W.; auch nur zupfend aufziehen: eine schleife z. Campe 5, 854b; einen bart z.: Deinhardstein ges. dram. w. 6, 371; reciprok: sie (die katzen) z. einander gräszlich Brehm thierleb. 1, 432 P.-L.; übertrag. auf wolken, die der wind zerfetzt: Göthe II 12, 63 W.; F. zerzupfte den strausz Eichendorf s. w. 2, 131; dasz sie (die krähenraben) ... die wiesen oft ... z. J. A. Naumann naturg. d. vög. 2, 62; 2) bildl. einen oder eine sache z., zunächst nur soviel wie hin und her zerren, vielseitig in anspruch nehmen: ich bin lange nicht so zerzupft worden als diese letzten wochen her Göthe IV 44, 69 W.; sodann für zerreiszen, zerpflücken: wenn ich mich nicht sehr zusammen hielte, so würde ich gar bald ganz zerzupft seyn IV 37, 196 W.; in einem salon ... geist z-d (d. i. geistreiche ideen aussprechend) Gutzkow ritt. v. geiste 7, 273; im bes. 'zerpflücken', 'zergliedern', kritisch oder bekrittelnd und hämisch zerlegen: das werk, das wir gegenwärtig z. Göthe II 5, 2, 226 W.; (dramen) in rhetorische virtuosenstücke und phrasen ... z. Hebbel III 5, 25 W.; andere zss.: ab-, aus-, fort-. —
zerzwicken, verb., entzweizwicken, durch kneifen verletzen: einem den arm z. Campe 5, 854b; dasz ... sein leib durch megären ... zerzwickt wurde G. Freytag ges. w. 4, 374; übertrag. aufs herz: Lindenborn Diog. 1, 81; von 'zertrillerter' musik: 1, 262. —
zerzwingen, verb., zerdrücken, zum bersten bringen: ob dir die hirnschal zerbrochen, zerzwungen und entzwey sey H. Braunschweig chir. (1539) 3b; bezwingen: als ... di Römer die stat zezbangen, ward si zu eren dem kaiser Octaviano genent Augusta V. Arnpeck sämtl. chronik. 450.
zesche, f., wie zasche (sp. 313), 1) schleppe Frisch 2, 472b; Schrader franz. 2, 1676, 2) liederliches frauenzimmer Ayrer 5, 3055; 3, 1829 K.; (Bayreuth) Bayerns mdaa. 2, 268.
zesche, f., s. zische.
zeschen, verb, wie zaschen (sp. 314); wie zaschen 2 b: das gespenst zeschet ... auf und nieder Valvassor ehre [Bd. 31, Sp. 808] d. herz. Crain 1, 421; wie 2 d Müller-Fr. 2, 700a; eine nebenform zöschen s. th. 16, 122; davon das iterative zescheln langsam und träge gehn, flieszen: das allmachliche bchlein ... zgert und zeschelt sich Harsdörfer tricht. 3, 136; auf dem eise gleiten (südl. Oberlausitz) Kretschmer wortgeogr. 424. | |