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kloben bis klobenseil (Bd. 11, Sp. 1219 bis 1220) | |||
kloben klöben klobenarbeit, f. klobendeichsel, f. klobenglied, n. klobenholz, n. klobenhütte, f. klobenmacher, m. klobenring, m. klobensäge, f. klobenschmied, m. klobenseil, n. klobenwerk klöber, m. klobholz klöbicht klöbig klobig klöblein, n. klobsäge klöbschlegel, m. klobsleute klöbung, f. klobwurst, f. klocke klöckel, m. klöckeln klocken klocken klocksen kloxen klockzen kloder, m. kloff klöffel, m. klöffeln kloffen kloffer, m. klöfflein, n. klöffli, n. kloft klölin klomm klönen klänen klonz, m. klop, m. kloper klöper, f. klopf, interj. klopf, m. klopf klopfan, n. klopfarbeit, f. klopfbank, f. klopfdamm, m. klopfe, f. klopfechter klopfeisen, n. klöpfel, m. klöpfelbirn, f. klöpfeleisen klöpfeln klopfen klöpfen klopfer, m. klöpfer klopfer klöpferling, m. klopffechten klopffechter, m. klopffechterei, f. klopffechterkunst, f. klopffechtersprung, m. klopffisch, m. klopffleisch, n. klopfgarn, n. klöpfgeisel, f. klopfgeist, m. klopfhammer, m. klopfheller, m. klopfhengst, m. klopfholz, n. klopfjagd klopfjagen, n. klopfkäfer, m. klopfkeule, f. klöpflein, n. klöpfleinsnacht, f. klopfmilch klopfpulver, n. klopfring, m. klopfsäcklein, n. klopfsee, f. klopfstange, f. klopfstein, m. klopfstock, m. klopftisch, m. klopfwerk, n. kloppe, f. | 1) kloben ist selten. a) gleich klieben: klobt mit scheiter sein schlegel. Ambr. lb. 235, 24 (verkehrte welt); dem faulen gefällt kein block den er kloben soll. spr. 2290. Voss braucht zerkloben. dasz es nicht etwa blosz md. und damit einer nd. einwirkung verdächtig ist (s. d), dafür bürgt sein vorkommen im entlegensten süden: geklobet, fesso (fissus). cimbr. wb. 136b (s. v. klieben).b) in etwas andrer bed. bei Kinkel, also wol rheinisch: mit dem einen (stuhlbein) parierend, mit dem andern draufklobend drang er in den brüllenden haufen der studenten ein. erzählungen von G. u. 406, offenbar drauf los schlagend wie man beim holzspalten thut, wie 106b aus der Altmark gibt: klöwn grob drein schlagen beim handgemenge. denn wie bei klieben (s. z. b. sp. 1161) scheint wesentlich das spalten mit schlägel und keil so genannt. c) fraglich ist die art der ableitung. wäre es alt, so müszte man kleuben erwarten (man vergl. sp. 1162 oben) wie beugen von biegen; ist es erst aus dem eigentlich falschen nhd. praet. klob, kloben (mhd. kloup, kluben) gebildet? oder gar nicht vom verbum, sondern vom m. klobe 6, a, eig. 'zu kloben spalten'? sonst müszte man ein ahd. chlobên annehmen, mit brechung des urspr. u (s. sp. 1043 kleben I, c). s. auch klobholz. d) älter bezeugt ist nd. cloven, clowen findere 236a, kloven (eine eke, eiche) Rein. vos 615, part. upgeklovet 620, auch nrh. van ein cloven diffindere 181b. 236a, nl. kloven Kil., nnl. klooven, kloofde, auch noch nd. z. b. götting. in klôfde, geklôwet 104a. diese alle können aber wirklich vielmehr dem vorhin geforderten hd. kleuben gleich stehn, mit ô gleich mhd. ou (öu), s. dazu 2, c. 2) klöben. a) nnd. heiszt es sonst klöven br. wb. 2, 810, 124 (klöve m. spalt 125), klöwen Dähnert, Danneil, Schambach. b) so wird aber auch hd. angegeben klöben 1346, 983, 1, 523a, (mit part. gekloben), selbst über das nd. und md. gebiet hinaus bei 1768. 1787 holz klöben, mit dem klöbeisen; s. auch klöber, klöbung, zerklöben, klöbschlegel. bernstein klöben weist deutlich nach Norddeutschland. aber nach klöber 3 musz es auch ein altes md. klöben schon gegeben haben, mit œ gleich hd. eu, öu. c) auch diesz nämlich entspricht ganz wol jenem gedachten hd. kleuben, denn so heiszt beugen nd. bögen br. wb. 1, 106, auch rhein. bögen flectere (15. jh.) 239b, nd. nrh. auch bogen das., wie kloven vorhin, knieboginge genuflexio 260b. ebenso dän. klöve spalten (wie böje), norw. klöyva (wie böygja), altschwed. klöfva, sodasz sich hd. kloben und klöben wirklich als verschiedene bildungen ergeben. 3) vermischung mit klauben zeigt nd. erz klöven nom. c. 15 a. e., wovon auch hd. spuren da sind, s. DWB klauben I, b, klieben 3, b. [Bd. 11, Sp. 1220]
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