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wadeln bis wadenbeinhöhle (Bd. 27, Sp. 246 bis 247) | |||
wadeln, verb. wädeln, verb. wedeln, verb. wadeln wädeln wadelung, f. wädelwarm wadelzeit, f. wädelzeit, f. wedelzeit, f. waden wadenader wadenbein, n. wadenbeinader, f. wadenbeinhautnerv, m. wadenbeinhöhle, f. wadenbeinhüftnerv, m. wadenbeinmäuslein, n. wadenbeinmuskel, m. wadenbeinnerv, m. wadenbeinpulsader, f. wadenbeinschlagader, f. wadenbinde wadenbrecher, m. wadendruck, m. wadenfleisch, n. wadengeschwulst, f. wadenhautnerv, m. wadenhoch, adj. wadenkern, m. wadenkleid, m. wadenklemmer, m. wadenkneifer, m. wadenkneiper, m. wadenknochen, m. wadenkrampf, m. wadenlos, adj. wadenlosigkeit, f. wadenmäuslein, n. wadenmuskel, m. wadenmuskelkrampf, m. wadennerv, m. wadenpar, n. wadenparade, f. wadenpolster wadenpromenade, f. wadenpulsader, f. wadenrock, m. wadenschlagader, f. wadenspanner, m. wadenstecher, m. wadenstiefel, m. wadenstrumpf, m. wadenstrümpfler, m. waderer, m. wadicht, adj. wadmal wadsack wadschaum wadschinken, m. wadstein, m. wafel, m. wäfel wafeln, verb. wäfeln, verb. wafen, verb. waffen, verb. wafern, verb. wäfern, verb. wäferung, f. waff, interj. waffart, m. waffe, f. waffe, f. waffel, f. waffel, f. waffelart, m. waffelbäcker, m. waffelbäckerin, f. waffelbindung, f. waffelbude, f. waffeldecke, f. waffeleisen, n. waffeler, m. waffelfrisur, f. waffelgebäck, n. waffelgrind, m. waffelhaus, n. waffelkram, m. waffelkuchen, m. waffelmaul, n. waffelmuster, n. waffeln, verb. waffeln, verb. wäffeln, verb. waffelngrind, m. waffelpfanne, f. waffelstein, m. waffelteig, m. waffen, interjection | 1) in der alten sprache ist wadeln schwanken, schweifen, sich hin und her bewegen. ahd. wadalôn, vagari, evagari, fluctuare. 1, 777. mhd. von flüssigkeiten: den daz bluot wadelôt aftir deme lîbe ist diz (pflaster) vil nôtdurftic. zwei deutsche arzneibücher 1, 29. vom feuer: si sluogen alsô sêre unkunt gît vrîen gedanc, er sach andirnthalb den arn under allen creatiurendie got z schaffen rchte 2) schweiz. ist wädeln 'vollmond werden'. 2, 426. in Appenzell wedla. 441: hüte wedelt (hat vollmond) der wintermonot unde gat die sunne in den tarant. kalender, Haupts zeitschr. 6, 363; des wintermonotz craft unde volrat wedelt hüte unde gat die sunne in den schützen. 6, 364. 3) in Mecklenburg findet sich (zu wadel 'richtige zeit des holzfällens') wadeln 'abholzen'. 104: nach etlichen jahren wurde dies kleine gehölz abgewadelt. sagen aus Mecklenburg 1, 240. hierher gehört vielleicht auch wadeln 'reisholz machen', in Franken. ökon. lex. 627, vgl. wadelholz. [Bd. 27, Sp. 247] zeit im jahre um holz zu fällen: wädelzeit, wedelzeit, saison de couper le bois, heiszt nach alter forstsprache die gehörige zeit zum fällen oder abtreiben des holzes. handb. für forst- und jagdkunde (1797) 3, 392; holz kan zu allen zeiten verkauft werden, und bleibt es der käufer sache, ob sie bauholz auszer der wadelzeit wollen fällen lassen. forstordnung für Ostpreuszen und Lithauen vom 3. dec. 1775 bei forst-, fisch- u. jagdlex. (1780) 4, 1014; die zeit der hauung (des wadelholzes) fällt wie bei dem laubbaumholze in die monate november bis in den februar, als die rechte eigentliche wedelzeit. bewirthschaftung einer wald-revier (1794) 73; waddel, wädel, wädel- oder wadelzeit sind nach der forstsprache die hartmonate, nämlich dezember, januar und februar. 6, 188; wadelzeit ist die beste, günstigste zeit des holzfällens für jede der verschiedenen hauptarten des holzes d. h. für oberholz von anfang november bis ende märz, für schlagholz vom märz meist bis ende may. ökon. lex. 627. Mothes baulex.3 4, 330.
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