| Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm | · · ![]() | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
rügeamt bis rügelsam (Bd. 14, Sp. 1411 bis 1412) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
rügeamt, n. rügeblick, m. rügebuch, n. rügefall, m. rügegericht, n. rügegerichtsbarkeit, f. rügegraf, m. rügehafer, m. rügeheer, m. rügeln, verb. rügelsam, adj. rügemeister, m. rügen, verb. rügen, verb. rügen, verb. rügenswerth, adj. rügeopfer, n. rügeordnung, f. rüger, m. rüger, m. rügerichter, m. rügerin, f. rügesache, f. rügeschmerz, m. rügeschreiber, m. rügeschwert, n. rügestrafe, f. rügestube, f. ruget rügetag, m. rügeurtheil, n. rügewasser, n. rügeweis, adv. rügewort, n. rügezeit, f. rügezettel, m. rugfasnacht, f. rüglich, adj. rugsamt, n. rugschen rügung, f. rügung, f. rügung, f. ruhe, f. ruheamt, n. ruheausstrahlend, adj. ruhebank, f. ruhebedürfnis, n. ruhebedürftig, adj. ruhebedürftigkeit ruhebeflissen, adj. ruhebett, n. ruhebettchen, n. ruhebettlein, n. ruhebock, m. ruhebühne, f. ruhefeind, m. ruhefeld, n. ruhefreund, m. ruhegeber, m. ruhegefühl, n. ruhegehalt, n. ruhegemach, n. ruhegemüt, n. ruhegenuss, m. ruhehafen, m. ruhehöhle, f. ruhekabinet, n. ruhekammer, f. ruhekämmerchen, n. ruhekämmerlein, n. ruhekasten, m. ruhekissen, n. ruhelager, n. ruheland, n. ruhelispelnd, adj. rüheln, verb. ruhelos, adj. ruhemacher, m. ruhen, verb. ruhen, verb. ruheort, m. ruheplatz, m. ruheplätzchen, n. ruhepolster, n. ruheposten, m. ruhepsalm, m. ruhepulver, n. ruhepunkt, m. ruheriegel, m. ruhesaat, f. ruhesam, adj. ruheschlaf, m. ruhesehnend, adj. ruheselig, adj. ruhesessel, m. ruhesitz, m. ruhesitzer, m. ruhesold, m. ruhestab, m. | 1) auflockern, aufrütteln: das erdreich rügeln, durchackern 3, 50; s pette aufrîgln 208. so auch bildlich: einem andern die galle rügeln. a. a. o. 2) in bewegung setzen, regen. so besonders sich rügeln (s. a. a. o.); sich wohl noch rügeln können. Höfer [Bd. 14, Sp. 1412] a. a. o. rütteln, schütteln, hin und her bewegen: unnd werd dann der gantz leib in ain lad gelegt mit aim loch gegen dem waidloch, da er sein noturfft durch thn mög, das er nitt vil gerugelt wurt. Hier. Braunschweig chir. (Augsb. 1539) 84; wer rüglet die erd, dasz sie erdbibmet? lösch Wien 110. auch intransitiv: an etwas rugeln, rütteln. 562.
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