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œde bis offen (Bd. 2, Sp. 431a bis 432a) | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
œde, swv. œdekeit, stf. œdelîchen, adv. œdeclîchen, adv. ODERMENIE ODEVARE, swm. OFFEI, interj. OFFE OFFENUNGE OFFEN, adj. offen, adv. offen, swv. offe, swv. offenunge, stf. eroffen, swv. eroffenunge, stf. geoffen, swv. offenbar, adj. offenbâr, adj. offenbære, adj. offenbâre, adv. adj. offenbâr, adv. adj. offenbære, adv. adj. offenbâren, adv. offenbâres, gen. adv. offenbære, swv. offenbâre, swv. offenbârunge, stf. offenbârkeit, stf. offenbârlich, adj. adv. offenlich, adj. offenlîchen, adv. offenlîche, adv. offenlich, adv. OFTE, adv. OG, adv. OGER, stn. OCKER, stn. ÔHEIM, stm. ŒHEIM, stm. OHSE, swm. stm. ohsendiech ohsengalle ohsenhirte ohsenhorn ohsenkalp ohsensnabel ohsenstal merohse, swm. schurtohse, swm. ûrohse, swm. vrônohse, swm. ohsenære, stm. OHT, bildungssilbe. OHTEIZ, interj. OI OIÂ, interj. OIMÊ, interj. dol. OL, stn. ÖL, stn. ölber ölberc ölboum ölgarte ölhaven ölrîs öltrester ölvar ölvaʒ ölzwî boumöl, stn. kamomilleöl, stn. lînsâtöl, stn. lôröl, stn. mâgöl, stn. mandelöl, stn. mirtelöl, stn. nardöl, stn. rosenöl, stn. rosöl, stn. rûtenöl, stn. tillenöl, stn. vîolöl, stn. olunge, stf. ölunge, stf. olei, stn. oleiglas, stn. oleie, swv. oleiunge, stf. OLBENTE, swf. stm. OLBENDE, swf. stm. olbentier OLD OLDER ALD ALDER OLIFANT OLIMPÎA, nom. propr. OLIMPIE, nom. propr. OLIVE, swf. | 1. lupanar, 373. vgl. mehr beisp. bei 2,1154. 2. eine wohnung, zu welcher der zutritt nicht verwehrt werden darf. unser schloss Brunnenfels und das nuwe hus Hohen Solms sollen der von Wezlar offenhiuser sin ewiclichen, sich davon wider alle ir viende zu behelfende, und uf und abe zu ritende als von eime offen huse, bei 2,1154, wo noch mehr beispiele zu vergleichen. ebenso offen slôʒ, arx, ubi quis habet jus aperturae, s. mit offener und kuntlicher nâme, depraedatione publica, über diese und noch einige andere bedeutungen von offen vgl. 2,1445 fg. 2,1153 fg. 398. 1,33. — dem verstolen entgegengesetzt, ein offeniu süeʒiu wirtes wîp 1,147. a ( die eigene gattin im gegensatz zur helnden minne). verstolne waʒʒer süeʒer sint dan offen wîn, daʒ jehent diu kint 2812. danach ist zu bessern verboten waʒʒer beʒʒer sint dan oft ( l. offen) wîn, des hœr ich jehen 1,24. a. — sîn brust starc und wol offen, vgl. engl. open , 17. b. 1. mache offen, entgegengesetzt dem verschliessen. wir wolden offen diz tor 5384. wolden aber diu liute ir ture niht offen s. 609. got hât mir geuffint daʒ ôre 182,14. dô offinte im got der herre di innewendigin ougen 36,17. die offenten im ein pförtelîn 3077. offent eʒ (des herzen tor) den sünden sich, sô füllet aber diu sünde dich 176, 29. diu himelvart uns goffent ist 209,31, vgl. 272,15. daʒ velt öffen, nach der ernte die weide eintreten lassen, 494. 2. eröffne, mache bekannt, entgegengesetzt dem verbergen. mîn kunst, diu was verborgen ie, die wolde ich nu offen hie 125. die offent er in sêre in bezeichenlîcher lêre 76, 13. unz got dô wolde offen sînen namen 147. dô offent got sîne maht 1999. ich zwîvel niht, daʒ dises mort got offenen sol 61,28. wil ich selb den gebresten mîn offnen, wer sol mir den gestân? 76,53. swer heimlich ûf des andern guot klagt, der sol eʒ offenôn vor dem schultheiʒen 55. swer hie wider tuot, den suln si dem râte offenen 68. dâ mite er sînes herzen grunt offente eime knehte 141,85. eʒ wirt durch untruw hûsgesind geöffent und usbrôcht geschwind 39,28. vgl. 1,34. besonders in der gerichtssprache: offnen des hofs recht 1,7. di wîle man des gerichtʒ und zwings rechtung offnet — sol man umb eigen und erb und des vogtʒ und der liute recht offnen 1,41; urtheilen, zu gericht sitzen. vgl. offenunge. 3. aufgehen lassen, anfangen machen. daʒ begunde in beidiu stillen und offenen ir ungemach 12036.
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