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| Wörterbuch der elsässischen Mundarten. Bearbeitet von Ernst Martin und Hans Lienhart. 2 Bände. Straßburg 1899-1907. [Nachdruck Berlin/New York 1974]. | |
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| Als ältestes der westmitteldeutschen Wörterbücher wurde das Wörterbuch der elsässischen Mundarten bereits Ende des 19. Jahrhunderts (1899) publiziert. Es enthält den wissenschaftlich bearbeiteten Wortschatz der damaligen Bezirke Ober- und Unterelsass und dokumentiert – wie das Lothringische Wörterbuch – besonders die von der Schriftsprache abweichenden Wörter und Wendungen und ist ebenfalls als Idiotikon zu charakterisieren. Als Muster für die Gesamtkonzeption diente das Schweizer Idiotikon (Bd. 1-16, Lfg. 207 [bis wunderig], 1881-2003; die Anordnung der Stichwörter folgt dem System J.A. SCHMELLERS in seinem Bayerischen Wörterbuch (1827-37, 2. Aufl. 1872-77), d.h. das Konsonantengerippe der Stammsilbe ist maßgebend für die Alphabetisierung; der Vokal oder Diphthong der Stammsilbe wird erst nach dem oder den ihm folgenden Konsonanten berücksichtigt. Somit ergibt sich z.B. folgende Reihenfolge für die Stichwörter mit den Stammkonsonanten F-CH: Fach - Fech - Vieh - Fuchs. Ableitungen und Zusammensetzungen sind unter dem jeweiligen Bestimmungswort eingeordnet. |