Deutsches Wörterbuch von Jacob Grimm und Wilhelm Grimm. 16 Bde. [in 32 Teilbänden]. Leipzig: S. Hirzel 1854-1960. -- Quellenverzeichnis 1971.
A
B
C
D
E
F
G
H
I
J
K
L
M
N
O
P
Q
R
S
T
U
V
W
X
Y
Z
  FLUGS  -  FLÜMIG   (Band 3, Spalten 1847 - 1851 )  
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLUGS, celeriter, statim, mit dem gen. gebildet, wie stapfes, drabes. mhd.

daჳ swërt von dëm bluote
und von dës eiters gebruote
sich gelîche vluges enzunde
und brinnen begunde.
         krone 15201;

si sprungen unde liefen
balder dan si kæmen fluges.
         tr. kr. 3901;

daჳ ër dar über mit gewalt
ân alle vorhte fluges lief.
         6111;

die schenkel fuorte ër und diu bein
nëbent sînem orse fluges.
         12581;

ër spranc vluges ûf daჳ pfërt.
         GA. 1, 110;

im slug der von Tyrlant
fluges ab die rechten hant.
         Apollonius 9480.

nhd. wird zwar heute flugs geschrieben, früher oft flux, flucks, fluchs, wofür schon im voraus stellen gesammelt sind. im vocal des adverbs haftet durchgängig die alte kürze, während wir sonst flug und fluges gedehnt aussprechen:

wenn ichs den frumen leuten clag,
so sprechens, ich sull flux mit ir katzen,
si tut mich aber bei meinem eid kratzen,
das iderman ie het erbarmen.
         fastn. 48, 5;

so tragt neur her und schenkt flux ein.
         67, 4;

das er mit ir flux umb wirt gumpen.
         261, 20;

so schlacht mich flux mit einem scheit.
         275, 16;

flux heim, das wir prassind und schlemmind!
         892, 21;

so lond uns schnell gon! ich blib nummen.
kumm, kumm flux, das wir bald nider kummen!
         892, 23;

denn sie wurden darumb also gestraft und flugs wider geheilet. weish. Sal. 10, 11; zog flugs gen Antiochia. 2 Macc. 5, 21; die solt man flugs erstechen. 6, 9; setze dich und

Bd. 3, Sp. 1848

schreib flugs funfzig (goth. jah gasitands sprautô gamêlei fimftiguns). Luc. 16, 6; und darnach flugs zu. LUTHER 3, 51b; und flugs drauf sagt. 3, 69a; flugs drauf folgete. 69b; es schreiben auch die historien, das gemeiniglich aller frevel sei flugs und bald gerochen. 3, 247a; creuzigen sie in flugs dahin. 3, 375a; flugs desselben morgens. 3, 532b; hartneckige köpf musz man flugs angreifen und schrecken. tischr. 11b; flugs in éinem hui! 91a; unser herr gott komme nur bald und nehme mich flugs hin. 445b; flugs und bald! ut canis e Nilo. kluge weise reden 1565, 84a; man soll nur behend und fluchs mit im darvon fahren. sch. und ernst 1546, 17; da sagt ich zu dem buben, er solte flux den nechsten (auf dem nächsten weg) den gaul beschlagen lassen. GÖTZ V. B. lebensb. 166; flugs zum tiefsten mit inen zu! MATHESIUS 1562, 303a;

wir wellent flux all zuo in gan.
         trag. Joh. B 1;

der bawer bläst flux in den brei.
         ALBERUS 81b;

drum nimm den korb und troll dich fluchs!
         H. SACHS IV. 3, 43b;

flugs troll dich, und bring mir rechts geld!
         V, 344a;

flugs trollt euch odr ich wil euch fressen.
         V, 345b;

bawer, lawer, troll dich flugs!
         V, 353a;

Wolfdieterich steht flux wider auf.
         AYRER 228a;

Pamphagus spricht, ir solt flux gan!
         SCHMELZEL verl. son 17b,

flugs bringt die magd ein fuszwasser, da schürzet sich die fraw, kniet zum kübel. Garg. 73b; trinkt flugs herum und macht es aus! 86a; und flugs auf und will davon fliehen. 198a; flugs sie hin, werfen ihre kappen. 206b; dasz er gezwungen ward, flugs seine wehre hinweg zu werfen. Amadis 291; flugs und bhend, citatim. MAALER 138c; flux, von stundan 139a; damit der ganze haufe flugs überkomme nacheile und die feind erschnappe. KIRCHHOF mil. disc. 157; ich wil flugs antreiben, dasz wir heute oder morgen wieder kommen. SCHWEINICHEN 1, 269;

komm zu mir plotz und flugs!
         LOGAU 1, 33, 18;

wo nun aus? sagt der fuchs.
do kriecht in dise sidel fluchs.
         EYRING 2, 432;

da wird ein ehrlicher kerl flugs angefahren. WEISE sittenl. 73; o kan ich nicht flugs zu ihm? 77; aber wer findet flugs ein gut, das solche pertinenzstücke hat? erzn. 94; flugs gehe und thue fein erbar. comöd. pr. 323; so wollen wir flugs sieben dörfer in den brief setzen. 333; herr, ihr denkt ich kann die arbeit flugs blasen. causenm. 51; flugs da! wenn sie es sagt. Schlampampe tod. 7; er will flugs junker sein, illico grandescit. STIELER 510; es ist flugs gethan, dictum factum;

doch hab ich niemals auch mein leben so geliebt,
dasz mich die blinde furcht, wie andre, flugs betrübt.
         GÜNTHER 1017;

meine tochter nähet blumen, man möchte flugs daran riechen. J. E. SCHLEGEL 2, 177;

dem Selim werde flugs sein kleinod zugestellt.
         HAGEDORN 2, 63;

und seid ihr da genüglich
gewaschen und frottiert, dann flugs ins bett, und deckt
euch doppelt zu.
         WIELAND 10, 329;

flugs war sie bei der hand. MÖSER 1, 216; fiele er ins wasser, so spränge ich ihm flugs nach und holte ihn heraus. 3, 62;

tönend ruften sie aus und flugs (μαλ΄ ωκα
) war die menge versammelt.
         Od. 2, 8;

ja, ihm entgegen lenke flugs zuerst
dein ehernhufiges gespann.
         BÜRGER 168a;

was Amor wagt, das läuft auf lieben
und wiederlieben flugs hinaus.
         KL. SCHMIDT kom. dicht. 54;

und flugs wie nur der handel still,
gleich greift sie nach dem rädchen.
         GÖTHE 1, 38;

und zum altar hintretend, wo die lampe
dem heilgen brannte, zündet er sie flugs
dort an.
         SCHILLER 508b;

und jener spricht, es soll geschehn,
und macht sich flugs bereit.
         68a.

ADELUNG bildete sich ein, das adv. sei unhochdeutsch, die gehäuften belege zeugen, dasz es von alters her bei uns heimisch war, und man kann es nicht von einem adj. herleiten, der mhd. gen. ist zu deutlich (vgl. das folgende wort). nd. fluk und fluks, nnl. fluks, bei KILIAN vlughs, vleughs. die schw. dän. flux, flugs von uns entnommen. zu beachten sind die verstärkungen flugs und gleich, flugs und bald, flugs und behend, flugs stund an, flugs im hui.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLUGS, citus? da das genitivische s des adv. nicht in den comparativ eingehen kann, ein adj. flux aber dem fix nachgebildet scheint:

wil gleich dester flüchser (citius) hinein laufen.
         H. SACHS III. 3, 43a.

Bd. 3, Sp. 1849

genitivische adverbia ertragen keine comparation, um eo citius auszudrücken wagte sie der dichter, als gebe es ein adj. flugs. ein solches schwebte auch einem andern vor:

abr ich von hier auf flugsen fusz
zum Brentio hin gehen musz.
         phasma Frischlini, von BERTESIUS 2, 3 (bei Gödeke 315 verdr. BERTELIUS).

das sind kecke, die sprache verletzende bildungen.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLUGSAND, m. arena volatica, glarea sterilis, altn. foksandr, dän. flyvesand, sand, den der wind auf die felder treibt: diese zukünftige zeit schwebt über mir hin, gleich den winden, die so manches dasein mit leichtem flugsand verscharren. BETTINE br. 2, 307.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLUGSANDGRAS, n. arundo arenaria.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLUGSCHIENE, f. hölzchen über dem flugloch, zum schutz gegen den regen.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLUGSCHIESZEN, n das schieszen eines thiers im fluge.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLUGSCHNELL, velox: kein maszstab past auf individuen so flugschneller entwickelung. GUTZKOW ritter vom geist 6, 429.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLUGSCHRIFT, f. libellus in vulgus emissus: bei den kleinen flugschriften, die ich ungenannt herausgab. GÖTHE 26, 204.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLUGSCHÜTZE, m. jäger der vögel im fluge herunterschieszt.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLUGSEIDE, f. man lese die stelle aus FRANKS weltb. 192a sp. 1403.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLUGSEN,FLUXEN, sternutare, niesen. STALDER 1, 388. bair. pfuchzen, pfutzen.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLUGSPÄNE, pl. runcinarum raptus, hobelspäne. MAALER 138c.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLUGSTARK, s. vorhin fluglahm.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLUGTAUBE, f. columba domestica, feldtaube: er lockte in Blumenbühl flugtauben täglich durch futter näher. J. P. Tit. 1, 27; ich habe oft das schöne leichte nomadenleben der mädchen in ihren arkadischen lebensabschnitten bewundert mit neid. leicht flattern diese flugtauben in eine fremde familie und nähen und lachen und besuchen da mit der tochter des hauses ein oder zwei monate lang. 2, 222.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLUGVOGEL, m. der strausz ist kein flugvogel. die schwalbe ist ein rechter flugvogel.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLUGWEITE, f. die länge der entfernung, insofern diese das ende des fluges ist. die flugweite eines zugvogels an éinem tage, einer abgeschosznen kanonenkugel u. s. w. gebildet wie tragweite.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLUGWERK, n. petaurum: flugwerk und erscheinungen (maschinerien) welche vorkommen in der (oper) Niobe. München 1688;

in den wind und wasser schreiben,
flugwerk ohne flügel treiben.
         LOGAU 1, 152, 52;

schnell gehorchte der sohn und schnallte das güldene flugwerk
an die füsze.
         BÜRGER 247b;

eine herabgefallene biene, deren flugwerk ihr honig verpichte. J. P. Hesp. 1, 260; der gröszte tiefsinn, die heiligsten empfindungen, der höchste aufschwung der phantasie bedürfen gerade das wächserne flugwerk des körpers am meisten. 4, 13; die karten waren bisher ein gut angeschnalltes flugwerk, auf dem man zuweilen am hofe zu höhern staffeln aufflatterte. teufelsp. 1, 74.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLUGWURZ, malva alcea.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLUH, m. fuga, gebildet von fliehen, mit kurzem u, wäre dem flug von fliegen, flusz von flieszen analog und erscheint im goth. þlauhs (mit aú) von þliuhan Marc. 13, 18, kommt aber weder ahd. mhd. noch nhd. vor, sondern wird durch das f. fluht, flucht vertreten. dem þlauhs gleicht auch böhm. běh von běhati, běžeti, doch vom lit. běgti lautet das nomen běgimmas m. oder begtě f. = flucht.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLUH, f. rupes, mit langem u oder diphth. uo, ahd. fluoh, fluah (GRAFF 3, 769), mhd. vluo (wb. 3, 355a), wozu sich das ags. flôh stânes, gleba silicis bei LYE nehmen läszt. das fl gestattete an pr in πρηνης und pronus, selbst an κρημνος von κρεμαννυμι zu denken; doch ist hier kein kehlauslaut und insofern rupes von rumpo einen abgebrochnen, abgesprungnen theil des felses bezeichnet, läge floh, pulex m. (wofür auch ahd. floah, phloah geschrieben vorkommt) und fliehen, springen (oben sp. 1789) näher, man hätte uo wie in flut, fluot neben flieszen zu erklären. fluh ist sturz, jäher absturz, abfall, abhang eines felses. altn. flug n. praecipitium, abruptum, flugabiörg rupes praeruptae. SVEINB. EGILSS. 186b; flyggi n. framspringande och öfverhängande klippa, bergvägg, brant klippa. UNANDER allmogemålet i Vesterbotten. Uppsala 1857 s. 10; flög, flygg. RIETZ ordbok 150b. einen anklang entdecke ich im lit. plyszys, risz, spalte von plěszti reiszen, spalten, lett. plihśums spalt, ůlês plyszys 2 Mos. 33, 22 ist felskluft.

Bd. 3, Sp. 1850


    ahd. gewähren gl. Jun. 219 scorrôno fluahî praeruptae, excisae rupis extremitates; 227 fluahî scorrôno scopuli; N. ps. 113, 8 (Hattemer 408b) dër dën stein bechêrta ze sêwaჳჳeren unde die fluoh ze springentên waჳჳeren, qui convertit petram in stagna aquarum et rupem in fontes aquarum. gen. dat. sg. lauten gleich dem nom. pl. fluohî. die gl. mons. geben das wort nicht.
    auch mhd. nur bei schweizerischen dichtern:


innen hol und ûჳen hart (war der stein)
als ein gëllendiu fluo.
         Lanzelet 7127;

in einer vluo hât ër (der wolf) ein hol
mit guoter spîs gevüllet wol.
         BON. 55, 3;

dër (bock) begegent mit dën hornen sîn
schalklîch dëm ochsen in der vluo.
         78, 25;

si (die geisz) gieng vil hoch in einer vluo,
dâ ir kein tier mocht komen zuo.
         90, 3.

nhd. haftet fluh lediglich im Elsasz, in Vorarlberg und der Schweiz, doch in Schwaben, Baiern, Österreich, Steier ist es unbekannt. STALDER 1, 386. TOBLER 196b verzeichnen es, auffallend dasz DASYPODIUS, FRISIUS, MAALER seiner geschweigen und nur fels und schrofe anführen. dem obliquen casus wird noch gern flui (ahd. fluohî) gelassen, zum unterschied vom nom. fluo. item was der selben lüten hie ist, die mugent ziehen hinan war si wend, und wenn sie für die groszen fluo in koment (einkommen sp. 216), so süllent sie einem vogt nüt me gebunden sin ze dienene. weisth. 4, 304 (a. 1393); bruder Claus vor flui, das ist in dem felsen vor Swyz im ort Unterwalden, ist zu disen zeiten verscheiden. fasciculus tempor. pag. ult.; es spricht sant Gregorius, wann der hirt uber die fluo und felsen gon wil und uber die scharfen eck der hohen berg, so fallen die schaf ze tod uber abhin. KEISERSB. omeis 21c; das mör ist verfarlich und sorklich, wann darinn seind gar vil sorklicher ort, fluhen, glufen und felsen. schif der penit. 4a; als ein fisch im wag oder flů. Marie himelfart 10a; wie man in der bergrüfe nüts anders sicht weder das trüb wasser, wiewol so grosz flü drin gond. ZWINGLI 2, 237; er stiesz in uber ein hochi fluo hinab und meint ine ze tod gefällt haben. TSCHUDI 2, 153; im selben schlund unter einer hohen flü hat es eine wismatte. item darbei auf einer hohen flü liegt das schlosz. WURSTISEN Basler chron. ...; als ich aber erwachet und gsach wo ich was, weisz ich nit, ob ich min läbtag wurs (schlimmer) erschrocken bin, dan wen ich noch zwei klafter tiefer weri gangen znach, so weri ich über ein grusame hohe flu abgfallen vil tusend klafter hoch. PLATERS leben s. 11. nach SCHEUCHZER von grenzen und bergen der Schweiz s. 104 bedeutet flu, flü, flühe nicht allzeit steile, hohe, gächstotzige felswände, sondern auch andere gähe meist von gras und bäumen entblöszte örter. flu gebührt nur dem nom. acc. sg., flü dem gen. dat. sg., nom. acc. pl. nach der flu oder flue heiszen in der Schweiz manche örter, BÄDEKER s. 105 nennt im Berner oberland die mauer 'der ebenen flue', s. 134 die hochfluhkirche unterhalb Mörel an der Rhone. Flüelen bei SCHILLER 539a.b. 540b. auffallend in KEISERSB. sch. der penit. 7d fluhe für prora: das schif ist spitzig und eng an beiden orten, vornen an der fluhen und hinten am stierend (steuerende, puppis) und in der mitten ist es breit (vielleicht fluhe die ankerstelle, FRISCH 1, 282 ankerfluhe, anchorae uncus).
    aus der Schweizersprache SCHILLER im Tell 540a:

so wird das schif zerschmettert an der fluh,
die sich gähstrotzig (l. gähstotzig, wie auch die ausg. von 1804 s. 158 hat) absenkt in die tiefe;
da tritt ein weib aus der ladenthür,
eine schlichte frau von den flühen,
die stiesz an den klingelnden harlekin schier,
und hat nicht gelacht noch geschrien.
         ANN. VON DROSTE 327.

auch die folgenden zusammensetzungen sind schweizerisch. das zweite wort bildet fluh in ackerfluh (steingerölle auf wiesen. TOBLER 14a), bergfluh, meerfluh, nagelfluh, salzfluh, sandfluh.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLUHBIRRLI, n. mespilus chamaemespilus. STALDER 1, 386. DURHEIM 184 fluhbirne (s. flugbirne), zwergmispel.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLUHBLUME, f.FLUHBLÜMLI, n. primula veris, auricula, badönikli, wild auf der alpe wachsend, von den Entlibucher jünglingen ihren dirnen beim kiltgang, zum schmuck der strohhüte, dargebracht. STALDER 1, 386. DURHEIM 184. FRISCH 1, 259a.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLUHBUCHS, vaccinium vitis idaea. DURHEIM.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLUHFOLLE, f. schweizerisch von einem felsengrund, dessen eingang weit und breit, der ausgang stumpf oder geschlossen ist. STALDER 1, 389. s. folle, waldfolle.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLUHHEU, n., auf den unwegsamsten stellen der alpen, wo selbst das vieh nicht weidet, oft mit lebensgefahr gewonnen. STALDER 1, 386, auch kammheu, wildheu.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel 

Bd. 3, Sp. 1851

FLUHKIRSCHE, f. lonicera xylosteum.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLUHLERCHE, f. motacilla alpina.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLÜHLUFT, f. alpenluft. RÜTTE s. 25.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLÜMEN, mingere, pissen. STALDER 1, 387.
 
Verknüpfung auf diesen Artikel  FLÜMIG, impurus: so da ein warme hitzig arznei auf ein kalt flümig geplůt gelegt wird. BRAUNSCHWEIG 31. vgl. flaum, sordes sp. 1735.
 

 
 © 2007 by Kompetenzzentrum für elektronische Erschließungs- und Publikationsverfahren in den Geisteswissenschaften an der Universität Trier