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einer der junge katzen macht, den selben ich für ein ketzer acht. 3, 3, 79c. so findet sich katzenmeister für ketzermeister, katzenglaube für aberglaube, ketzerglaube. die schreibung kätzer (z. b. bei MAALER 239d, H. SACHS u. erzketzer) mag zuweilen auf diese ableitung anspielen; zu md. kaczer in DIEFENBACHS wb. v. 1470 sp. 145 s. u. kellnermeister. das kerzer dagegen, das FRISCH aus Luther beibringt, kerzerei aus Keisersberg, musz blosz druckfehler sein, zumal in der verantwortung gegen herz. Georg E 3b kerzer steht, nicht kertzer, wie die dortige schreibung sonst mit sich brächte. 1, a) Eigentlich: ein ketzer heiszt, der nicht gleubet die stücke, die not und geboten sind zu gleuben. LUTHER 1, 51b (v. j. 1517); dasz sich ein theil die kirche rühmet und das ander theil ketzer schilt. 26, 11 (Erlanger ausg.). schon im 15. jh. aber sagte man auch ketzer des glaubens, weil der begriff schon damals sich erweitert hatte (vgl. 2. 3), gelaubketzer SCHERZ 781 wie Hieronymus, ein junger Johannis Huss, eins Behems ketzers des glaubens, verbrennet ward .. den man sagt gewesen sein ein ketzer des glaubens. NICLAS VON WYLE im leseb. 1, 1039, 2. 16. im 16. jh. Luthersketzer: wol (wer) dat secht, de wil de werlt vorkeren unde mot en Luthers ketter heten. Claws bûr 162. protestanten und reformierte hieszen und heiszen dann in katholischem munde vorzugsweise ketzer, wie SCHÖNSLEDER ketzerei u. a. erklärt mit 'Lutherum, Calvinum profiteri'. daher die lebensregel bei FISCHART: im rath sei ein schwetzer, im bett ein pfetzer, uber dem tisch ein ketzer. Garg. 45a (70 Sch.), kehr dich nicht an die fastenzeit. Im sinne des 18. jh.: das ding, was man ketzer nennt, hat eine sehr gute seite. es ist ein mensch, der mit seinen eigenen augen wenigstens sehen wollen ... ja, in gewissen jahrhunderten ist der name ketzer die gröszte empfehlung, die von einem gelehrten auf die nachwelt (hat) gebracht werden können. LESSING 8, 318 (Bereng. Tur. 1). daher von philosophen: er quälte sein gehirn, die werkstatt früher list, dir o Spinoza nachzuäffen, als ein unsterblicher deist der kleinen ketzer schwarm dereinst zu übertreffen. HAGEDORN 1, 96. verstärkt groszer ketzer (SCHILLER 855b), erzketzer, s. auch brotketzer. Bei LUTHER einmal von einem psalm, personificierend: dieser psalm ist gewislich ein ketzer, schmehet die könige. 5, 75a. b) in allgemeinerem sinne. da die ketzerei als die höchste, gleichsam unbegreifliche sünde galt, so traute man den ketzern auszerdem allerlei schandthaten wider gott und die natur zu; s. bes. 2. ein rest davon ist schweiz. ketzer für waghals, von leuten die frech und mutwillig handeln (STALDER 2, 97). ebenso die nd. wendung floken (fluchen) as ên ketter, supen as ên ketter u. ä. (Brem. wb.); vgl. ketzerlich a. e. das unnatürliche, widernatürliche, das man früher als 'unchristlich' faszte, ist da der kern des begriffs. c) daher als schimpfwort, so in der Schweiz, 'pöbelhaft derb' STALDER 2, 97: er möchte ihr beistehen, sie bringe sonst die Bd. 11, Sp. 640 ketzern (schweinchen) nicht lebendig heim. GOTTHELF 2, 104; dreiszig gulden wollte er dem Uli das gut wolfeiler geben, wenn das ketzers mädchen ihm weg käme. 2, 361; du ketzers täsche. 3, 187; so einen ketzer von rechnung könne man ja stellen wie man wolle. 3, 166; s. auch TOBLER 92a. wie stark das schimpfwort urspr. ist, zeigt dasz man dafür eine verhüllende form aufbrachte, die eine scheu davor verrät, käpper, 'glimpfliches schimpfwort für ketzer' STALDER 2, 86. umgekehrt schwört, flucht man schweizeizerisch auch bim chätzer! TOBLER 91b, wie beim henker! u. ä. d) aber auch bedauernd, der arme ketzer: lasz jetzt den armen ketzer laufen. HEBEL 3, 271; du arme chetzer hesch di (hast dein) sach! alem. ged. (1820) 217, von der fliege die sich im spinnengewebe fieng. das stimmt zu ketzern 3, martern, und die wendung wäre am denkbarsten als entstanden unter der zuschauermenge vor dem scheiterhaufen eines ketzers, wie ich mir denke dasz armer teufel, armer schächer unter den zuschauern vor der mittelalterlichen bühne aufgekommen sein mögen. e) eigen im zetergeschrei, wehgeschrei: Schollentritt (der eben einen geiselhieb erhalten) ru̔ft ketzer, jamer, mordio, schelmio, halten den dieb. Garg. 198a (367 Sch.). diesz 'ketzer, jamer' wird nur schmerzensruf sein (s. weiter u. ketzerjammer), vom jammerruf des ketzers auf dem scheiterhaufen entnommen. f) ketzer schweiz. für unwahrer, untreuer mensch: du bist ein ketzer, dasz du das sagst. PESTALOZZI Lienh. u. Gertr. 1, 33; es erschütterte ihn, wie wenn er das fieber hätte, dasz der weibel ihn so wie ein untreuer ketzer verrate. 2, 173. selbst von sachen, 'die bei allem schein von brauchbarkeit doch wenig nütz sind', z. b. das isch e kätzer vomene bîl (beil). STALDER 2, 97. das erinnert wieder zugleich an katze. 2) Besonders für unnatürliche wollust war ketzer, ketzerei schlechthin ein ausdruck: vichunrainer oder ketzer. bair. landrecht, hs. von 1453, SCHMELLER 3, 93, s. das. 2, 346; ketzer am lîbe, sodomita, unterschieden von ketzer am glouben. TWINGERS voc. bei SCHERZ 781, wo auch fleischketzer aus KEISERSBERG mehrfach belegt ist. ebenso ist franz. bougre, eig. ketzer überhaupt, urspr. gleichfalls von einer manichäischen secte, dann auch knabenschänder, s. DIEZ 576, nrh. bugger im Teuthon. DIEF. 540a. bei KEISERSBERG kuketzer, bubenketzer päderast, auch frawenketzer moechus (s. SCHILTER 512b), schweiz. sibeketzer stuprator canis WACHTER 833, merreketzer qui cum equa rem habet SCHERZ 780; s. auch ketzerei 2 und eheketzerei. das unnatürliche, das man am kräftigsten als unchristlich dachte, ist auch hier der kern, noch heute heiszt schwäb. jenes laster wider die christlichkeit sündigen. SCHMID 312. auch hier übrigens spielt die katze seltsam mit herein, denn ein 'viehunreiner' hiesz auch katzenritter ('ritter' im eigentlichen sinn), und zu fleischketzer vorhin stimmt fleischkatze: die ledige menscher, diese gaile fleischkatzen. CONLIN närrinnen Augsb. 1711 2, 96 (BIRLINGER volksth. aus Schwaben 1, 343). 3) fälscher: metallenketzer, farbenklistierer, mercuriusplager u. s. w. FISCHART groszm. 78 (Sch. 8, 608), offenbar von alchymisten, die echte metalle verfälschen, mit schlechten versetzen, wie die ketzer den glauben; s. dazu ketzern 4. 4) das kirchliche ketzer übertragen auf andere verhältnisse, wo ein festbegründeter, gewissermaszen geheiligter glaube, grundsatz, system von einem angezweifelt, verworfen, handelnd dawider verstoszen wird. so schon bei STIELER 955 sprachketzer, novator vocabulorum, pseudocriticus, Aristarchus, vielleicht mit anklang der bed. 3; ich werde diejenigen niemals für grammatische ketzer (ein Gottschedischer ausdruck) erklären ... HEYNATZ briefe die deutsche sprache betr. (1774) 1, 22, s. ketzerei 3. BÜRGER in der abhandlung, mit der er seine erste probe der deutschen Ilias einleitete (bibl. der schönen wiss. 6, 1 1771, verm. schr. 1797 1, 2), nennt den ungläubigen recensenten so: wenn ich aber die härte und unbiegsamkeit kritischer naturen betrachte, so besorge ich dasz der ketzer, der ein solches werk anfangs für unmöglich hielt, hernach dem armen übersetzer das leben noch herzlich sauer machen würde. 135a. GÖTHE in einer recens. von 1772: es ist eine undankbare arbeit, wenn man ketzer retten soll, wie es diese verfasser in ansehung der allgemeinen orthodoxie des geschmacks sind, gegen die sie sich auflehnen. 33, 10. ebenso braucht man bildlich glaube, ungläubig, glaubensbekenntnis, credo u. a. 5) einige bedeutungen von ketzer ohne zunächst nachweisbaren zusammenhang mit der vorigen mögen doch hier stehn. Bd. 11, Sp. 641 a) bei den wollarbeitern eine auf dem wollrade vollgesponnene spindel mit garn. FRISCH 1, 513a. ADELUNG. es erinnert an katze 16, s. dort und vgl. damit tir. verketzert verdreht, verworren, ketzerei verwirrung SCHÖPF 314 (s. katzen 2). bei KARMARSCH 3, 645. 1, 144 u. a. vielmehr kötzer. b) im Zillerthale eine erdscholle im ackerfeld die zerschlagen werden musz. SCHM. 2, 346, SCHÖPF 314, der aber n. angibt. vgl. katze 13 und ketzern 6. c) schwäb. das abgezogene bett, im ketzer liegen. SCHMID 312. s. auch unter ketzern 5, ketzergrube, wo noch andere bedeutungen unterliegen können.
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dasz wenn sie sich nicht bald bekehrten ohn länger warten, man solche ketzerbarte zwingen würd mit gewalt. SOLTAU 2, 346 (v. j. 1626). |
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des abergloub ist ietz so vil, do mit man gsuntheit sůchen will, wann ich das als zů samen sůch (conj.), ich macht wol drusz ein ketzerbůch. BRANT narr. 38, 40, ein zauberbuch, vgl. ketzerei 1, b zauberei. ZARNCKE verweist auf die redensart eine bibel aus etwas machen: man funde wol lüt, die ein bibel darvon schribind (conj.), wie es uf erden oft zůgat. S. FRANK sprichw. (Zürich 1545) 1, 190a. also gieng es der biblia unter dem bapst auch, die man öffentlich ein ketzerbuch hiesz. LUTHER 6, 316a; das die schrift ein ketzerbuch heiszt. 3, 336b. |
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verzeih mirs gott! es war ein mann, dem, weil er ketzereien glaubte, man kaum ein ehrlich grab erlaubte. GELLERT (1784) 1, 19; da sollen wir nun die neuen psalmen nicht singen, aber schelmenlieder so viel wir wollen. und warum? es seien ketzereien drin, sagen sie. GÖTHE 8, 175 (Egmont); die pest der ketzerei steckt meine völker an. SCHILLER 253a. so von einem ganzen ketzerglauben, wie von einzelnen lehrsätzen und meinungen. dazu erzketzerei. b) auch zauberei ward schlechthin so genannt, vgl. ketzerbuch zauberbuch: mit segen und mit ketzerei die weter zu vertreiben. BEHAIM in MONES anz. 4, 451. c) verallgemeinert für lasterhaftigkeit: er hatte sich mit diebstal und mörd in aller ketzerei gehalten. STUMPF. eigentlich sünde wider die christliche ordnung oder wider die natur; s. ketzer 1, b, vgl. eheketzerei. besonders 2) unnatürliche wollust, s. ketzer 2, ketzerbube: ketzery, das ist in unserm tütschen vor mans und frawen personen ain unzüchtig wort, dann nach dem bruch der gemainen sprach by uns wirt verstanden die ungenannten sund wider die natur, darumb were es in disem (dem kirchlichen) handel verstentlicher so wir sagten heresis, irrung im rechten glauben. REUCHLIN verstentnus 3a; (i. j. 1409) da saczt man vier priester in ain fogelhaus uszen an dem Berlachduren (thurm) und schmit sy darain zůsamen .. si hetten keczerey triben mit ain ander. Augsb. chron. in MONES anz. 6, 375; die aller unschaffneste, schnödest, schentlicheste und grüsenlichste sünd wider die natur genant, sie geschehe in eigner person durch ketzery, genant in latin mollities, oder einer andren person seiner lei, in andren glidren weder (als) die natur zů der geburt geordnet hat, oder zů letst mit den tieren eins andren geschlecht. KEISERSBERG dreieck. spiegel Ff 3b, er nennt die päderastie anderwärts der Walen ketzerei, als in Italien besonders heimisch (vgl. florenzen); ihr mann habe sich leider schwerlich vergessen und mit einem schaf oder gstraun (kastraun) Bd. 11, Sp. 642 in ketzerei eingelassen, darob sie ihn selbs ergriffen. act. v. 1590 bei SCHMELLER 2, 346; sodomiterei, ketzerei. bair. landr. v. 1616 das. ebenso nd. ketterie, älter dän. kettery, kietteri MOLBECH dansk gloss. 1, 429, schwed. kätteri IHRE 1, 1050. hierher wol auch ein mnl. ketteren, crissari, fricare hor. belg. 7, 17b, vgl. crissatorium bordeelhuys das. und DIEF. s. v. crissari. 3) das verhältnis der ketzerei zu der orthodoxie übertragen auf andere gebiete, s. ketzer 4: diejenigen, welche in diese ketzerei gerathen, als könte kein trauerspiel sonder liebe und bulerei vollkommen sein, werden hierbei erinnert, dasz wir diese den alten unbekandte meinung noch nicht zu glauben gesonnen. A. GRYPHIUS 1663 A 3a (vorr. zu Leo Armenius), man bemerke das glauben; wortketzerei, procrima, critica verborum damnata. STIELER 956, die sich achtungslos am herschenden sprachgebrauch vergreift; (Samuel Butschkys) hochdeutsche Venuscanzelei, beweis seines verdorbenen geschmacks, seiner thorheiten und seiner orthographischen ketzereien. E. C. REICHARD versuch einer hist. der deutschen sprachkunst (1747) inhalt § 48; in den zeitwörtern sonderlich habe ich eine grammatische kätzerei gewaget. GOTTSCHED vorr. zur 3. aufl. der sprachkunst; (der kolossalkopf des Antinous) ist von so groszer und hoher kunst, dasz ich es für keine ketzerei halte, zu sagen es sei dieses werk nach dem vaticanischen Apollo und nach dem Laokoon das schönste was uns übrig ist. WINKELMANN 6, 303; alles schmeckt so sehr nach kunst- und sprachketzerei, dasz ichs freilich ihnen wol zum durchsehen schicken will, aber keinen gebrauch davon am hofe zu machen bitte. MERCK briefs. 3, 130; Karl. ihr steht in bösem ruf und leumund, vetter, dasz ihr der frauen schönste tugend schmäht (die treue). Burgund. die ketzerei straft sich am schwersten selbst. SCHILLER 468a (jungfr. 3, 3); deswegen gereichen ihnen (den Deutschen) selbst treffliche werke zum verderben, weil sie gleich für heilig und ewig erklärt werden .. an diese werke nicht religiös glauben heiszt ketzerei. SCHILLER an Körner 4, 259 (i. j. 1802); die weisen männer, bei denen unser liebes vive la bagatelle! ketzerei ist. WIELAND in Mercks briefs. 2, 102; 'wenn ich heirate (äuszert Lenore von Rothsattel), wozu ich gar keine lust habe, so musz ich doch einen andern namen annehmen, und es wird dem alten ahn in der rüstung, der oben im erkerzimmer hängt, ziemlich gleich sein, wen ich zu meinem herrn mache, eine Rothsattel kann ich doch nicht bleiben'. der vater lachte und zog die tochter an sich: 'wenn ich nur wüszte, woher mein kind diese ketzereien hat'. FREYTAG soll und haben 1, 405. |
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grausamer wüterich, verfluchter ketzereifer! HALLER (1777) 91. |
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o wie manchs herrlich buch mich mügt (ärgert), dasz darumb ward zerrissen: vor ketzerfewr sie auch behüt, wie Cæsar sein Maronem. FISCHART Garg. 278b (525 Sch.); (Calvin) der (durch die hinrichtung Servets) das reformierte princip selbst gefährdet habe, sofern die reformierten fortan den katholiken ihre ketzerfeuer vorzuwerfen nicht mehr das recht gehabt hätten. morgenblatt 1846, literaturblatt nr. 82 sp. 326b. |
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weil wir so blind und sicher sein mitten in der ketzergemein. SCHEIBLES flieg. bl. 184 (v. j. 1619). |
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und scheuest dich vor heiliger schrift als vor dem ärgsten ketzergift. FISCHART bienenk. 1588 171a; also thut auch disz ketzergift, der falsche calvinistengeist. SCHEIBLES flieg. bll. 211 (v. j. 1619). |
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Bd. 11, Sp. 643 KETZERGRUBE, f. schindergrube, locus cadaverum pecuinorum STIELER 689. SCHILTER 513a. FRISCH 1, 513a, der aus SERARIUS res Mogunt. eine solche ketzergrube zu Mainz citiert, wie SCHERZ 781 eine aus Straszburg. ist das von ketzer haereticus?
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schick uns zu hilf den starken held St. Michael, dasz er zieh ins feld, dasz er schlag drein mit seinem schwert, verjag die ganze ketzerherd. kath. lied des 17. jh. 'Maria breit dein mantel aus'. |
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das buch bedeut falsch schriften fu̔rn, gotts wort meistern und ketzerieren. FISCHART S. Dominicus K 4a. |
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wem stets verhaszt unfriede war und ketzerjagd. J. H. VOSS. |
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